Beiträge von McChris

    Bei sowas gibts kein richtig oder falsch - da muss jeder einen Weg für sich finden, damit umzugehen.

    Leid tuts mir für diejenigen, die den Part mit dem Abdecker eigentlich nicht können, es aber dennoch tun müssen, weil sonst niemand da wäre, der es macht.

    (Wir hatten in der Intensivpflege z. B. auch Kolleg:Innen, die sich beim Umgang mit Verstorbenen extremst unwohl gefühlt haben. Da hat man gern Rücksicht drauf genommen. Es muss nicht jeder alles können.)

    Notfalls ruft Ihr mich einfach an.

    Für mich mit HSH im Einsatz stellt sich diese Frage gar nicht - natürlich weise ich auf die Hunde hin, an den Zäunen und am Eingang zur Scheune hängen die gängigen HSH-Schilder:

    https://alpsdatrin.ch/attachments/Im…emplate=generic

    Wenn jemand das Scheunentor aufreissen sollte, wofür er mit dem Kopp genau vor dem internationalen HSH-Schild stehen müsste, ist innen noch eine zweite Tür, die auch nur mit Geheimwissen zu öffnen ist. Da erklären die Mc`s dann schon anschaulich, dass ein Öffnungsversuch keine gute Idee ist. Die Hunde sind sauber im Kopf und gehen mit Menschen im Fall X moderat um - wir haben ja schon real-life-tests hinter uns. Man kann sich HSH nicht annähern, ohne sie zu bemerken. Den Einbrecher, der erstmal in aller Seelenruhe einsteigt und dann den Hund im Schlaf überrascht, gäbe es hier nicht. Hier gäbs anschlagende Hunde und eine McChris mit dem Knüppel über der Schulter.

    Der Link funktioniert bei mir nicht terriers4me - worum gehts denn da?

    ...

    Wenn man die Wolfsthematik über längere Zeit verfolgt, stellt man fest, dass der Großteil von Meldungen zu Wolfsnahbegegnungen immer in diese Jahreszeit, das zeitige Frühjahr, fällt. Irgendwann danach wird es wieder deutlich ruhiger.

    Ich stelle mir das so vor, dass die Elterntiere grad mit der Ranzzeit beschäftigt sind, man liest auch immer wieder, dass sie sich dazu vom Rest des Rudels zurückziehen. Man liest auch, dass bereits kurz vorher der Stress im Rudel größer wird, weil z. B. junge Wölfinnen von der Paarung abgehalten werden sollen und entsprechend angegangen werden. Gleichzeitig werden zur Paarungszeit Jungwölfe aus Vor-Jahren allmählich geschlechtsreif, auch da gibt es eine Phase der allmählichen Abnabelung vom Rudel, in der sie zunächst im Umfeld allein unterwegs sind und dann ihre Touren allmählich ausweiten, einfach, weils "daheim'" grad zunehmend ungemütlich wird. Wie so eine Grupper Halbstarker, die das erste Mal Bier trinkt und einfach mal schaut, was abgeht.

    Wird dann die Eltern-Wölfin zunehmend dicker und träger, müssen Vatertier und verbliebene Jungwölfe das Jagen übernehmen, auch da wird dann gern auf einfache Beute zurückgegriffen, die Jungwölfe "erproben" sich beim Jagen und es gibt weit häufiger als im übrigen Jahr das, was man als Weidetierhalter als Gemetzel an Weidetieren empfindet. Zeitgleich beginnt die Ablamm-Zeit bei den Schafen, da wo Weidetiere ggf. über Winter an den Höfen waren, gehts allmählich wieder auf die Weideflächen zurück.

    Die Jungwölfe, die sich dann endgültig aufmachen, ihr Rudel zu verlassen, landen an den merkwürdigsten Orten. Da mag man als Mensch denken, warum HIER lang, aber man darf auch nicht vergessen, dass auch die Abwanderungen für Jungwölfe sehr stressig sind, weil es in vielen Fällen dabei durch existierende Wolfsterritorien geht, was für den Jungwolf tödlich enden kann. Der geht dann vermutlich lieber da lang, wo es nicht allzu stark nach fremden Wölfen riecht. Und das ist im ländlichen Raum eher in Besiedlungsnähe als jwd der Fall. Die sehen körperlich schon furchtbar erwachsen aus, aber im Kopp sind sie es einfach noch nicht. Für mich ist das auch die Phase, in der man Wölfe noch am besten stark beeindrucken kann. Sei es durch Herdenschutzmaßnahmen, sei es durch situative Individual-Vergrämung.

    Die Schäferei Wümmeniederung schreibt, dass Kollegen aus mehreren Bundesländern berichten, dass ihnen im Fall von Rissmeldungen und Entschädigungsanträgen Landesflächen entzogen werden.

    Die Schäferei hat in etwas anderem Zusammenhang, aber auch herdenschutz-bezogen vergleichbare Erfahrungen gemacht.

    Wenn man bei FB ist, kann man die Kommentare hier vllt. lesen, ich kanns so nicht:

    https://www.facebook.com/LandOderWolf/posts/2029614457230986

    Die Schäferei Wümmeniederung schreibt, dass Kollegen aus mehreren Bundesländern berichten, dass ihnen im Fall von Rissmeldungen und Entschädigungsanträgen Landesflächen entzogen werden.

    Die Schäferei hat in etwas anderem Zusammenhang, aber auch herdenschutz-bezogen vergleichbare Erfahrungen gemacht.

    Von Scheu kann man bei dem Wolf bestimmt nicht reden

    Den Filmer schaut er sich einen Moment an und geht dann wieder - das ist doch ok. Ich glaub einfach, dass man sich unter "scheu" bei einem Großraubtier was anderes vorstellen muss, als bei anderem Wild.

    Und ja, irgendwas links hat ihn aufgeschreckt. Er steht da links ja einen kleinen Moment und schiesst dann los. Sieht ähnlich aus, wie bei einem E-Zaun-Kontakt.

    Hütten ist auch wieder so ein kleiner Ort, wo drumrum nichts ist.

    Ich finde das jeweils nur halb so überraschend wie andere, dass Wildtiere sich dann da auch blicken lassen.

    (Wahrscheinlich tuscheln alle Waldbewohner über diese schrecklichen Böschungssteine und der wollte sich das einfach mal anschauen.... |) :lol: )