Beiträge von McChris

    Die Pflanzsteine sind schon arg trocken, die speichern Wasser nur mit "Nachhilfe" - deshalb fühlen sich Kräuter da drin so wohl.

    Fürs Gemüse würde ich tatsächlich lieber ein Beet anlegen, je nach Schneckenproblematik (die man in diesem Jahr in einem noch neuen Garten wegen der Trockenheit nur schlecht einschätzen kann) vllt. sogar ein Hochbeet.

    Das könnte man JETZT anlegen und vorbereiten und z. B. mit Mist-/Kompost-/Gartenabfall-Gaben und anschliessender Mulch-Abdeckung schon dafür sorgen, dass man im nächsten Frühjahr einen guten Boden zur Verfügung hat.

    Meine Heidelbeeren haben damals beim Pflanzen reichlich Sägemehl und Sägespäne ins Pflanzloch bekommen und werden auch immer wieder damit gemulcht. Torf sollte man nicht mehr nutzen.

    Ich hab solche Pflanzsteine als Hangbefestigung vom Pony-Auslauf. Da wachsen Erdbeeren, Salbei und Thymian ganz prima drin (und die Pferdeäppel für die Erdbeeren haben nur einen sehr kurzen Transportweg :lol: )

    Ich würde erst zum Herbst hin auspflanzen, die Hitze und die Trockenheit sind sonst mächtig Stress für die Beeren. Obwohl man getopfte Büsche und Bäume grundsätzlich nahezu ganzjährig umsetzen kann.

    Soll ich einen Versuch wagen die Katzen dem Hund "vorzustellen"

    Nein.

    So wie Du das beschreibst, wäre mir das einfach zu heftig.

    So, wie jetzt, hat ja irgendwie niemand von Euch was davon, oder?

    Ihr Menschen habt den Stress durch die Trennerei und die grosse Verantwortung, dass da bloss nichts schiefgeht.

    Der Schäfi hat den Stress, die "Beute" immer unerreichbar vor der Nase zu haben.

    Die Katzen haben den Stress, dass sie genau wissen, dass es da bei dem Schäfi ums Ganze geht. So sollte kein Lebewesen, quasi unter ständigen Todesdrohungen, leben müssen.

    Ich mach ja aus gutem Grund nix mehr in Sachen Öffentlichkeitsarbeit Herdenschutz. Ist in Bayern schlichtweg nicht gewollt. Die Tierhalter werden von den zuständigen Behörden gnadenlos im Stich gelassen.

    Ich hab grad ein langes Telefonat mit einem befreundeten Schäfer gehabt - mittlerweile geben zunehmend mir bekannte Tierhalter auf, die Herdenschutz mit Hunden betrieben haben, weil sie bei Problemen keinerlei Unterstützung erfahren. Wenn man sich für Herdenschutz entschieden hat, ist das die einzige Möglichkeit, die bleibt: die Tierhaltung aufgeben, weil man es seinen Tieren gegenüber nicht verantworten kann, sie ungeschützt da draussen stehen zu haben. Rinder- und Schafhalter. Ihm gehts auch so - er steht kurz davor aufzugeben.

    Das ist wirklich bitter. Das alles sind Menschen, die mit ihrer Arbeit viel für den Naturschutz geleistet haben, Menschen, die mit Tieren aus guter Haltung zur Lebensmittelversorgung beigetragen haben. Eigentlich genau die Menschen, die wir als Menschheit grad am dringendsten bräuchten.

    Kaputt gemacht durch mission impossible beim Herdenschutz.

    Und ein von Herzen kommendes Pfui Deibel an bayerische Behörden und Landesämter für Umwelt.

    Nicht der Wolf ist der Feind der Weidetierhalter.

    Der schien das gewohnt zu sein.

    Das kann ich mir zwar absolut vorstellen - Füchse sind ja nicht doof.

    Aber der Weg hin zum "der Fuchs hat sich dran gewöhnt, dass ihm nichts passiert", dürfte da das sein, was zu erheblichem Stress bei dem Tier führt.

    Wieviele Situationen, in denen der Fuchs in Todesangst ist, braucht es, bis ein Gewöhnungseffekt eintritt? Ich weiss es nicht, aber mit ein- oder zweimal wird das nicht erreicht sein. Extra Wildtiere für sowas zu fangen, ist für mich ein no-go.

    wenn sich ansonsten niemand um Bodenbrüter und Co. kümmert.

    Ich mach das ja - und da ists im Grunde wie beim Herdenschutz und Wolf auch: eine etablierte Fuchspopulation ist mir da lieber, als ein ständiges Abschiessen und Wieder-Neu-Ansiedeln. Füchse sind deutliche Gewohnheitstiere, die gern ihre Abläufe beibehalten und da kann man beim Bodenbrüterschutz mit arbeiten.

    Je besser ich "meine" Füchse kenne, umso besser kann ich die Bodenbrüter schützen. Aber das ist halt zeitaufwändig, weil man viel einfach da sein muss und beobachten muss.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Landbevölkerung da ein paar ???? in der Sprechblase hat:

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…s,wolf4646.html

    Zitat

    Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung werde vorbereitet, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums dem NDR in Niedersachsen. Dies erfolge in Zusammenarbeit mit den Unteren Naturschutzbehörden. Umweltminister Olaf Lies (SPD) sei besorgt, sagte die Sprecherin. Nur weil bei der am Dienstag erfolgten Sichtung des Wolfs nichts passiert sei, heiße dies nicht, dass das auch bei künftigen Besuchen des Tieres so sein werde.

    Das dürfte schwierig sein.

    Aber Igel lassen sich recht schnell auf eine "Abruffütterung" ein.

    Wenn man ein paar Abende frisches Futter rausgestellt hat und sie das kennenlernen konnten, kommen sie irgendwann an und "fragen", wo ihr Futter bleibt. Wenn man sie dann in Ruhe fressen lässt und den Napf wieder wegräumt, sollten Ratten leer ausgehen.