Wahrscheinlicher ist doch das Szenario, dass es der Nachwuchs aus den küstennahen (Riesen-)Rudeln wäre, der die Region zuerst zu besetzen versucht
Wenn man sich so anschaut, wer von woaus wohin wandert, gar nicht mal unbedingt. Eine Durchmischung macht ja auch für die genetische Vielfalt Sinn.
Hier in BY ist ja eigentlich noch reichlich Platz, die Herrschaften "turnen" auch überall in der Weltgeschichte rum. Genauso, wie von weit "oben" Wölfe bis weit nach "unten" marschieren.
In der Riss-Statistik von NRW kam auch ein Individuum aus der Alpenpopulation vor, nur als Beispiel. Dazwischen wären reichlich geeignete Territorien gewesen.
Ich wäre, wenn ich überzeugt wäre, dass das funktionieren könnte, gar nicht mal ein absoluter Gegner davon, in bestimmten, unglaublich schwierig zu schützenden Gebieten tatsächlich Abschüsse vorzunehmen. Aber, was da bisher als "Modell" vorkommt, passt einfach nicht. Das gibt nur ein furchtbares Gemetzel unter den Weidetieren und unter den Wölfen. Das hilft so weder den Herden, noch den Tierhaltern, noch sonstwem. In einer Welt, in der man sich aufeinander verlassen könnte, wäre ich dafür, dass Tierhalter in bestimmten Regionen, die ihre Herden behirten, bei einem tatsächlich stattfindenden Wolfsangriff diesen erschiessen dürfen. Das wird es so aber niemals geben.
Einfach pauschal Wölfe abknallen kann nicht die Lösung sein, die wir brauchen.