Beiträge von McChris

    Zitat


    Jetzt weiß ich, wie schon erwähnt, dass mein Aaron aufgrund seiner Farbe sensibler reagiert und werde deshalb IMMER beim TA nachfragen, ob es auch für ihn vertretbar ist.

    Das würde ich genauso machen.

    Mal ehrlich - es geht ja nicht nur um die Farbe für so einen TA - sondern eben auch um rassetypische Besonderheiten. Und bei der Fülle an Ausnahmen, Besonderheiten, merh oder weniger Wirkung von Medis, KANN ein TA nicht immer alles an Infos parat haben (sollte er, aber hm, ein TA hat auch noch unterschiedliche Spezies und macht alle Erkrankungen...) und wenn ICH als Halter doch genau Bescheid weiß, geb ich halt Laut, wenn sowas ist.

    Sicher ist sicher.

    Entweder sagt er dann - mit genervtem Augenrollen, Chris, daahaas weiß ich dooohoch, oder er sagt, AH, gut, dass Du mich erinnerst...

    LG, Chris

    Oh je!

    Dann hat die Einstellung ja eher weniger mit "Nicht-Mögen" zu tun (hatte ich bisher immer gedacht, irgendwie...), sondern mehr mit sehr mögen, aber immer an den Schmerz erinnert werden.

    Auf alle Fälle IST der DM gut behandelbar und sollte sich im Laufe der Zeit so in den Alltag integrieren, dass Ihr nur noch wenig davon merkt.

    LG, Chris

    *dem Tierpfleger mal mit Sicherheitsstiefeln gegens Schienbein tritt*

    Ich finde, Ihr macht das toll.
    Ernenn Deinen Mann doch zum Diabetes-Beauftragten - er soll mal nach Erfahrungsberichten rumgoogeln und so...und somit selbst zum Fachmann werden.

    Bis man sich mit sowas arrangiert, dauert das seine Zeit, aber wenn dann alles eingespielt ist, merkt man den Mehraufwand kaum mehr.

    Das wird schon - auch die BZ-Stixerei wird sich normalisieren und für den Hund selbstverständlich werden. Hunde sind geniale Anpassungskünster in den wat mutt, dat mutt-Dingen.

    LG, Chris

    Hallo Steffi,
    wenn ich das richtig verstanden hab, ist Deine Hündin bisher noch nicht läufig gewesen - also noch sehr jung?

    Ausfluss aus der Vagina kann alles mögliche bedeuten.

    Natürlich auch eine Gebärmutterentzündung. Da kommt es dann aber darauf an, wie lange diese schon besteht und ob es sich um eine offene Form - bei der der Eiter abfliessen kann, oder die geschlossene Form, bei der der Eiter nicht abfließt, sondern sich in der natürlichen Höhle der Gebärmutter ansammelt und weiter vor sich hin"gammeln" kann. Bei letzterer Variante entstehen dann die tragisch-dramatischen Verläufe, die man so häufig mit der Schreckensnachricht Gebärmutterntzündung (Pyometra auf schlau) in Verbindung bringt, weil diese oft erst erkannt werden, wenn Holland in Not ist und der Allgemeinzustand der Hündin sich durch Blutvergiftung oder geplatzte Gebärmutter lebensbedrohlich verschlechtert hat.

    Es gibt auch noch "mittlere" Verläufe, wo immer ein wenig Ausfluss abfließt, aber dennoch eine riesen Schmodder-Pfütze in der Gebärmutter ist...

    ABER die gute Nachricht ist, dass Gebärmutter-Entzündungen fast ausschließlich erst NACH der Läufigkeit entstehen - denn eigentlich ist der Muttermund ja geschlossen, so dass keine Keime eindringen können. Durch die Läufigkeit öffnet sich dieser, die Schleimhaut ist lockerer und dann können theroretisch die Keime besser eindringen und sich einnisten und ihr Unwesen treiben.

    Was viele junge Hündinnen dagegen haben, ist eine s. g. Vaginitis, eine Entzündung der Scheidenschleimhaut. AUCH durch die hormonellen Umstellungen, aber eben während der Pubertät, begünstigt. Was bei Deiner Hündin zuerst da war Entzündung in der "Unterwelt" oder Dünnpfiff, läßt sich im Nachhinein schwer bestimmen - wenn der Hintern vom Dünnpfiff etwas beschmiert war und sie sich gesäubert hat, kann es sein, dass sie einfach ein paar Keime in ihre Vagina eingebracht hat, durchs Sauberlecken. Es kann aber auch andersrum sein, dass die Entzündung den Durchfall begünstigt - da würde man aber i. d. R. einen wesentlich dramatischeren Verlauf vermuten, denn dann wäre die Keimbesiedelung in den gynäkologischen Bereichen ja schon seit längerem vorhanden.

