Beiträge von McChris

    Ich erwarte nicht von meinen Hunde, dass sie alle anderen mögen, ich erwarte nur, dass sie "sauber" kommunzieren. In dem Rahmen dürfen sie sich dann bei solchen Gelegenheiten "aussuchen", ob sie mit wem spielen möchten, auf normalem Level ein wenig "rum-imponieren" möchten oder lieber ihre Ruhe haben wollen.

    LG, Chris

    Gaby - ich könnte Dir einen wunderschönen, grad in den ersten hormonellen Wallungen steckenden Jagdhund anbieten (irgendwas rassiges, welche entzieht mich aber meiner Kenntnis...), Jimmy heißend und mit den anderen Dorfrüden vor unserer Haustür auch prima verträglich (die anderen haben den Vorteil - die lungern einfach nur hier rum..)

    Ich würd ihn auch bringen - sooo weit isss das ja gar nicht... :D

    LG, Chris

    Da sich bei mehrern Hunden diese Frage erübrigt (irgendwer würds schon fressen...) kommt alles weg, sollte mal einer der Hunde (die getrennt gefüttert werden) vorzeitig vom Napf entfernen - was aber ausser bei Magen-Verstimmungen niemals nicht vorkommt....

    Die Theorie mit dem "man erzieht sich einen hektischen Fresser" halte ich persönlich für übertrieben - jeder Hund bei uns hat, solange er am Napf ist und nicht in der Gegend rumtrödelt, alle Zeit der Welt zum Fressen...

    LG, Chris

    Zitat

    Generell sollte halt der Kot schön fest sein, weil sich beim kot absetzen die Drüse normalerweise leert.

    Dann aber auch wieder nicht zuuu fest, denn sonst wird beim Durchquetschen des Kotes das Mini-Löchlein der Anladrüsen zugedrückt und sie entleeren sich auch nicht.

    Analdrüsenprobleme lassen sich sehr gut homöopathisch behandeln - unsere Hauskatze hatte da einige Zeit Probleme mit und auch eine unsere Hündinnen - beide sind mit (unterschiedlichen!) homöopathischen Mitteln behandelt worden und seitdem war Ruhe im Karton.

    Offene Fissuren im Anal-Bereich "brennen" wie blöd - da würde sich z. B. die Anwendung von Hamamelis-Salbe anbieten, die gleichzeitig entzündungshemmend wirkt.

    LG, Chris

    Zitat

    Woher bei ihm diese Fehlverknüpfung kommt, weiss ich leider auch nicht.

    Bei uns war es ganz simpel - beim "Querlüften" ist ab und an eines der Fenster zugedonnert und dann beim nächsten Windhauch wieder aufgegangen... so dass wir erst einige Zeit brauchten, bis wir das "geschnallt" hatten. Seitdem wird ein Tuch dazwischengesteckt und nix kann mehr zuknallen.

    LG, Chris

    Zitat

    Hmmm, ich halte ja viel von der Erziehung mit dem sog. "Todesgriff"... nur um zu zeigen wer der Herr im Haus ist! :D

    Du hast ganz bestimmt das Achtung-Ironie-Schild vergessen, gelle?


    LG, Chris

    :kaffee:

    SOOO seh ich gerade aus - und ehrlich, wenn Jimmy, der Hund von einem Hof etwas weiter die Straße hoch noch ein einziges Mal hier vor meiner Haustür steht - greife ich selbst zum Skalpell.... :ironie2:

    Wobei noch offen ist, ob ich den Herrn oder das Gescherr enteiere...

    Doba-Dame ist läufig. Trotz "dörflicher Warnmeldungen" ist Jimmy sozusagen hier eingezogen (erstmal noch kein Unterschied zu den anderen Dorfrüden...), aber Jimmy hat die ganze Nacht vor unserer Haustür geheult - mit dem Ergebnis, dass unsere Herrschaften selbstredend mitgeheult haben....mit dem Ergebnis, dass wir Zweibeiner auf dem Zahnfleisch laufen...mit dem Ergebnis, dass ich des Nachts zunächst Jimmy nach Hause gebracht habe, mit der Bitte ihn dort sicher zu verwahren - aber das geht nicht, der heult doch die ganze Zeit... :schockiert:


    Ach was. Das wär UNS sonst gar nicht so aufgefallen...
    (Jimmys Leute sind absolut nett - aber bei sowas genauso absolut unbrauchbar...)

