Beiträge von McChris

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    Das ist immer ein bisschen situationsabhängig...
    Ich mache da einen deutlichen Unterschied zwischen völlig fremden Hunden, die man mal kurz beim Spaziergang trifft und bekannten Hunden, die eine stabile Beziehung haben.
    Im ersten Fall unterbreche ich alles, was über ein Herumstarksen und Knurren hinausgeht...ich weiß nicht, was fremde Hunde klären müssen und ausserdem ist mir da auch die Gefahr immer zu groß, dass Auseinandersetzungen eskalieren, da sich die Hunde eben nicht kennen und einschätzen können.
    Bei gut bekannten Hunden lasse ich Auseinandersetzungen laufen, solange das kein ständiges Mobbing oder ein Kampf mit ernsthafter Beschädigungsabsicht ist.

    So halte ich das auch.

    Ein gewisses Maß an aggressiven Verhaltensweisen gehört einfach dazu - wobei mittlerweile das Wort Aggression schon recht negativ belegt ist... in einem normalen Rahmen gehört Aggression ins hündische und auch menschliche Verhaltensrepertoire hinein.

    LG, Chris, die schon ein wenig kichern musste bei der Beschreibung Deines Mannes...

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    Wenn die Wiesen privat sind, darf doch der Besitzer entscheiden was darauf passiert.

    Brut- und Setzzeit ist Brut- und Setzzeit, dieses Gesetz gilt schon noch für alle.... - und nur ganz dezent zynisch: Derjenige, dem das Land gehört, hat darauf am allerwenigsten zu melden...

    LG, Chris

    Trotzdem find ich, sollte man auf dem Teppich bleiben - bei möglichen Nebenwirkungen eines Medikamentes rechnet auch keiner WIRKLICH damit, dass er von den sehr seltenen erwischt wird...

    Wenn selbst der Hersteller "sagt", dass es noch nie vorgekommen war...

    Es ist einfach absolut selten dämlich gelaufen.

    Murphy hoch zehn.

    Bleibt nur noch übrig, der Hündin die Daumen zu drücken, dass alles normal verläuft.

    LG, Chris

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    Also so wie die TAs und Firmen heute so ticken hätte ich mich vorher ebenso ausreichend informiert.

    LG

    Ach komm, nun bleib mal auf dem Teppich! :lol:

    Auch TÄ haben - ähnlich, aber noch nicht so ausufernd wie in der Humanmedizin - eine Aufklärungspflicht - wenn ich mich auf die als Patient nicht mehr verlassen kann, dann müssen wir wohl alle doch noch mal eben schnell Medizin studieren.

    Mir hätte das ganz genauso passieren können - ich hätte als Angehöriger der Medizin-Front vielleicht eher auf die Mitgabe des Waschzettels bestanden und den dann vermutlich auch sehr genau gelesen und auch vorher bei den "Netz-Recherchen" bin ich nicht so offensichtlich über die 5%-Klausel gestolpert, dass ich mich da jetzt ein Jahr später noch dran erinnern könnte...

    LG, Chris

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    Ob die erste versagt hat wußten wir nicht so genau und rein rechnerich liegen genau 6 wochen und 5 Tage nach der 2 kastration und Jeanys Stehtagen dazwischen. Kommt Leute man lässt ja sowas nicht just for fun bei seinem Hund machen und mann verlässt sich ja wohl auf die Aussage seines Tierarztes und der Firma

    Nun ist es passiert.
    IHR habt nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Die Firma ist mit der 5%-Angabe so gut wie aus dem Schneider.
    Auch der TA wird nach bestem Wissen und Gewissen aufgeklärt haben (wie oben schon geschrieben, in meinem Infogespräch wurde DAS auch nicht erwähnt)
    Die Kosten für die nicht wirkenden chips bekommt Ihr sehr wahrscheinlich ersetzt.

    Andere User sind jetzt ein wenig hellhöriger geworden.

