Grad aktuell hab ich gestern beim auf die Weide bringen, McYassi von einer Ringelnatter abgerufen. "Schlange" steckt in HSH auch einfach drin, sogar die besondere Vorgehensweise bei Schlangen. Das erkennt man auf drei Meilen gegen den Wind, dass die Hunde da grad eine Schlange vor sich haben.
Die Ringelnatter ist harmlos für uns, also unterbinde ich das, wenn ich es mitbekomme. Diese gestern hats gut überstanden. McYassi hatte sie mit einer Schleuderbewegung aus dem hohen Gras geholt und vorm Nachsetzen konnte ich abrufen.
Aber auch vom Fuchs, Marder, Katzen, 2 kämpfenden Milanen, die auf der Fläche runtergekommen sind und einem von einer Krähenattacke angedötschtem Bussard konnte ich sie bisher abrufen. Damals Sir Tobi, der Stallkater-Anwärter, der vom Heuboden in den Stall abgestürzt war, hat es leider dennoch nicht überstanden, da war ich aber auch nicht unmittelbar dabei, sondern bin Schauen gegangen, weil die Mc`s ungewohntes Knurren von sich gegeben hatten. Da kam ich letztlich zu spät, auch wenn die Not-OP primär erfolgreich war und Sir Tobi wegen Wundheilungsstörungen durch einen Klinik-Keim gestorben ist.
Wenn ich nicht dabei bin, dann machen die Hunde ihren Job. Das muss ich akzeptieren können.
Solche Erlebnisse prägen einen. Auch das sind Dinge, die irgendwie in den Natur-Kontext gehören, die aber im Grunde nicht gesellschaftsfähig sind. Beim Grossteil der Menschheit endet Naturschutz bei Bienchen und Blümchen, mehr will kaum einer davon wissen. Ich sags mal so - es ist nicht verkehrt, dass HSH, wenns ernst wird, umso leiser werden. Da fällt man nicht so auf mit den dunklen Seiten des Herdenschutzes.