Beiträge von McChris

    und, wenn dann die Hunde sich allein mit so was rumschlagen müssen über Stunden ..

    Ja, bei mehr davon, wären die Hunde irgendwann einfach alle, auch wenn die einzelne Situation nicht dolle war, aber die Menge machts an manchen Standorten.

    Und dann kommt, wenn die Erholungssuchenden weg sind, der Wolf....


    Es bräuchte wirklich nur ganz wenig, damit da draussen ALLE miteinander klar kommen könnten.

    Wenn ich mit Hund an HSH vorbei gehe und damit ist nicht nur direkt am Zaun gemeint, sondern einfach in Sichtweite, natürlich reagieren HSH auch auf Hunde 100 Meter entfernt, dann bitte einfach anleinen, den Hund auf die abgewandte Seite und zügig passieren. Mehr brauchts gar nicht. :ka:

    Tut mir leid für Dich und Deine Hunde, dass ihr euch mit sowas rumschlagen müsst.

    Grundsätzlich wär mir sowas genauso wurscht wie den Mc`s - die fahren nach sowas ja genauso schnell wieder runter, wie sie hochgefahren sind.

    Aber es geht ja immer - die wenigstens Tierhalter haben ihre Fläche in der absoluten Pampa - auch ums Bellen der HSH. Ich kenn keinen Weidetierhalter mit HSH, der nicht schon Konflikte wegen der Bellerei hatte.

    Und dafür ist sowas natürlich der Super-Gau. Sonn- und Feiertage sind da immer prädestiniert für.... |)

    Herdenschutz mit Hunden in Deutschland im Jahr 2022 - also 22 Jahre, nachdem die Wolfsrückkehr losgegangen ist:

    Spaziergänger mit freilaufendem Hund lassen ihren Hund kreuz und quer über die Felder toben. Der kommt dabei bis 20 Meter an den Zaun, entsprechend agieren die Mc`s. Weil der Hund klein und ein Depp ist, mehr so Pflichtprogramm, denn ernsthaft.

    Die Halter, normalgross, aber auch Deppen, bleiben stehen und schauen sich das erstmal geschlagene 15 Minuten an.

    Dann gehen sie - endlich - weiter, ich wollte schon hin, ihnen Kaffee und Kuchen anbieten.

    Drehen sich nochmal um, nehmen die Hände an den Mund und stimmen ein zweistimmiges Wolfsgeheul an.

    Die Mc`s packen den Stahlhelm auf und wollen solche sowas von unberechenbaren Menschen gern zeitnah loswerden.

    Die gehen weiter, auf dem Weg parallel, aber mit Abstand zu unseren Flächen.

    Setzen sich am Kräutergarten auf die Bank und chillen und lassen ihren Hund derweil herumstromern - dem fällt nichts besseres ein, als voll Speed kläffend wieder auf die Mc`s zuzustürmen.

    Was zur Hölle stimmt mit den Menschen nicht?

    Fürs Protokoll: Damit ICH keinen Ärger wegen zu viel bellender HSH bekomme, habe ich Hunde und Rinder dann 2 Stunden eher als üblich reingeholt.

    Da kann jeder lang, auch mit Hund, das ist überhaupt kein Problem.

    Aber doch bitte ohne Dönneckes und extra Aufmischen der Hunde.

    Schäfer nehmen i. d. R. nur Welpen, fallen also auch weg, obwohl sie meist optimale Bedingungen bieten könnten.

    Der Durchschnitts-HSH/HSH-Mix hockt ja nicht im Tierheim, weil alles so fluffig lief.

    Mixe im Herdenschutz wird sich niemand antun, der noch alle 5 Sinne beisammen hat.

    Denn wenn wir Tierhalter uns auf eins im Herdenschutz verlassen können müssen, ists das defensiv ausgerichtete Aggressions-Verhalten der Hunde.

    Und der Einsatz von HSH an der Herde ist in D/Ö/CH schon Herausforderung genug, wenn man Hunde aus (noch jungen) Arbeitslinien einsetzt, sich da an das Wagnis zu machen, einen erwachsenen Hund mit unbekannter/oder nur ZU bekannter Vorgeschichte hinter 90 cm Zaun in eine Herde zu setzen, von dem man nicht weiss, ob man ihn zauntreu bekommt, von dem man nicht weiss, was er mit den Herdentieren macht, von dem man nicht weiss, wie er auf Aussenreize reagiert, das kann kein Landwirt/Schäfer leisten. Das ist eine immense Aufgabe, die über lange Zeit zahlreiche Ressourcen beansprucht.

    Hier in der Region gibts einen Kangal-Vermehrer, dessen Hunde ein Klientel bedienen, das Kangals quasi als "Listenhund-Ersatz" nutzt. Da werden genau DIE Hunde vermehrt, die besonders wesensschwach sind, weil die an der Leine das gewünschte "Theater" machen. Sowas kannste im Herdenschutz einfach nicht gebrauchen.

    Hier ists zwar deutlich in den regionalen Medien vertreten, aber die meisten denken, dass das nicht in ihren Tanzbereich fällt. Die Mini-Shetty nebenan sind nach wie vor ungeschützt, die Connemara-Zucht im Ort hat bereits die Zäune aufgerüstet. Der Hühnerhalter im Ort hat Kamerun-Schafe als "Geflügelschutz", da sind zumindest die elektrifizierten Geflügelnetze bereits recht hoch. Die Schafe im Nachbardorf stehen nach wie vor hinter Knotengitter.

    Erholungssuchende fühlen sich durch Herdenschutzmaßnahmen eher belästigt und dafür reichen bereits Zäune.

    Beim BR meine ich eine Tendenz zu erkennen, zum "bösen" Wolf abzudriften. In den Vorjahren waren die Artikel meist noch aufklärend, jetzt gehts mehr in Richtung wie schlimm das alles ist.

    Im bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt gibts quasi Hetze pur.

    Entziehen kann man sich der Thematik hier eigentlich kaum.

    Und warum trinken manche das Wasser einfach so, wenn sie den Grayl-Filter dabeihaben?

    L. G.

    Ich denke, man muss gedanklich erst wirklich in solchen Situationen angekommen sein, um an solche Dinge zu denken. Und für einige diesmal ists ja wirklich noch Neuland.

    (Deshalb finde ich, dass dieses Format tatsächlich ganz gut in den Prepper-Thread passt, weil man da auch ne Menge lernen kann).

    Ich hab z. B. mal ein kurzes Black-Out-Experiment gesehen, da haben die Leuts als Erstes Nudeln mit Pesto gekocht, statt den Kühlschrankinhalt anzugehen - das war auch schräg, aber die waren eben auch noch nicht wirklich in der neuen Situation angekommen.

    Ich würde nie zum Erkunden von mir fremden Terrain meine Schuhe ausziehen und in den Müll-Flip-Flops rumlaufen.

    Die können auch später noch trocknen.

    Warum Joris unbedingt als Erstes Feuer machen wollte, habe ich auch nicht begriffen.

    Ich glaub, dass das so zum Thema Übersprungshandlungen gehört, weil kurzfristige Überforderung da ist.

    Deshalb glaub ich auch, dass jemand, der sich gedanklich schon mit Krisenvorsorge beschäftigt hat, dann auch deutlich besser klarkommt.