Beiträge von McChris

    Sie möchte unbedingt einen netten Begleithund, der aber auch Bock auf Sport und lernen hat. Er sollte außerdem nicht zu klein sein. Deshalb der Großpudel. Er soll mit an die Hotelrezeption kommen und Menschen aufgeschlossen und freundlich begegnen.

    Für mich ist auch DAS Tierschutz - sich im Klaren über die - übrigens wie beschrieben, sehr hohen! - Anforderungen an den Hund zu sein und vernünftigerweise auf eine Hunderasse (vom wirklichen Züchter) zu setzen, die das Handwerkszeug für all diese Anforderungen mit sich bringt.

    Von meinen 8 bisherigen TS-Hunden hätte grad mal einer diese Anforderungen erfüllen können. Alle anderen hatten "Baustellen", die das so nicht zugelassen hätten. (Ich stell mir grad die Kangalette im Sport oder Hotel vor.... :pfeif: :lol: )

    Was spricht denn dagegen, die Freundin erstmal mit einem wirklich passendem Hund Erfahrungen sammeln zu lassen und dann irgendwann später das Projekt "der Dritthund aus dem TS" anzugehen?

    das scheint aber der Wolf zu sein, der bereits sieben Rinder gerissen hat und für den eigentlich schon eine Abschusserlaubnis vorlag? Die dann von Gerichts wegen wieder einkassiert wurde.

    Ich bin bei den niedersächsischen Wölfen nicht so drin, aber hier im NDR-Bericht wird gesagt, dass der Wolfsrüde bisher nicht auffällig war:

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…r,wolf4698.html

    Wobei ich selbst wenn, einen Unterschied zwischen prädatorischen und nicht-prädatorischen Auseinandersetzungen machen würde.

    Nur: bisher wurde in den Medien ja das Bild eines alleine-durch-den-Wald-jagenden-Terriers vermittelt. Der abgehauen ist und kilometerweit durch den Wald gelaufen ist.

    Hmpf, nö.

    Bei mir z. B. wurde das Bild eines beim Spaziergang aus dem Haltereinfluss ausgebüxten Hundes (in meiner Vorstellung sehe ich da einen Halter nach dem Hund rufen, der sich ausser Sicht entfernt hat), der durch ein Gehölz auf ein benachbartes Feld gelaufen ist. Das ist was, was bei sonst noch so gut hörenden Hunden tatsächlich mal passieren KANN, wenn ein Aussenreiz zu gross wird. Soll nicht, aber kann.

    Insgeheim hab ich mir noch "Ach, Mensch, der Terrier ist dem Terrier sein Tod..." gedacht, wobei ich mir aber im Klaren darüber war und bin, dass das allein meins ist und nirgends als Info kam.

    In dem Bericht wird ja nicht erwähnt, wo genau die HH zu der Zeit war. In anderen Berichten wurde deutlich von "ausgebüxt" geschrieben, das ist für mich nicht der Hund, der einfach in Sichtweite vor mir läuft. Die nun mal im Dunkeln/der Dämmerung gering wäre.

    Mir tuts leid um den Hund, mir tuts leid für die HH, mir tuts leid für die anderen HH dort in der Gegend. Denn auch, wenn ich nicht glaube, dass ein Wolf erst grossartig lernen muss, dass er andere Caniden töten kann, ist das ein wenig so wie bei Weide-Tierhaltern, die mehr Probleme bekommen, wenn Wölfe an ungeschützten Weidetieren lernen konnten.

    Einen Grund zum Abschuss sehe ich da nicht. Der Wolf hat sich den Beiden ja offensichtlich nicht aktiv angenähert, dass ein Wildtier reagiert wie ein Wildtier, wenn es auf einen freilaufenden Hund trifft, damit muss man rechnen. Wäre der Wolf eine Wildsau gewesen, würde nun auch niemand Problem-Schwein rufen.

    Die weitaus größere Gefahr besteht nach wie vor andersherum: dass freilaufende Hunde Wild hetzen, schwer verletzen oder töten.

    Für uns wäre es im Grunde schnurz - wir sind ja vorbereitet. Das gilt aber leider nicht für andere Tierhalter in der Nähe. Die sind informiert.

    Was mich allerdings in Hinblick auf Wolf und Herdenschutz "nervt", ist, dass die Loipe, die bald gespurt wird, unsere Flächen komplett umzingelt und Schneeschuhwanderer immer ausgerechnet am Zaun lang ihre Spuren hinterlassen, oder gar durchklettern und dabei den Zaun kaputt machen. Das sind dann sozusagen Wolfsautobahnen, wo sie bequem laufen können.