Beiträge von McChris

    Was mich auch interessieren würde, wären zb Bücher über essbare/ heilende heimische Pflanzen, Kräuter, Wurzeln, etc. Vielleicht hat da jemand einen Tipp?

    Ich habe vom Kosmos-Verlag "Welche essbare Wildpflanze ist das?" - das ist soweit ok, die Abbildungen/Fotos sind wiederzuerkennen (für mich aber nur noch mit Lesebrille :lol: , auch wichtig!), die Verwendungsmöglichkeiten sind kurz aufgelistet, als Beispiel "kann auch als Sauerkraut eingelegt werden", allerdings wird nicht beschrieben, wie das geht. Ob roh oder nur gekocht, steht auch dabei, das ist ja manchmal ein grosser Unterschied. Auf gefährliche Doppelgänger wird hingewiesen. Es ist eher kurz und knapp - für jemanden wie mich, der eh gern draussen rumrennt und Pflanzen bestimmt, ists völlig ausreichend. Es gibt aber bestimmt auch ausführlichere Werke.

    Und die HSH sind schick damit, dass die Hütehunde "ihre" Herde zwicken und Jagdverhalten ausüben?

    Wenn sie das kennen, ja.

    Dass die Hütehunde im Falle eines Angriffes die Herde zusammenhalten (denke ich mal)?

    Ich hab weder Hütis, noch Schafe.

    Meine Rinder formieren sich bei Wolfspräsenz ganz von allein zur kompakten Herde. Der Herdenhund McGyver bleibt dann bei ihnen, während die anderen beiden am Zaun agieren.

    Aus Videos von Wolfsangriffen auf Schafherden schliesse ich, dass auch Schafe sich bei Gefahr von sich aus als Herde zusammenschliessen. Das ist ja Sinn der Herde. Ich weiss aber auch, dass es Schafrassen mit etwas unterschiedlichem Herdenverhalten gibt - also welche, die grundsätzlich näher beisammen bleiben und welche, die beim Weiden auch SEHR weit auseinanderfallen.

    Wenn einzelne Tier vom Wolf von der Herde abgesprengt werden, ist so ziemlich das Letzte, was ich dann da haben wollte, ein Hüti, der da auch noch rummischt. Wolf treibt nach A, Hüti nach B - ein Beutetier in Panik dürfte damit hoffnungslos überfordert sein.

    Ich bin aber kein Wanderschäfer und auch kein Hüter. Vielleicht machts Sinn, mit solchen Fragen eher mal ins Ausland zu schauen, wo Behirtung, Hüten und Herdenschutz normaler sind.

    Worin liegen die Schwierigkeiten?

    Beim freilaufenden HSH i. d. R. darin, dass unsere Bevölkerung nicht über HSH und das richtige Verhalten ihnen gegenüber aufgeklärt ist. Dazu die hohe Hundedichte, das ist schon eine ziemliche Herausforderung.

    Also HSH + Hütehund?

    Nur in der Form, dass jeder seinen ursprünglichen Job macht.

    Also der Hüti hütet - treibt, bremst, hält die Herde zusammen oder von Acker A oder der Strasse fern und der HSH schützt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hüti, vor dem die Herde einen gewissen Respekt hat, weil der sich beim Treiben ja auch mal durchsetzen muss, die Herde im Fall eines Wolfsangriffs durch seine Anwesenheit und Präsenz als Herdenhund so beruhigen könnte, wie der HSH als Herdenhund. Herdenhund ist der, der die anderen HSH Vergrämen oder Stellen lässt und derweil bei der Herde bleibt, um diese ruhig zu halten allein durch seine Präsenz, Marke "Ruhig, Kinner, Papa ist ja da!". Dieses Grundvertrauen in einen Hund, der zwischendurch Jagdverhalten an einem ausübt, dürfte bei den Herdentieren nur schwer zu erreichen sein.

    Ich sehe nirgends auch nur einen klitzekleinen Vorteil darin, für den Herdenschutz andere Rassen einzusetzen, als tatsächliche HSH-Rassen.

