Schau Dir mal Bilder von Quecke an, ob das passen könnte.
Beiträge von McChris
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Ob das alle HSH-Rassen zeigen, weiss ich nicht. Ich kenns aus Gesprächen von Kangal, Mastin, Tornjak und Kaukasen. Bei den Mc`s ist es ein ganz, ganz tiefes Grollen.
Weil das von der Szenerie dann meist so ist, dass die Hunde das Grollen anfangen und dann einen Raketenstart aufs Parkett legen, ist das nur schwer zu filmen. Da müsste man die Kamera schon zufällig auf Video in der Hand halten, um das zu erwischen. (Ich versuchs nämlich schon all die Jahre - es ist unglaublich beeindruckend)
Ich kann mir schon vorstellen, dass das durchaus so eine Art "Universal-absolute-Alarm-Meldung" auch für die HSH untereinander ist, dass es jetzt um die Wurst geht.
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Bin mental noch nicht so weit, dass ich Netze nehmen möchte.
Das dauert ungefähr 10 Jahre oder wahlweise 778 Kohlpflanzen.

Ich hab hier auch ewig lang gezögert, ich finds einfach umständlich mit den Netzen.
Aber ich hab nicht genug Platz, um 20 x Weißkohl anzubauen, damit ich 5 tatsächlich auch ernten kann. Und ich ess doch so gern frischen Krautsalat (weshalb ich es niemals bis zum eigenen Sauerkraut schaffe).
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Ich habe das erste Mal Palmkohl ausgesät.
Ich auch.
Muss ich den eigentlich genauso wie Kohlrabi und Co schützen?
Ich geh davon aus, ja. Ich versuchs dieses Jahr das erste Mal mit einem Netz. Kapuzinerkresse zwischen den Kohlpflanzen hilft zwar auch ein wenig, aber ich hab nicht soviel Platz für "Reservespieler", falls es doch Ausfälle gibt.
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Ich wusste das ja grundsätzlich schon. Ich mach ja nicht umsonst das, was ich mache.
Aber seit ich beim letzten Spritzen nebenan, wo ich wieder keine Zeit bekommen habe, wenigstens die Hunde beiseite zu nehmen, drüber nachgedacht habe, wie hoch eigentlich die Pestizidbelastung bei arbeitenden HSH und Weidetieren ist, habe ich soviel darüber gelesen, dass ich einfach nur fragen möchte:
Haben die allesamt einen an der Waffel?
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Wenn Stallgeruch da nicht durchkommt, ist die Filterwirkung vllt. besonders gross?
https://www.agrar-fachversand.com/de/arbeitsklei…-schwarz-frauen
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Die Mc`s können zwar den Sperber vom Falken unterscheiden, aber grosse Greifvögel und auch Krähen, gehören einfach ins Feindbild. Adler und Geier können auch größeren Weidetieren gefährlich werden.
Weil ich es vorhin wieder erlebt habe - das ist noch ein Beispiel dafür, wie alles ineinandergreift: die Vögel können das Mc-Bellen, das den Sperber verscheuchen soll, erkennen. Das Bellen der Mc`s ist unglaublich nuanciert. Selbst ich kann Unterschiede heraushören - dabei bin ich als Mensch in Sachen Sinnesleistungen verglichen mit vielen Tieren ja eher mau ausgestattet - wer wie bellt und quasi blind vorhersagen, warum sie grad bellen.
Oft bemerken die Vögel den Sperber auch ohne Nachhilfe, aber genauso oft werden sie erst durch das Sperber-Bellen der Mc`s auf ihn aufmerksam gemacht und erst dann stürzt sich die gesammelte Staren-Bande, unterstützt von Schwalben und Mauerseglern auf ihn.
Aber das geht auch andersrum!
Wenn die Rinder was sehen, was die Mc`s gar nicht sehen können, weil die Bollerköppe nunmal deutlich größer sind, reagieren die Hunde ebenfalls darauf. Sobald ein Rind ein Nanosekunde mehr als üblich irgendwo hinschaut und den Blick fixiert, sind die Mc`s da und schauen. Und das erkennen sie auch, ohne das Gesicht des Rindes zu sehen, einfach an der Körperhaltung. Rinder und Hunde sind ein absolut eingespieltes Team mittlerweile.
Da bin ich froh drum, ebenso bin ich froh drum, dass ich so frühzeitig mit den HSH angefangen habe. Mittlerweile ist der Wolf, der sich seit Januar immer wieder in der Nähe rumtreibt und dessen - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit - Pfotenabdrücke zu Beginn von McYassis Läufigkeit im Schnee am Zaun zu sehen waren (sonst hält er sich von den Petzen fern), auch von anderen gesichtet und auch fotografiert worden.
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Grad aktuell hab ich gestern beim auf die Weide bringen, McYassi von einer Ringelnatter abgerufen. "Schlange" steckt in HSH auch einfach drin, sogar die besondere Vorgehensweise bei Schlangen. Das erkennt man auf drei Meilen gegen den Wind, dass die Hunde da grad eine Schlange vor sich haben.
Die Ringelnatter ist harmlos für uns, also unterbinde ich das, wenn ich es mitbekomme. Diese gestern hats gut überstanden. McYassi hatte sie mit einer Schleuderbewegung aus dem hohen Gras geholt und vorm Nachsetzen konnte ich abrufen.
Aber auch vom Fuchs, Marder, Katzen, 2 kämpfenden Milanen, die auf der Fläche runtergekommen sind und einem von einer Krähenattacke angedötschtem Bussard konnte ich sie bisher abrufen. Damals Sir Tobi, der Stallkater-Anwärter, der vom Heuboden in den Stall abgestürzt war, hat es leider dennoch nicht überstanden, da war ich aber auch nicht unmittelbar dabei, sondern bin Schauen gegangen, weil die Mc`s ungewohntes Knurren von sich gegeben hatten. Da kam ich letztlich zu spät, auch wenn die Not-OP primär erfolgreich war und Sir Tobi wegen Wundheilungsstörungen durch einen Klinik-Keim gestorben ist.