    Mir stellt sich die Frage, wie es jetzt für Euch weitergeht - Rüden chirurgisch kastrieren lassen, Welpen aufziehen. Kriegt Ihr das denn relativ problemlos hin?

    LG, Chris

    Mir wurde damals, als ich mich in der TK informiert habe, dass es eine "unsichere Phase" von 4 - 6 wochen gibt.

    Den "Beipackzette" hab ich nie gelesen - deshalb wußte ich das mit den 5% auch nicht - war auch im Infogespräch nicht mitgeteilt worden.

    Wenn die Firma dann aber trotz der "5%-Angabe" so kulant ist, die Kosten zu erstatten, finde ich das ausgesprochen entggenkommend.

    LG, Chris

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    Aber würde eben auch gerne schonmal selbst an uns arbeiten. Ich bin dankbar über jeden Ratschlag. Was ich noch gerne wissen würde ist, ob es richtig ist sie anzuleinen, wenn uns andere Menschen oder Hunde entgegenkommen?

    Bei "neuen" Hunden, erst im letzten Jahr haben wir eine erwachsene Angsthündin aus dem TS zu uns geholt, habe ich am Anfang den Feilauf und Rückruf in recht reizarmer Umgebung, angefangen bei "minutenweise" geübt. Also, einfach in ganz ruhiger Umgebung kurz abgeleint, den Hund gar nicht erst weit weglassen, gleich wieder ranrufen und wieder laufen lassen...dann wieder angeleint, einige Minuten später wieder abgeleint...

    Also erstmal klein anfangen und den Aktionsradius des Hundes zunächst mal sehr dicht bei mir behalten, ihn also z. B. nicht weiter als 10 Meter von mir weglassen. Diesen Aktionsradius kann man dann allmählich vergrößern und die Übungen auch mal in eine Umgebung verlegen, in dem ausser einem selbst auch mal andere unterwegs sind...

    Bei Aufeinandertreffen mit anderen HH oder Spaziergängern, leine ich grundsätzlich aus Höflichkeit, auch wenn meine auch so bei mir bleiben würden.

    LG, Chris

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    Ich weiß nicht, wie ich das mit ihr trainieren soll, weil es gibt ja kein Zwischending zwischen Schleppleine und ohne Leine.

    Doch, gibt es! Und das wäre sicher für Dich eine prima Möglichkeit, unter kontrollierbaren Bedingungen den Abruf zu üben.

    Eingezäunte Hundewiesen, z. B. auf Hundeplätzen. Da kannst Du ganz in Ruhe auch schon mal unter größerer Ablenkung üben und es kann nichts passiern.

    LG, Chris

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    Wenn Flooding so gut funktioniert, warum entspannen sich dann all die Silvester-Panikhunde nicht? Das geht ja stundenlang, und sie machen die Erfahrung, dass sie es überleben, dass ihnen gar nichts geschieht.... :???:

    Weil zum einen das "stundenlang" vom Zeitfaktor her doch nicht ausreicht und - der wichtigere Aspekt - sehr unterschiedliche Reize (Heuler, Böller) mal mit mehr oder weniger großen pausen dazwischen auf den Hund treffen. Und gerade da ist dann der Haken dabei, dass mit etwas Pech immer dann, wenn der Hund grad etwas "aufatmen" will, der nächste Heuler losgeht... die Reize sind also nicht konstant genug da...

    neben den Geräusch-CD´s gab´s neulich erst hier im Forum den Tipp, dass ganz viele Gewitter/Silvester-Videos auf you-Tube oder Ähnlichen zu finden sind, die noch wesentlich realitätsnaher sind, als die CD´s.

    Auch da hat man dann wieder die Triologie "Entfernung, Intensität und Dauer" übersetzt hier in diesem Fall - Nachbarzimmer, Lautstärke und ja, Dauer...zur Verfügung.

    LG, Chris