    Phase Zwei:
    Jimmy wird heimgebracht und in den Kuhstall seines Herren gesetzt.
    Ich im Chanel-Modell "Gummistiefel über den nackten Füßen, irgendeine Hose und ein Hemd vom Liebsten, das ich notfalls auch als Minikleid tragen könnte", völlig verstrubbelt und mit Augen so groß wie Hundenäpfen...)

    10 Minuten später ist Jimmy wieder da.
    Gab´s da etwa eine Lücke, wo Jimmy hätte durchschlüpfen können?


    Der Hund hat geheult und die Kühe verrückt gemacht.

    Ach was.

    Also "durfte" er wieder loslaufen.

    ARGH!

    Phase drei:

    Gut, wird Jimmy halt in unsere Werkstatt gesperrt.
    Die ist ein ehemaliger Schweinestall - unsere Schweine wohnen ja ganz anders...
    10 Minuten später - Schepper, krawumm...

    Ist Jimmy auf die Werbank gesprungen, hat von dort aus ein Schwerlastregal erobert - hinter dem ein Fenster ist und diverse Boxen mit Gerät und Werkzeug abgeräumt...

    Hatte ich schon erwähnt, dass Jimmy die ganze Zeit gejault hat dabei?

    Phase 4:

    Also belassen wir alles beim Ursprungszustand - Jimmy heult vor der Haustür.

    Ab und an hören wir ein klatschendes Geräusch - das ist der Nachbar (der das Drama in mehreren Akten ja mitbekommt), der aus seinem Schlafzimmerfenster, das durch die Schmalheit unserer Hofeinfahrt bedingt nur ca. 6 m von unserer Haustür entfernt ist, immer mal einen Eimer Wasser über Jimmy auskippt...Nicht ganz treffsicher, dafür ist unsere Hauswand jetzt in Teilen schon mal vorgekärchert...

    Wir liegen im Bett, rufen in regelmäßigen Abständen "Ruhe da unten" in Richtung unserer Hundis, die darauf auch brav hören, was aber nicht heißen würde, dass sie ein paar Minuten später nicht doch wieder in ein globales Gejaule verfallen...

    :crazy:

    SOO wanke ich morgens zur Haustür raus...

    Leine Jimmy vorne am Gartenzaun an.

    Hole meine Hunde angeleint in den "Hundehof".

    Falle mit einem Becher Kaffee auf die Bank vor der Haustür und kraule gedankenverloren den unfairerweise völlig munter aussehenden Jimmy.

    Das einzige, was Jimmy noch vor einer Kastration retten kann:

    Ein Übergangsheim, bis Doba "durch" ist. vorzugsweise bei einem militanten Kastrationsgegner... :ironie:

    Wo ist eigentlich mein Kaffee.....

    LG, Chris

    Sorry, mir fallen immer noch "Häppchen" ein:

    Letzten Endes ist es in solchen Fällen so, dass es kein wirkliches Falsch oder Richtig gibt - es bleibt immer eine Abwägungssache und fieserweise ist es so, dass der Besitzer diese Entscheidung alleine bewältigen muss.

    So, wie Du Dich ursprünglich entschieden hast - so lassen, wie es ist, solange es dem Hund dabei gut geht, ist auch ein absolut vertretbarer Weg.

    Mit den Drei-Beinern wollte ich Dir nur nochmal verdeutlichen, dass die Hunde damit gut klar kommen, falls Du vielleicht etwas zu menschlich gedachte Vorstellungen davon hast. Das soll kein Drängen in diese Richtung sein, sondern wirklich rein informativ.

    Je mehr man weiß, desto besser kann man sich entscheiden.

    Und Du wirst im Sinne Deines Hundes richtig entscheiden, so oder so.

    LG, Chris

    Zitat

    Aber die deutlichen Nachteile einer Kastra werden heute doch auch totgeschwiegen. Fragen wir aktuell dann einfach: Warum ist das so? :D

    Ich für mich hab eher den Eindruck, dass wir gerade auch da in einem "Generationswechsel" :D sind - bis vor relativ kurzem war die Kastration völlig unangebracht "Heilmittel für und gegen alles" - JETZT momentan zeigt in dem, was ich so lese und mitkriege der Zeiger wieder vermehrt in Richtung Kastration-nein danke....

    Beides - so "fanatisch" vertreten und somit keinen Raum mehr für individuelle Besonderheiten lassend, finde ich problematisch.

    LG, Chris