Wenn ich nicht dabei bin, dann machen die Hunde ihren Job. Das muss ich akzeptieren können.
Solche Erlebnisse prägen einen. Auch das sind Dinge, die irgendwie in den Natur-Kontext gehören, die aber im Grunde nicht gesellschaftsfähig sind. Beim Grossteil der Menschheit endet Naturschutz bei Bienchen und Blümchen, mehr will kaum einer davon wissen. Ich sags mal so - es ist nicht verkehrt, dass HSH, wenns ernst wird, umso leiser werden. Da fällt man nicht so auf mit den dunklen Seiten des Herdenschutzes.
Nur weil etwas für mich, die ich tagtäglich mit HSH "arbeite" selbstverständlich ist, ist es für den Leser noch lange nicht.
Deshalb zur Ergänzung:
Wildtiere (Säugetiere, aber auch Greifvögel und Co) sind absolut in der Lage, mit HSH in eine Art Kommunikation einzutreten und zu verstehen, worum es den Hunden geht, nämlich "hier nicht".
Es ist also nicht alle naselang so, dass ein Wildtier nur mit knapper Not den Mc`s entkommt - der Fuchs legt es manchmal drauf an und geht dabei auch Risiken ein, Katzen ebenso. Jeder HH mit Garten dürfte die Katzen kennen, die kamika(t)ze-mäßig vor den Gartenhunden unterwegs sind.
Milan und Bussard wissen sehr genau, auf welchem Flächenteil die Mc`s grad sind und würden im Normalfall nicht auf die Idee kommen, ausgerechnet vor den HSH-Nasen auf eine Maus herabzustoßen. Selbiges gilt für den Fuchs und den Marder. Die sind allesamt nicht doof.
Das gilt auch für Wildsauen und Rehe.
Die Rehe kommen gern bis dicht an den Zaun - solange klar ist, wer wo zu bleiben hat, tolerieren die Mc`s das auch.
Aber es gibt eben auch spezielle Situationen.
Das Reh, das von irgendwas aufgehetzt worden ist.
Wildsauen, die im Mais von irgendwas Richtung Zaun gedrückt werden.
Die kämpfenden Milane, die sich auf den Gegner konzentrieren.
Oder der notgelandete Bussard, der von Krähen attackiert worden ist.
HSH machen grosse Unterschiede, was das Abwehrverhalten angeht.
Grundsätzlich halten sie pauschal alles, was nicht zur Herde gehört, von den Flächen fern.
Nur das "WIE" unterscheidet sich dabei.
Raubzeugs kann aus HSH-Sicht "weg".
Das macht Sinn - denn Raubzeugs, das nur vertrieben wird, könnte ja immer wieder kommen.
Da HSH an allen möglichen Tierarten eingesetzt werden, differenzieren sie nicht, welches Raubzeugs welchem Weidetier gefährlich werden könnte.
Entsprechend wird der Marder z. B. auch bei HSH bei Rindern genauso behandelt, wie HSH bei Geflügel es tun.
Greifvögel und Krähen gehören auch in diese Kategorie.
Die Mc`s können zwar den Sperber vom Falken unterscheiden, aber grosse Greifvögel und auch Krähen, gehören einfach ins Feindbild. Adler und Geier können auch größeren Weidetieren gefährlich werden.
Auch Schlangen können Weidetieren gefährlich werden - D ist nun eins der wenigen Länder mit HSH im Einsatz, in denen es kaum wirkliche Giftschlangen gibt.
Entsprechend werden auch Schlangen wie Raubzeug behandelt. Was sich erwischen lässt, wird getötet. Ja, das ist so und ja, das macht in Sachen Herdenschutz absolut Sinn.
Nur lässt sich nicht jedes Wildtier mal eben schnell erwischen.
Ringelnattern z. B. reagieren sehr stark auf Erschütterungen bei Annäherung und auf Schattenwurf.
Die erwischte Ringelnatter ist also ebenfalls eher eine Ausnahmesituation. Das passiert am ehesten, wenn sie temperaturbedingt noch träge sind.
Wir haben hier durch das artenreiche Grünland mit zwischemgelagerten Festmist (Eiablage, Überwinterung), Heckenstreifen und Co ein ideales Ringelnatter-Habitat und indirekt schützen die Mc`s sogar die Ringelnattern mit, indem sie die Krähen davon abhalten, die Eier aus dem 'Festmist zu picken.
Hunde sind tatsächlich ein "Zwischending" - eigentlich auch Rubrik "Raubzeugs", aber eben auch Artgenossen.
Da kommts tatsächlich drauf an, wie sich der jeweilige Hund verhält. Ists deeskalierend, quasi "yes Sire" ausstrahlend, ists ok für die Mc`s, ists ein Hund, der "blöd" reagiert, z. B. pinkelt und scharrt, bellt oder gar Jagdverhalten gegenüber den Rindern zeigt, ists ein Feind.
Vielleicht wirds so noch ein wenig verständlicher - auch, warum ich damit recht gelassen umgehen kann.
Wenn die Mc`s ein Wildtier erwischen, ist das bisher im Rahmen einer Situation gewesen, die man als Unfall bezeichnen kann. Also nichts, was regelmäßig vorkäme.
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Die noch guten Pflanzen vorsichtig ausbuddeln, inspizieren, ggf. die Larven entfernen und dann mit Pappkragen wieder einsetzen.
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Ja, entweder Netze oder Pappkragen-Scheibe um den Wurzelstrunk.