Beiträge von McChris

    Hallo Gisela,
    auch Tiere bereiten sich im Alter irgendwie auf das Sterben vor - und dazu gehört, dass allmählich alle Systeme nachlassen.

    Ich denke, bei Euch ist der Punkt, wo die Entscheidung fällt, nicht mehr SO weit. Aber ich denke auch, dass es, solange Du noch so hin und hergerissen bist, einfach noch nicht so weit ist.

    Ich gebe Bentley recht - wenn man genau hinsieht, hinfühlt, WEIß man es, wenn es soweit ist.

    Und gerade Deine Zerissenheit - das Schwanken, weil auf der einen Seite noch ein altersentsprechendes Maß an Lebenszufriedenheit da ist und auf der anderen Seite die körperlichen Beschwerden mehr werden, zeigt mir, dass die endgültige Entscheidung noch ein Weilchen, Tage, Wochen - je nachdem - auf sich warten läßt.

    Das ist eine schlimme Zeit, man hat immer Angst, etwas Wichtiges zu übersehen, die eigenen Wünsche in den Vordegrund zu stellen - aber so ist es nicht - nicht in dem Moment, in dem man sich so viele Gedanken macht, wie Du jetzt.

    Mein Rat - weiter beobachten und Tag für Tag neu abwägen.

    Das kann noch 3 Tage so gehen oder aber 4 Wochen - aber ich kann nur immer wieder sagen - Du wirst es wissen.

    Ganz liebe Grüße, Chris

    Hallo Jey-Bee,

    erst mal vorweg: hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt.

    Wo riecht sie denn - aus dem Maul? Oder am Bauch, wo die OP-Wunde ist?

    Wenn sie aus dem Maul komisch riecht, könnte das u. a. auf Flüssigkeitsmangel hindeuten. Bauchfell-Entzündungen "verbrauchen" wegen der großen, betroffenen Fläche recht viel Flüssigkeit, zusätzlich zu den 30 - 60 ml pro kg Körpergewicht, die schon normal am Tag benötigt werden. Dazu noch das Fieber, was den Bedarf noch weiter erhöht.

    Hat Deine Hündin denn in der Praxis Infusionen bekommen?

    Wenn Du es nicht schaffst, ihr per Spritze ins Maul genug Wasser einzuflößen, ruf doch am besten nochmal die TÄ an und frag nach, ob eine Infusion angebracht wäre.


    LG, Chris

    Zitat

    Auch bei dem Hund in diesem Thread kommt mir die Ösophagus-Geschichte eher unwahrscheinlich vor, wenn (wie bei Geordie) der Schleim nicht regelmäßig Essensreste enthält.

    Der Hinweis auf dieMegaösphagus-HP sollte nicht in Richtung Diagnose-Raten gehen, sondern lediglich als "ich würde mal versuchen, ob die Vorschläge dort diesem Hund hier helfen" - mehr nicht, einfach, weil bei einer Taschenbildung dieselbe Problematik mit dem Wieder-Hoch-Gurgitieren von Schleimansammlungen vorherrscht.

    Tut mir leid, wenn das so mißverständlich rüberkam.

    LG, Chris

    Ich schreib Dir mal was zum Mut-Machen.

    Ich war vor Jahren in einer ähnlichen Situation.

    Und habe sie mitsamt 16 Vierbeinern überstanden.
    Allein. Mit einem Hauptberuf und Nebenjobs.

    Also erst mal: Kopf hoch!
    Das ist eine schlimme Zeit, gerade in der Phase, wo alles erst so richtig losgeht, bis man einen Überblick hat und bis alles angelaufen ist.

    MEINE Lösung damals war eine außergerichtliche Schuldenbereinigung - also ein Weg an der Insolvenz vorbei, der aber nur funktioniert, wenn alle Gläubiger mitmachen. Dafür hatte ich eine super-geniale Anwältin, der Vorteil für die Gläubiger ist, dass sie letzten Endes ALLES bekommen, was ihnen zusteht und sie nicht nach der Insolvenz-Frist auf dem Rest sitzen bleiben.

    MEIN Vorteil war, dass sich kein Mensch für die Pferde und anderen Tiere interessiert hat (in Sachen Vermögensmasse...)
    Der Nachteil war - es hat 2 Jahre länger gedauert als das Insolvenzverfahren.

