:kaffee:
SOOO seh ich gerade aus - und ehrlich, wenn Jimmy, der Hund von einem Hof etwas weiter die Straße hoch noch ein einziges Mal hier vor meiner Haustür steht - greife ich selbst zum Skalpell.... 
Wobei noch offen ist, ob ich den Herrn oder das Gescherr enteiere...
Doba-Dame ist läufig. Trotz "dörflicher Warnmeldungen" ist Jimmy sozusagen hier eingezogen (erstmal noch kein Unterschied zu den anderen Dorfrüden...), aber Jimmy hat die ganze Nacht vor unserer Haustür geheult - mit dem Ergebnis, dass unsere Herrschaften selbstredend mitgeheult haben....mit dem Ergebnis, dass wir Zweibeiner auf dem Zahnfleisch laufen...mit dem Ergebnis, dass ich des Nachts zunächst Jimmy nach Hause gebracht habe, mit der Bitte ihn dort sicher zu verwahren - aber das geht nicht, der heult doch die ganze Zeit... 
Ach was. Das wär UNS sonst gar nicht so aufgefallen...
(Jimmys Leute sind absolut nett - aber bei sowas genauso absolut unbrauchbar...)
Phase Zwei:
Jimmy wird heimgebracht und in den Kuhstall seines Herren gesetzt.
Ich im Chanel-Modell "Gummistiefel über den nackten Füßen, irgendeine Hose und ein Hemd vom Liebsten, das ich notfalls auch als Minikleid tragen könnte", völlig verstrubbelt und mit Augen so groß wie Hundenäpfen...)
10 Minuten später ist Jimmy wieder da.
Gab´s da etwa eine Lücke, wo Jimmy hätte durchschlüpfen können?
Nö
Der Hund hat geheult und die Kühe verrückt gemacht.
Ach was.
Also "durfte" er wieder loslaufen.
ARGH!
Phase drei:
Gut, wird Jimmy halt in unsere Werkstatt gesperrt.
Die ist ein ehemaliger Schweinestall - unsere Schweine wohnen ja ganz anders...
10 Minuten später - Schepper, krawumm...
Ist Jimmy auf die Werbank gesprungen, hat von dort aus ein Schwerlastregal erobert - hinter dem ein Fenster ist und diverse Boxen mit Gerät und Werkzeug abgeräumt...
Hatte ich schon erwähnt, dass Jimmy die ganze Zeit gejault hat dabei?
Phase 4:
Also belassen wir alles beim Ursprungszustand - Jimmy heult vor der Haustür.
Ab und an hören wir ein klatschendes Geräusch - das ist der Nachbar (der das Drama in mehreren Akten ja mitbekommt), der aus seinem Schlafzimmerfenster, das durch die Schmalheit unserer Hofeinfahrt bedingt nur ca. 6 m von unserer Haustür entfernt ist, immer mal einen Eimer Wasser über Jimmy auskippt...Nicht ganz treffsicher, dafür ist unsere Hauswand jetzt in Teilen schon mal vorgekärchert...
Wir liegen im Bett, rufen in regelmäßigen Abständen "Ruhe da unten" in Richtung unserer Hundis, die darauf auch brav hören, was aber nicht heißen würde, dass sie ein paar Minuten später nicht doch wieder in ein globales Gejaule verfallen...
:crazy:
SOO wanke ich morgens zur Haustür raus...
Leine Jimmy vorne am Gartenzaun an.
Hole meine Hunde angeleint in den "Hundehof".
Falle mit einem Becher Kaffee auf die Bank vor der Haustür und kraule gedankenverloren den unfairerweise völlig munter aussehenden Jimmy.
Das einzige, was Jimmy noch vor einer Kastration retten kann:
Ein Übergangsheim, bis Doba "durch" ist. vorzugsweise bei einem militanten Kastrationsgegner... :ironie:
Wo ist eigentlich mein Kaffee.....
LG, Chris