Mein Podenco Janosch, jetzt 9 Jahre, hat im Alter von 2 jahren einen kurzen, sehr milden epileptischen Anfall gehabt - vor Aufregung/Anspannung bei einer schmerzhaften Behandlung in der TA-Praxis, was ja im Grunde recht praktisch war. Dabei hat er sich seitlich in der Längsachse "gebogen", eine Vorderpfote ähnlich wie beim Vorstehen angehoben, den Kopf seitlich gedreht und ganz dunkle, weite Pupillen bekommen. Nach 2,5 Minuten war der Spuk vorbei.
Dann kam reichlich Diagnostik.(so ähnlich wie im obigen Schema)
Ohne was zu finden. Also wurde Epilepsie angenommen. Aber therapeutisch erst mal abgewartet. (Und die Aufregungs-Geschichte, die bis dato nicht vorgekommen war, erzieherisch noch mal angegangen)
Und es passierte ewige Zeit nix - bis letztes Jahr, also SECHS Jahre später, da war der Auslöser eine hochgradige sexuelle Erregung durch eine läufige Hündin. Auch dies war bis dahin in DEM Rahmen nie ein Drama gewesen. Der Verlauf war genauso wie beim ersten Mal - auch die Dauer war relativ kurz, ca. 1 Minute, diesmal war der Hund danach aber deutlich neben der Kappe, was sich innerhalb von 30 Minuten aber gegeben hat.
Bei Janosch war eh überlegt worden, ihn aus anderen Gründen (ständige Prostata-Probleme) kastrieren zu lassen - und letzten Endes war der epileptische Anfall dann der Knackpunkt - seitdem ist wieder nichts mehr gewesen.
Es gab noch mal eine große Runde Diagnostik, die aber wieder nix ergeben hat.
Bisher ist Janosch weiterhin unauffällig.
LG, Chris