Beiträge von McChris

    Hallo Lisa,

    zunächst kurz @ Sleipnir - ich denke, die Möglichkeiten einer Entfernung im "Guten" (im gesunden Gewebe) sind an der Pfote nur schlecht gegeben und da gilt dann der Grundsatz "je mehr ich dran rum-operiere und nicht alles erwische, desto größer ist das Risiko der Streuung."

    Und jetzt zur Ursprungsfrage -

    das ist sicherlich ein Spezialgebiet in Sachen Wundmanagement.
    Es gibt auf jeden Fall, extra für stark riechende Tumor-Wunden spezielle Wundauflagen, z. T. mit Chlorophyll-Lösung getränkt oder mit speziellen (ich glaub Zink) -beschichtungen bedampft - da wäre ein gutes Sanitätshaus oder Hersteller von Verbandmittel oder - so im Bekanntenkreis vorhanden, Pflegepersonal mit Kontakt zu Wundmanagern, der richtige Ansprechpartner.

    LG, Chris

    Zitat


    Und da stellt sich mir die Frage, warum wurden Hunde nicht kastriert?

    Die ganz alten Bauern hier sagen bei ungewollten Katzenwürfen das, was ich mir auch für die von Dir genannten Zeiten in Sachen Hund vorstellen kann:

    Ja, und, dann werden´se halt ersäuft.

    Ist doch praktisch, einfach, nur bei Bedarf nötig und ggf. erwünschter "Nachschub" bleibt halt am Leben.

    LG, Chris

    Glasscherbenstücke ab ca. 2mm-Größe sind im Röntgen durchaus darstellbar.

    Eine gut Möglichkeit, das "verpackte" Ausscheiden zu beschleunigen ist die kurmäßige Verfütterung von Flohsamen. Das bildet eine umhüllende Schleimschicht und "wäscht" sehr gut kleinere Fremdkörper unter Schonung der Schleimhäute raus. In der Pferdehaltung benutzt man das z. B. gelegentlich, wenn Pferde in Auslaufhaltung im Sandauslauf Grün fressen und viel Sand dabei erwischen, der sich sonst in Darmfalten absetzen würde.

    Flohsamen kann auch bedenkenlos bei Hunden angewandt werden (unser Doggerüde hat es bekommen, um Katzenstreu aus seinem Magen-Darmtrakt zu entfernen) und ist z. B. bei Lösdau, Pferdesporthaus oder Masterhorse zu bekommen, ggf. auch in "Kräuterläden für Menschen". Ist recht geschmacksneutral, mein Hund hat es in kleineren Mengen von allein gefuttert, in größeren mit etwas Leberwurstgeschmack.

    Ansonsten hilft momentan einfach nur ein wirklich gutes Beobachten Deines Hundes.

    Sieh Dir genau sein Zahnfleisch an - ist es schön rosa durchblutet (auch Hunde mit dunklem Zahnfleisch haben fast alle irgendwo einen helleren Fleck...), drück mal kurz fest drauf und kuck, ob die dann weiße Druckstelle sich ganz schnell (in ca. 2 sek) wieder schön rosa färbt... Bleibt es weiß oder dauert es wesentlich länger, wäre das ein Zeichen für Dich, dass irgendwo vermutlich doch jetzt eine Blutung vorherrscht und Du zur TK müßtest.

    Achte auf den Kot - ob Blutauflagerungen zu sehen sind, oder ob der Kot auffällig schwarz ist - dann ab zum TA.

    Und auch immer dann in der nächsten Zeit, wenn Dir irgendwas am Hund seltsam vorkommt - schlapp, viel Hecheln, viel Durst...etc...- besser einmal zuviel, als einmal zuwenig zum TA.

    Manchmal kann man bei sowas wirklich nicht soviel machen und muss abwarten und hoffen, dass alles gut geht.

    LG, Chris

    Zitat

    (komisch...bei allen anderen Leute klappt das, bei mir nicht :???: )

    Also, bei uns klappt das aber schon, mit der "Katze nicht auf dem Tisch" :D - außer:
    wenn da grad der schönste Sonnenfleck ist...
    wenn irgendein Depp irgendetwas Eßbares dort hat stehen lassen...
    wenn der Umweg vom Stuhl über den Boden auf die Eckbank und dann auf die Katzenliegewiese auf der Fensterbank einfach eine Zumutung wäre...
    wenn da unten ein Hund ist...
    wenn da unten kein Hund ist...
    wenn die Zeitung, die ich grad lese, so schön raschelt....

    Also - eigentlich klappt es fast immer...

