Beiträge von McChris

    Ich finde es ehrlich gesagt auch teilweise überfordernd.

    Dass man da nicht in einem Tag hinkommen kann, ist klar.

    Sowas muss allmählich wachsen. Und das ist auch völlig in Ordnung so.

    Grad, wenn Du jetzt erst ein Grundstück "eroberst"

    Beratungs- und Informationsmöglichkeiten gibts eigentlich schon reichlich.

    https://www.bluehpakt.bayern.de/gaerten/tipps.htm

    https://bielefeld.bund.net/themen-und-pro…insektengarten/

    https://summende-gaerten.de/

    Und all sowas. Manche kommen auch zu einem heim.

    Gute Bio-Gärtnereien können einen ebenfalls bei der Pflanzen-Auswahl unterstützen.

    Und es muss auch nicht die völlige Wildnis herrschen - natürlich sollen die Menschen auch noch was vom Lebensraum Garten haben.

    Mit dem "die habens nur noch nicht kapiert" meinte ich vor allem diejenigen, die selbst nix tun, aber auch noch über andere, die was tun, die Nase rümpfen.

    Wenn mir also ein HH erzählt, wie sich sein Hund bei so einer Situation verhalten würde, ohne dass er vorher schon Erfahrung gesammelt hat, ist er ein Schnacker.

    Eben, sowas ist schlicht eine völlige Ausnahmesituation - für jeden x-beliebigen Hund.

    Man kann ja nichtmal vorhersagen, wie sich Menschen dann verhalten.

    Für die Menschen hier ist das Grundstück bestimmt ein Schandfleck.

    Die habens nur noch nicht kapiert.

    Ich finde solche Gärten einfach nur schön. Da tobt das Leben. Und das ist was Wunderbares.

    Hier ists auch so - gefühlt ist jedes Gänseblümchen im Vorgarten eine Art Attentat auf die Leuts. Deshalb muss gemäht, gespritzt, gedüngt werden, bis die Rasenmäher glühen.

    Die denken hier auch, wir seien nur zu faul. Dabei ist weit aufwändiger, hochstehende Flächen zu mähen, wenns denn mal soweit ist.

    Wir mähen auch mal, klar. So ab hüfthoch. :lol: Und natürlich die Trampelpfade. Oder gestern den Parkplatz für die Wiesenschleppe.

    Aber immer nur etappenweise. So dass immer blühende Areale da sind und welche, wo dann demnächst wieder was blüht, man muss ja auch für Nachschub sorgen. Was hier alles wächst, einfach nur, weil es wachsen darf, ist irre.

    Bis das richtig fluppt, brauchts noch ein wenig Zeit, aber gibts was Schöneres, als an den Gemüsebeeten langzuschlendern und sich sein Abendessen zu ernten?

    Heut gabs wieder Mangold (ich muss den allein auffuttern, der Liebste darf den gar nicht wegen des Oxalats), diesmal mit vegetarischem Hühnchen-Ersatz, eigener noch kleiner Zwiebel und ebenfalls noch kleinem Knofi. Nom-nom.

    Kleines Hochbeet - Mischkultur (Mangold, Bohnen, Rote Bete, Färberkamille, Natternkopf, Salat, Radieschen, Zwiebeln)

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    Weißkohl und Kapuzinerkresse im Leckmassenkübel - ich hab immer "Opferkohl" für die Kohlweisslinge, der Kohl, den ICH behalten will, bekommt immer Kapuzinerkresse als Nachbar, bisher hats all die Jahre ganz gut geklappt.

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    Eins der vier Kartoffelbeete - die Mc`s futtern auch gern Kartoffeln, da brauchen wir ein paar mehr....

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    Taubenschwänzchen am Salbei - ihre Raupenfutterpflanze, das Labkraut haben wir tonnenweise auf dem Grünland:

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    Und auch für den Kollegen hier, haben wir alles, was ihm schmeckt - der braune Bär, ein Biodiversitätsanzeiger:

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    So, wie andere Gemüsegärtner viele unterschiedliche Tomatensorten anbauen, hab ich es mit Trockenbohnen. Ich mag das schön bunt und es gibt wunderschöne Sorten, das Auge ißt schliesslich auch mit, sie lassen sich aber auch einfach gut und unkompliziert bevorraten:

    (Links hab ich grad ein kaputtes Hochbeet abgebaut, da stehen jetzt Zinkwannen)

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    Sollte man Jakobskreuzkraut immer unbedingt entfernen? Bislang hat es eigentlich immer der Jakobskrautbär aufgefressen. Ist der auch giftig?

    Das kommt ein wenig aufs Umfeld an.

    Wenn Du Grünland-Futterflächen als Nachbarn hast oder Weideflächen, dann eher ja.

    Wenn das nicht der Fall ist, kannst Du das JKK stehen lassen.

    Ich machs hier konsequent weg, auf Weideflächen hats einfach nichts zu suchen. Das ist auch im Heu noch giftig.

    Hier käme es darauf an, wie gut derjenige mit Hunden umgehen kann. Den Mc`s müsste man erst auf Hundeart notariell beglaubigen, dass man als Helfer kommt.

    Also mit drauflosstürzen, Hektik verbreiten und so käme man da nicht weit.

    Da ich aber wenn denn dann eh irgendwo in der Pampas rumliegen würde, findet mich eh keiner. :lol:

    Im HSH-Thread hatte ich mal Bilder von der Zeit damals eingestellt - ich weiss zwar nicht, ob man erkennen kann, wie aufgemischt meine Brauni da ist, wenn man sonst nichts mit Rindern zu tun hat, aber wer sie kennt, sieht die hochgradige Anspannung:

    McChris
    25. Januar 2019 um 22:14

    Aber sind Wölfe, die ja aus den Alpengebieten stammen müssen, wirklich schon in den bayrischen Voralpengebieten angekommen?

    NaBu schreibt nein.

    Das Rudel NP Bayerischer Wald Süd hat z. B. einen Rüden aus der Alpenpopulation:

    https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtier…oring/index.htm

    Ein Wolfsrudel, ja das kann sicher eine Herde in Panik versetzen.

    Ein einzelner Wolf (und das sollte es ja allenfalls sein können derzeit) auch?

    Eine Gruppe Jungrinder sind keine Herde. Das sind einfach halbstarke Bollerköppe ohne Lebenserfahrung.

    Eine Herde ist ein kompletter Familienverband - mit allen Altersstufen und Geschlechtern.

    Klar können auch Hunde Rinder in Panik versetzen, grad Jungrinder, die ohne Alttiere dabei sind.

    Aber ich hab 2015 ja den Unterschied erlebt, wie meine Mutterkühe auf "was da draussen" reagiert haben - die wollten nicht mehr auf die Waldrandfläche, die haben ihre gar nicht mehr so kleinen Kälber (die waren da knapp 6 Monate, also kurz vorm Jungrind) eng bei sich geführt, die haben nicht gefressen, nur in den Wald gestarrt und zum Wiederkäuen hinlegen war auch nicht drin. Bis auf einen komischen Kackhaufen und einen Pfotenabdruck im (verwehten) Schnee in den Monaten zuvor hatten wir damals auch keinen Wolfsnachweis.

    Selbst, wenn mal -Spaziergänger-Hunde im Jagdmodus waren, haben sie nicht SO reagiert.

    Man kennt ja seine Tiere.

    Extrem aussergewöhnliches Verhalten spricht halt meist einfach für aussergewöhnliche Ereignisse.