    Alle möglichen Varianten lassen sich sehr gut behandeln.

    WENN der TA nach der Blutprobe - hat er auch einen Abstrich vom Ausfluss gemacht? - immer noch den Verdacht auf eine Gebärmutterentzündung hat, steht als nächstes ein Ultraschall der Gebärmutter an. Eine geschlossene Pyometra wird normalerweise operiert (aber dazu liest sich der Verlauf bei Deiner Hündin eigentlich nicht dramatisch genug, man gut!), eine offene wird i. d. R. rein antibiotisch angegangen, evtl mit der Gabe von gebärmutterreinigenden Hormonen, eine Vaginitis ist ebenfalls gut mit AB behandelbar.

    Lass ggf. auch noch eine Urin-Probe beim TA, wenn Du das nächste Mal hingehst.

    Also erst mal durchatmen - was auch immer sich heute herausstellt, es ist alles gut behandelbar.

    LG, Chris

    Das ist ein wichtiger Hinweis.

    Ebenso, dass es Rassen gibt, die für bestimmte Erkrankungen disponiert sind.
    Und Rassen, die auf bestimmte Medikamente heftiger reagieren. Einige Narkose-Mittel eignen sich nicht für jede Hunde/Katzenrasse.
    Manche Giftsoffe führen bei den einen Rassen "nur" zu gut behandelbaren Befindlichkeitsstörungen, bei anderen sind sie tödlich.

    Das sind Aspekte, mit denen sich Halter der verschiedensten Rassen vertraut machen sollten - z. B. in speziellen Rasse-Foren oder auf guten Züchterseiten.

    LG, Chris

    Hallo,

    was genau MACHT Ihr da eigentlich so spät nachts? :D

    Bei den Urin-Stix gibt es unterschiedliche Varianten - sozusagen je teurer desto mehr wird gemessen... so als Erstkontrolle kann man das durchaus machen, wobei das Ergebnis bei einer läufigen Hündin schon in Sachen Blut verfälscht sein kann - Bakterien sollten eigentlich nicht vorkommen, selbst, wenn etwas vom Ausfluss am Teststix klebt, denn eigentlich sollte auch der Ausfluss keimfrei sein.

    Viele Hündinnen müssen während der Läufigkeit häufiger mal pieseln. Das ist hormonell bedingt und im Hinblick auf den Zuckerkrank-Fred weigere ich mich schon mal pauschal, die hormonellen Regelkreisläufe mit den Auswirkungen auf die Blase während der Läufigkeit der Hündin zu beschreiben... :p

    Was ICH mache, wenn MAL einer meiner Hunde seine gute Erziehung und eigentliche Stubenreinheit vergißt, ich gesundheitliche Probleme ausschließen kann und grad nicht einschätzen kann, ob hund damit irgendwas zum Ausdruck bringen möchte - gar nichts.

    Aus dem Blickwinkel heraus, dass manche aufflackernde Verhaltensweise erst dann zum Problem wird, wenn ICH ihr eine Bedeutung gebe und der Hund merkt, dass er mich so "aus der Reserve locken" kann...

    Eine Cystitis kann während der Läufigkeit übrigens recht schnell eingefangen werden - zum einen bei sehr sauberen Hündinnen, die sich ausgiebig säubern( die Keimflora im Maul läßt jedem Hygienebeauftragten die Haare zu Berge stehen) und durch die veränderte Durchblutungs- und Hormonsituation an allen Geschlechtsorganen ist eine Keimbesiedelung leichter möglich als normal.

    LG, chris

    Grundsätzlich liest sich das doch recht überlegt und nach guten Lösungen für die Hunde.

    Aber - Ihr solltet wirklich das "my home is my castle" einer Hündin nicht unterschätzen und in der Anfangszeit nicht zu locker damit umgehen.
    Hündinnen können, auch wenn sie sich auf neutralem Grund oder z. B. im heimischen Garten noch so gut mit anderen Hunden verstehen, drinnen dennoch ganz anders reagieren.
    Da sind die allerersten Tage sehr wichtig und dann nochmal - je nach Wesen des Neuen - kommt es nach ein paar Wochen, wenn der Neue richtig angekommen ist, evtl. auch nochmal zu problematischeren Situationen, denn auch Hunde neigen dazu, sich in der Anfangszeit erst mal ein wenig zurückzunehmen und dann später auszuprobieren, was da so geht...

    Ist einer von den beiden kastriert? Oder habt Ihr für die zeiten der Läufigkeit schon eine Lösung?

    Die Notfall-Unterkunft im vertrauten Tierheim ist auch genial - da bleibt nur noch, Euch viel Erfolg zu wünschen!

    LG, Chris