    :lachtot: :lachtot:

    LG, Chris

    Hallo,
    nun ist "Loch im Herz" nicht Loch im Herz... ein wenig mehr wird der TA doch hoffentlich schon gesagt haben oder zumindest Äußerungen dazu getätigt haben, wie es nun diagnostishc/therapeutisch weitergehen soll. Oder warst Du zu aufgeregt, um alles wirklich mitzukriegen?

    Dann ruf einfach noch mal an und frag nach.

    Es gibt Tier-Kardiologen, die auf genau so was spezialisiert sind, wo man also genauere Diagnostik/Therapiemöglichkeiten hätte.

    Das wäre nach dem Anruf beim Haus-TA mein nächster Schritt.

    Wenn das bei Kai, so wie ich es verstanden habe, ein reiner Zufallsbefund war, Du ihn also nicht wegen irgendwelcher Beschwerden gezielt vorgestellt hast, sind die Auswirkungen ja offensichtlich erstmal gering.

    Also durchatmen für Dich, Ruhe bewahren und alles in Ruhe abklären lassen.

    LG, Chris

    Was Krankheiten angeht, mach ich das tatsächlich.
    Da bin ich ja nun beruflich drauf geimpft - alles wird dokumentiert.

    Nach der MD-OP unserers Doggen-Rüden gabs in den ersten drei Tagen auch immer brav Käckel- und Pieselstriche in seine Patienten-Kurve.... :D

    Temperatur-Messungen zuhause haben ja oft bessere Werte als die in der TA-Praxis, weil doch mal Aufregung hinzukommt. Und ganz ehrlich, bei unserer Bande verlier ich tatsächlich auch mal den Überblick sonst....

    Grad jetzt haben wir einen kranken Stall-Kater und einen Hund, der nicht hundertpro fit ist...letztes Jahr waren auch drei gleichzeitig krank....

    Da gibts dann wirklich als Papier-Gedächtnis die ein oder andere Notiz.

    LG, Chris

    Es gibt noch die Möglichkeit - wenn alles abgeklärt ist - rein symptomatisch mit Medikamenten zu behandeln - aber auch da wäre natürlich der Arzt der Ansprechpartner. Amantadin oder Modafinil sind da z. B. individuell sehr wirksam. Hat Dir das noch niemand von den Ärzten vorgeschlagen?

    Auch wenn das nun nicht das war, wonach Du ursprünglich gefragt hast.
    LG, Chris

    Zitat

    Und wer hat ihm noch ne feine Decke unter sein Popöchen geschoben :???: !

    Wieso unter den Hintern? die Decke gehört doch wohl um den Hund rumgekuschelt! :schockiert:

    Solange unsere Hunde sich vernünftig benehmen, dürfen sie eigentlich alles (außer ins Bett, rein aus Platzgründen :lol: , vor allem Dinge, die in vielen Erziehungsratgebern als verpönt gelten...

    Wenn der Rest drumrum stimmt, leben wir unser Leben mit den Hunden, wie es uns und den Hunden gefällt...

    LG, Chris

    Nun sind bei verschiedenen chronischen Krankheiten Begleiterscheinungen, wie z. B. eine Depression oder aber auch das Erschöpfungssydrom, bei anderen Erkrankungen das Fatigue-Syndrom durchaus häufig vorkommende Wegbegleiter.

    Die Kombination aus schnellem körperlichen und geistigen Leistungsabfall, gepaart mit einer gewissen Form der Antriebslosigkeit spricht schon sehr dafür - mein Rat wäre zunächst mal ein gründlicher Check beim passenden Facharzt - Neurologe wäre z. b. angebracht.

    Ergänzende Maßnahmen kann man dann immer noch angehen, aber das steht m. E. grad gar nicht im Vordergrund.

    Gerade chronische Erkrankungen wirken sich in extremer Weise natürlich ganzheitlich aus - das heißt nicht, dass jeder chronisch Kranke nen Schuß hat, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass ja alle Lebensbereiche davon betroffen sind - Privatleben, Beruf, Finanzen...

    Und zwischen sagen "das ist halt so, da muss ich durch, krieg ich hin" und der tatsächlichen Akzeptanz solch einer Erkrankung ist leider doch noch ein großer Schritt.

    Ist Dir Coping ein Begriff? Damit ist in erster Linie ein längerer Prozeß gemeint, in dem eine chronische Erkrankung "angenommen" wird, akzeptiert wird, dass das Wunder dann doch nicht eintritt, auf das jeder Betroffene doch irgendwie immer hofft...man nicht mehr immer alles mit "früher" vergleicht, was man da alles leisten konnte, sondern sich im Rahmen des Machbaren mit der Erkrankung arrangiert, sich nicht von ihr das Zepter aus der Hand nehmen läßt, aber angemessen damit umgeht.

    Ich empfehle Dir wirklich, zunächst noch mal ärztlich abklären zu lassen, was genau bei Dir dahintersteckt.

    LG, chris