Beiträge von McChris

    Ja, da sieht man sehr oft die Pupillen "arbeiten".

    Ich hab vom Schauen her und weil ich ja auch diesen in Sachen Körpersprache extrem ursprünglichen Hundetyp habe, das Gefühl, dass ihm selbst diese noch sehr offen gehaltene Handbewegung von Dir von seitlich oberhalb an die Schnauze zu viel ist.

    Hinge der Kopf über die "Reling" könnte man von unten kommen - das wäre für meine was völlig anderes und vllt. am Anfang noch einen Tacken leichter für ihn?

    Ich werte seine deutlich sichtbare und etwas beschleunigte Atmung dabei in Richtung Anstrengung beim Aushalten dieser Geste. Er will es mitmachen - aber es ist noch sehr anstrengend für ihn.

    Ich hab ja z. B. in der Physio bei Tieren - lange bevor ich vom IBB und so wusste - häufig gemerkt, dass viele Hunde eine Berührung mit dem Handrücken viel besser finden, als eine Berührung mit der Handinnenseite. Manche konnten anfangs nur einen Fingerrücken oder tatsächlich nur ein Tuch entspannt mitmachen.

    Deine Videos sind super Lehr-Videos, es macht Spass, sie anzuschauen, weil Du ein unglaublich gutes Gefühl dafür hast. Danke dafür!

    Bei den Rindern markere ich verbal den Moment, in dem ich das "nein" feststelle. Da, wo es vorhin noch das komplett weggerissene Bein war, ists dann im Verlauf nur noch eine leichte Muskelanspannung. Durch das verbale Markern versuch ich, dem Rind dann den Moment mitzuteilen, in dem ich es kapiert habe.

    Das klappt - auch, wenn es sich so beschrieben i-wie seltsam liest - überraschend gut.

    Ich glaub manchmal, dass die Tiere das einfach gern annehmen, dass man sich so um Kommunikation bemüht.

    Die Belohnungshistorie hilft ja auch, dass das Mitmachen als Attraktiver gewertet wird, als das Nein.

    Ja, das triffts wie A... auf Eimer.

    Ich mach das bei den Rindern auch so ähnlich und markere auch ihre "neins" - es ist einfach ein Unterschied, ob ich bei nein an der Wand klebe oder Zubehör zertrümmert ist oder ob ich auf ein feines Nein hin kurz unterbrechen kann.

    Bei den Rindern mache ich mittlerweile während des Prozesses nur noch verbales Lob - erstens nehmen sie die Leckerli gar nicht immer (wobei sie das angebotene Leckerli trotzdem auch als Belohnung sehen, auch, wenn sie es verschmähen) und zweitens bin ich ja manchmal ziemlich weit vom Kopf weg, das ist einfach anders als bei kleineren Tieren.

    Heute haben wir uns aus gegebenem Anlass einen Anguss-Verband am Hinterbein so erarbeitet. Mit TA dabei, der das mal sehen wollte, der kennt das bisher ja nur in recht moderater Variante hier beim Blutabnehmen.

    Ich stell hier immer wieder fest, dass man, wenn das Tier das Grundprinzip verstanden hat, auch durchaus mal kreative Wege dabei gehen kann und auch von der Norm abweichen kann, je nachdem, was situativ für dieses Tier grad am besten passt. Und ich habs noch bei keinem Tier erlebt, dass es das Nein sagen dürfen "ausgenutzt" hätte, dahingehend, dass man gar nicht weiterkäme.

    Wölfe werden keine Menschen angreifen, weil sie durch die Massentierhaltung eher anderswo Beute kriegen können, die leichter zu kriegen ist.

    Es sind nicht die Tierhalter vom Wolf betroffen, die Massentierhaltung betreiben.

    Solche Sätze sind für Tierhalter wie mich ein Schlag ins Gesicht.

    Ich mach mal Pause in dem Thread hier, ich hab kein Bock drauf, mit industrialisierter Tierhaltung in einen Topf geschmissen zu werden.

    Das würde ich ganz anders sehen. Ich hätte das garantiert ins Blatt genommen ,ebenso garantiert nicht als blutrünstige Schlagzeile, aber als kurzen, nüchternen Nachrichtentext.

