Was wollen sie herausfinden?
So Sachen wie aktive Annäherung an Mensch mit Hund z. B. "Offiziell" aufgehängte WKs können an ganz anderen Standorten aufgehängt werden, als private. Da ist eine offizielle WK-Beobachtung auf jeden Fall ein Vorteil beim Beobachten, ob da jetzt eine kritische Lage ist oder nicht.
Dabei ignorieren wir, neben den Erfahrungen aller Wolfsländer (ich nehm da mal Finnland als Beispiel) nur leider zwei grundlegende Dinge: die Lernfähigkeit der Wölfe und die Tatsache, dass sie mit der extensiven Weidehaltung genau die Inseln zerstören werden, die in einer zersiedelten Landschaft so bitter nötig wären. Kurz: dass zu viele Wölfe in einer Landschaft, wie wir sie nun mal haben und auch weiter haben werden (hungern möchte dann nämlich doch keiner für den Wolf) , sehr viel mehr bitter notwendiges wildes Leben zerstören als in irgend einer Weise fördern.
Wenn das alles so wäre, also die unweigerlich kommende Entwicklung dorthin, warum lassen sich die Wölfe bisher so viel Zeit damit? Da müsste doch in grossen Teilen D s schon seit Jahren alles in Schutt und Asche liegen.
Kann das bisherige Ausbleiben des zitierten Szenarios nicht vielleicht daran liegen, dass:
- der weitaus größte Teil der Wölfe sich dahingehend doch unauffällig verhält?
- der weitaus größte Teil der Wölfe sich von Herdenschutzmaßnahmen beeinflussen lässt?
- manche Verhaltensweisen, die für ein Wildtier vollkommen normal sind, überaufgeregt interpretiert werden?
Es sind nicht die Wölfe, die too much 7 vs wild geschaut haben und nun in eigentlich geschützten Fledermaushöhlen Feuerchen machen.
Es sind nicht die Wölfe, die unbedingt durch deutlich erkennbare Brachen mit dem Bob durchfahren müssen.
Es sind nicht die Wölfe, die den Rappenalpbach ausgebaggert haben.
Es sind nicht die Wölfe, die in ein paar Tagen die heimische Fauna in Angst und Schrecken versetzen und alles mit Müll übersäen werden.
Es sind nicht die Wölfe, die geschützte Orchideen in einem Wald mit Glyphosat abgetötet haben.
Das sind allesamt Menschen, die Natur und Lebensräume zerstören.
Die wichtigste Spezies, die sich da draussen in Natur- und Kulturlandschaft mal ganz dringend, ganz deutlich zurücknehmen müsste, ist der Mensch.
Sonst niemand.
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