    Und es gibt ja seit Beginn der 2000 Jahre Viehhalter, die sich mit Herdenschutz durch Hunde auseinandersetzen und über die Grenzen gucken. So waren in Österreich schnell Marremmanos am Start. Und auch in Deutschland waren meines Wissens zuerst Hunde aus den südlichen Regionen, wie die Marrammenos am Start

    Es wurden tatsächlich bewusst "weiße Wuschelhunde" eingesetzt, weil die niedlicher wirken. Weil man - völlig zu Recht - davon ausgegangen ist, dass es "dezente" Akzeptanzprobleme bei der Bevölkerung geben wird.

    Es wurde auch bevorzugt auf sehr gemäßigte HSH gesetzt, aus selbigem Grund wie oben.

    Durchaus auch auf Kosten des tatsächlichen Herdenschutzes. Nicht wenige Tierhalter haben deshalb nach den Anfängen mit "weißen Wuschelhunden" im Verlauf auf andere HSH-Rassen umgesattelt.

    Hier bei den Mc`s gibts das absolut schräge Phänomen, dass viele Feriengäste die Hunde wunderschön, toll und überhaupt finden und dann, wenns um die Rasse geht, auf einmal einen Schritt nach hinten machen. Mittlerweile sag ich nur noch "anatolische Hirtenhunde", da passiert das nicht. :headbash:

    Hier wird ja auch gemüsegegärtnert - es gibt schon einiges, was man auch im Originalzustand einlagern kann:

    Porree, Möhren (die gekauften sind gewaschen und taugen nix zum Lagern, die faulen dann), Knollensellerie, Kohl, Rote Bete, Lagerkartoffeln, Pastinaken, Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch, Topi, etc.

    Eine Tomaten-Sorte, die ich anbaue, die "Winterschläfer" hält im Haus kühl, aber nicht im Kühlschrank, gelagert, bis in den Februar hinein.

    Auch restliche Paprika, wenns Wetter unwirtlich wird, kann man indoor noch eine ganze Weile zwischenlagern - dafür nimmt man einfach die komplette Pflanze aus dem Topf und hängt sie mit den Wurzeln nach oben kühl. Das hält noch einige Wochen.

    Bei Obst gibts auch verschiedene besonders lagerfähige Apfel- und Birnensorten.

    Nur immer dran denken, dass Äpfel und Tomaten getrennt von anderem Gemüse gelagert werden sollten, wegen des abgegebenen Ethylens.

    Dazu Pflücksalat im Blumenkasten, Kräuter, Sprossen - es gibt Einiges, was auch für was Frisches sorgen kann.

    Hier fängt grad die Walnuss-Ernte an - die ersten liegen schon zum Trocknen aus. Die kommen dann zum Einlagern in so Raschelsäcke, die ich von anderen Dingen aufbewahrt habe und werden dunkel, luftig, regelmäßig gerüttelt und kühl gelagert. Da kann man auch ewig von mampfen.

    Das sind so ein wenig die Schnittstellen, wo sich Preppern und (Teil-)Selbstversorgung incl. Vorratshaltung treffen.

    Wenn das so ist, dass man sich Gedanken ums Notklo-Entleeren macht, wird das eher nebensächlich sein

    Naja, auch wenn der Stromausfall nur 2-3 Tage dauert... Irgendwo muss man ja aufs Klo gehen...

    Dann kriegt z. B. jeder seinen Eimer mit Deckel und wenn alles wieder fluppt ins Klo damit.

    Irgendwas, was auf die eigenen Bedingungen passt, fällt einem schon ein.

    Aber kann das dann da einfach im Garten bleiben? Dauerhaft? Oder muss man dann da noch mal ran, wenn die Notsituation vorbei ist? :see_no_evil_monkey:

    Kot verrottet im Lauf der Zeit. Und kann wertvoller Humus werden. Dafür sorgen Mikro- und Makro-Organismen. Den muss man dann nicht unbedingt um die Erdbeeren verteilen, aber unter eine Hecke oder so geht das schon. Das hat mit dem Ausgangsprodukt dann nichts mehr zu tun.

    Wenn nach Zeiten mit Not-Klo und Co alles wieder leidlich normal anläuft, kann man sich aber auch Gedanken machen, ob man das anders entsorgen will.

    Aber ich wette, dass man bis dahin abgehärtet genug ist, das nicht mehr zu brauchen.