    Ganz einfach deswegen, weil ich zumindest hier in Niedersachsen als Eltern diese Information würde haben wollen. Vor allem, wenn meine Kids immer noch in Kindergarten/Schule mit diesem "Sie sind ganz harmlos, lieb und plüschig"-Kram gefüttert würden, der uns irgendwann böse auf den Kopf fallen wird. Zu einem halbwegs realistischen Bild gehören nun mal beide Seiten. Alles andere, egal, ob es mit Übertreiben oder Verschweigen betrieben wird, ist Propaganda.

    Ich les in dem Artikel vor allem und als allererstes: da war ein Hund dabei.

    Das ist und bleibt einfach auch eine ganz besondere Situation.

    Noch ein Mehraufwand und Kosten, der bzw die im Bezug auf die wachsende Wolfspopulation häufig vergessen wird.

    https://www.facebook.com/10004644508409…fWfSirdzBZGUUl/

    Und die haben noch "Glück" im Unglück, weil ihre Herden seit Langem mit HSH zusammenleben, die Hunde also auch ihre beruhigende Wirkung auf die Herde ausüben können und so die Ausbruchsgefahr drastisch verringern. Erfahrene HSH drücken auch mal die Herde vom liegenden Zaun weg.

    Bei hohem Wolfsdruck mit noch frisch eingesetzten HSH kann sowas in einer völligen Katastrophe enden.

    Hier hat neulich ein "Tut-Nix" einen Hasen gejagt, es war spannend zu sehen, wie die Mc's in diesem Kontext reagiert haben (die Jagd ging etwa 50 Meter parallel zu unserem Zaun): die haben sich nur auf den Hund fokussiert. Obwohl sie sonst auch einen Hasen vom Eindringen in die Fläche abhalten würden (und ihn innerhalb der Fläche selbst jagen würden, da muss man sich nix vormachen, aber bisher sind alle durch den Zaun rauswärts entkommen)

    Soll heissen: in Panik in die Fläche eindringendes Wild wird nicht automatisch als "Angreifer" eingestuft, vor allem nicht, wenn der Verursacher in der Nähe ist.

    das Sonnenblumenbrot

    Das mag ich auch am liebsten davon.

    ...

    Ich bin und bleibe der "be prepared, not scared"-Typ.

    Man kann sich nicht "Vollkasko" versichern für alles, was passieren könnte, auch nicht durch Leerkaufen von Krisenvorsorge-Shops.

    Aber man kann dennoch ein paar vernünftige Krisenvorsorge-Maßnahmen treffen. Das tu ich. Und zwar in einer Variante, die zu den Bedingungen hier und zu mir/uns passt.

    Das Wichtigste in Krisen welcher Art auch immer, hab ich immer dabei: das bin nämlich ich. :lol:

    Ich weiß von mir, dass ich umso gelassener werde, desto kniffliger es wird, dass ich extrem anpassungsfähig bin, eine grosse mentale Stärke habe und über eine gehörige Portion Kreativität verfüge. Ob da jetzt 2 Konserven mehr oder weniger im Regal stehen, ist dabei im Grunde vollkommen unerheblich.

    denke ich, dass es schon seinen Grund haben wird weshalb eine Blutentnahme bei einem Tier (zu denen nicht nur ein Hund zählt) ein anderes Gefahrenpotential ausgeht als, das vermute ich jetzt mal, in der Humanmedizin. Diese Gegebenheit erklärt u.a. vermutlich den entsprechenden Preis.

    Anders ja, nicht zwingend weniger, obwohl: gebissen worden bin ich auch schon. :lol:

    Mein lautes Denken bzgl. der Abrechnung der Einzeltätigkeiten war einfach ein spontanes, das muss man nicht zwingend bierernst nehmen.

    Ich sags mal so: neben dem Liebsten ist mein TA der wichtigste Mann in meinem Leben. Ich kann mich auf ihn verlassen - er sich aber auch auf mich. Und das ist mir - bei allem verständlichen Stöhnen über Preiserhöhungen - tatsächlich das Wichtigste.