daß mal iwo diskutiert wurde daß Wölfe aus Deichgebieten vertrieben werden sollten?
Das hilft den Schafen aber auch nicht viel. Und ändert an den Problemen der Tierhalter auch nichts. Risse gibts dann ja erstmal trotzdem. Quasi als Feststellung "ups, der Wolf ist wieder da". Dann brauchts Zeit, bis er gefunden und vergrämt/erschossen werden konnte. Meist Zeit, in der noch mehr Risse stattfinden. Dann hat man vllt. ein halbes Jahr Ruhe, wenn überhaupt und zack, steht der nächste Wolf da. Und reisst wieder. Abschuss/Vertreiben ist kein Herdenschutz. Das wärs nur, wenn die Herde 24/7 von jemandem begleitet wird, der dann auch schiessen dürfte.
HSH am Deich sind nicht so unmöglich, wie immer getan wird - es gibt schon mehrere Deichschäfereien, die HSH einsetzen. Nicht jeder Hund buddelt.
Für so stark mit Fahrrädern frequentierte Deichwege wie bei Kay Krogmann hätte man Hunde tatsächlich mal aktiv von klein auf ausbilden müssen, idealerweise in genau so einem Umfeld, damit sie den schnellen Bewegungsreiz durch die Radfahrer als was unwichtiges für den Herdenschutz empfinden. Viele HSH gewöhnen sich auch ganz von selbst daran.
Auch die HSH, die in Freiweide auf hochfrequentierten Almen eingesetzt sind, werden gesondert auf diese Anforderung ausgebildet. Das geht nicht mal eben schnell und nicht jeder - ansonsten gute - HSH eignet sich dafür.
Hier sind mal ein paar Beispiele von Erfahrungen mit Herdenschutz an verschiedenen Deich-Typen: