Beiträge von McChris

    Wölfe und Almwirtschaft bleibt einfach ein Dilemma.

    Ja, es ist schwierig.

    Alm ist nicht gleich Alm und nicht alles, was als "nicht schützbare Weidezone" deklariert wird, ist es auch.

    Hier in BY sind da auch (auch, nicht nur) Flächen bei, bei denen man da schon anderer Meinung sein kann, auch, wenn der Herdenschutz da eine noch grössere Herausforderung ist, als so schon.

    Aber es gibt eben auch Almen, die sind tatsächlich mit normalem Herdenschutz und auch gezielter Weideführung ein Alptraum bis unmöglich in Sachen Herdenschutz.

    Auch mit Hirten, HSH und Nachtpferch. Die auch erstmal finanziert sein müssen.

    Das Problem, das ich sehe - und ich würde meine Tiere nicht in "nicht schützbare Weidezonen" stellen - ist, dass der Schutz durch Abschuss immer nur ein vorübergehender sein wird, weil geeignete Habitate und da muss man den Alpenraum einfach zu zählen, sehr schnell wieder besetzt werden. Das ist also russisches Roulette auf Kosten der Weidetiere, denn der nächste Wolf ist quasi schon im Anmarsch. Meine Tiere würde ich dafür nicht hergeben.

    Ich weiss da auch keine Lösung.

    Ich finde die Schweizer Pilotprojekte da oft sehr gut - dort werden die Kosten für die Behirtung übernommen, Herden zusammengefügt und mit ebenfalls zusammengefügten HSH-Gruppen geschützt. Aber es gibt keine Herdenschutzlösungen, die wirklich überall einsetzbar sind.

    Ich finde die Regelung auch ein wenig schräg - sie hat aber den traurigen Hintergrund, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Wildvögel töten, um ihre Federnsammlung zu bereichern. Deshalb ist die Mitnahme von Federn pauschal verboten.

    Ich finds traurig, dass darunter auch die harmlosen Menschen, die sich einfach über eine schöne gefundene Feder freuen, mitbestraft werden.

    Grund dafür sind Sammeleifer und Gier der Menschen, so der NABU. „Es gibt eine regelrechte Sammlerszene und einen Schwarzmarkt vor allem für seltene Federn. Und da jeder Sammler behaupten kann, die Feder stamme aus dem Wald oder von einem Totfund, ist das Sammeln generell verboten.“ Einzelne Federn können hunderte Euro wert sein, so steige die Gefahr, dass Vögel ihrer Federn wegen getötet werden. „1899 waren die exotischen Federn in der Hutmode einer der Gründe für Lina Hähnle, den NABU als Vogelschutzbund zu gründen“, erläutert Sönke Hofmann.

    "Du hälst deinen Hund in der Box!" - "Na und, deiner ist immer an der Leine!"

    Wenn DAS das ist, was Du aus den Beiträgen von flying-paws mitgenommen hast, dann hast Du sie entweder nicht sehr gründlich gelesen oder veralberst sie absichtlich. So oder so echt schlechter Diskussionsstil.

    Das ist doch bloss ein - an den Thread angepasstes - Beispiel dafür, was genau man unter whataboutism zu verstehen hat.

    Wenn man den Satz davor mitzitiert, wirds deutlicher:

    whataboutism sind keine Analogien. whataboutism ist, Kritik mit einem Gegenangriff zu beantworten. "Du hälst deinen Hund in der Box!" - "Na und, deiner ist immer an der Leine!".

    Nun wäre es aber nach der Meinung Einiger hier nicht erlaubt, das vorher zu trainieren, weil während des Trainings keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Nur das stört mich an dieser Situation. Hier muss es eine Ausnahme geben, damit ich als Halterin/Trainerin die Möglichkeit habe, legal Boxentraining für den Notfall zu machen, bevor der Notfall eintritt.

    Die Möglichkeit zum Üben hast Du doch:

    Die Unterbringung in geschlossenen Transportboxen ist nur für den Transport (Abb. 4) oder bei tiermedizinischer Indikation erlaubt.

    Ansonsten darf man Hunde nur kurzfristig in einer Box bzw. in einem Zimmerkäfig einsperren. Als Orientierungswert kann man gemäß der Einschätzung der Expertengruppe [1] 30 Minuten ansehen.

    Hunde sollten in kleinen Schritten und mithilfe positiver Verstärkung an den kurzfristigen Aufenthalt und den Transport in Transportboxen gewöhnt werden. Eine Anleitung findet sich zum Beispiel beiBinder et al. [1].