Zitatdem stärksten angstauslösenden Reiz ausgesetzt und soll in der Situation bleiben, bis seine Angst zurückgegangen ist.
Diese Therapie-Form sehe ich ebenfalls sehr kritisch.
Das macht man genau solange, bis einem das erste Tier vor Panik gestorben ist... wobei ich jetzt nicht unbedingt nur von Hunden "rede".
Das sind Methoden, die nur von Therapeuten angewendet werden sollten, die dann auch bitte jederzeit "Herr der Lage" sind und einschätzen können, ab wann der Streß rein medizinisch betrachtet für das Tier ins vital bedrohliche übergeht - denn selbst bei Menschen, denen man bis zu einem gewissen Angstgrad noch mit Argumentation begegnen kann, fallen ab einem gewissen Stand der Panik in unbeeinflussbare körpereigene Regularien, die vom Verstand absolut unbeeinflußbar sind - spätestens dann, wenn mensch sich vor Angst wirklich in die Hose macht, sollte solch ein Versuch beendet werden.
In den beschriebenen Beispielen gehe ich einfach davon aus, dass die Angst bei den Vierbeinern noch auf einem vital-verträglichen Level war - DANN kann das sicherlich funktionieren und DANN bleibt es auch für die Gesundheit folgenlos. Und nur DANN kann es ein hilfreicher Versuch sein.
Aber die Einschätzung, wie ausgeprägt die Angst/Panik bei einem Vierbeiner ist, stellt sich hier m. E. als der limitierende Faktor für die Anwendung dar.
LG, Chris