    Das muss nun nicht DEINE Lösung sein, soll Dir aber einfach Mut machen, dass andere das auch schon geschafft haben.

    Kopf hoch, es ist eine prima Diät, es ist zu schaffen und danach ist man an seinen Aufgaben gewachsen und weiß, was für einen selbst das Wichtigste im Leben ist.

    LG, Chris

    Hallo Jackovo,
    ich möchte Dich auch noch einmal eindringlich bitten, nicht ZU schnell aufzugeben. Du schreibst, dass Du alles versucht hast - aber, wenn ich dann lese, dass das Ganze erst seit einigen Wochen geht, habe ich die Befürchtung, dass die einzelnen Versuche vielleicht zu kurz ausgefallen sind.

    Ob es einem Hund z. B. besser geht, wenn man den Freßplatz erhöht, merkt man manchmal erst nach 2 - 3 Wochen - hast Du es wirklich so lange versucht?

    Gib nicht so schnell auf - auch wenn alles umständlicher ist, als früher - irgendeine kreative Lösung findet sich immer.

    LG,
    Chris

    hallo,
    mir ist jetzt nich ganz klar, wieso gleich ans einschläfern gedacht wird.

    Grundsätzlich würde ich es mal so versuchen - wie Bianca es schon z. t. geschrieben hat - mich so zu verhalten, als hätte der Hund einen s. g. Mega-Ösophagus, das ist eine sackartig aufgeweitete Speiseröhre, in der auch Futterreste liegen bleiben undmit/ohne Schleim zusammen wieder hochgewürgt werden (allerdings ohne "Anlauf", wie beim Erbrechen).

    Irgendwo im Netz gibt es eine ganz tolle Erfahrungsseite dazu, die ich auf Anhieb aber nicht gefunden habe.

    Etwas ähnliches:

    http://www.megaoesophagus.de.vu/

    Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Umstellung auf breiiges Futter und die erhöhte Fütterung, nicht nur Napf hoch, sondern der vordere Hund auch, möglichst auch noch für einige Zeit nach dem Fressen.

    Lies Dir das mal durch in dem Link, vielleicht ist da noch was bei, was Ihr noch nicht versucht habt. (oder such selbst noch mal nach der HP - da ging es um einen langen Erfahrungsbericht mit solch einem Hund)

    LG, Chris

    Hallo,
    meines Wissens nach ist das "dünne" Bauchfell im Säuglings-/Welpenalter in dem Sinne keine Erkrankung, noch dazu eine vererbbare, sondern ein recht normaler Entwicklungsschritt, weil das Bauchfell erst noch richtig ausreifen muss. Da genügt ein Husten, würgen, Pressen beim Atmen und das dünne Bauchfell reißt ein.

    Ob das tatsächlich ein von der Zucht ausschließendes Merkmal ist, weiß ich nicht.

    LG, Chris

    Ob eine OP nötig ist, hängt von der Größe ab, von den Schichten des Bauchfells die betroffen sind und von der Frage, ob Organe in das "Loch" rutschen und eingeklemmt werden können - das sollte der TA entscheiden.

    Meinen Traumhund würde ich mir von einem Nabelbruch nicht "verleiden" lassen.
    Kam ja schon - bei vielen heilt es im Laufe der Zeit aus, wenn die Bauchdecke "fester" wird, bei einigen benötigt es eine Korrektur-OP, das hängt von der Größe und dem Ausmaß ab.

    LG, Chris

    Steter Tropfen höhlt den Stein....

    einfach dran bleiben - nicht nur der Hunde-Alf muss lernen, was Konsequenz bedeutet...

    Vielleicht gibst Du SM mal "Das andere Ende der Leine" zu lesen - das ist ja recht süffig zu lesen, räumt mit so vielen Vorurteilen auf, und wenn der Zeigefinger mal erhoben ist, dann immer recht wohlwollend-verständnisvoll uns Menschen gegenüber. Das wär schon mal ein Anfang zum Umdenken - und mal ehrlich, wirklich glücklich kann sie doch mit so einem grenzenlosen Hund nicht sein....

    LG, Chris