Eigentlich liest sich das doch alles ziemlich gut.
Die beiden Hündinnen kommen miteinander klar - sie müssen dafür nicht ein "A...und eine Seele sein", sie sind in vielen Situationen, in denen andere HH schon viel mehr in Habachtstellung sein müßten (Spielzeug, Auto, etc) "kompatibel" miteinander - die Sache mit dem Fressen ist ein so besonderer Moment, da würde ich die Trennung beim Füttern beibehalten und ansonsten nichts weiter drum geben.
Das sie mal zusammen liegen und mal nicht, ist auch durchaus normal - da strampelt mal einer, einer kriegt ne Pfote ab oder ist genervt, dann haut hund halt ab...
Das Einzige, was sie noch lernen müssen, in erster Linie z. Zt. Pepa, aber das gilt für Turca (bei der ich im ersten Moment 7 mm gelesen habe
) ganz genauso:
Akzeptieren, dass Ihr Menschen entscheidet, mit welchem Hund Ihr Euch gerade beschäftigen möchtet.
Pepa in dem Moment wegzuschicken, in dem sie sich dazwischendränglen will, ist ja schon genannt worden. Und das ist die wichtigste Maßnahme überhaupt und gar nicht so schwer - man kann es "momentweise" anfangen - Pepa auf ihren Platz schicken, sozusagen "verbalen" Kontakt zu ihr halten, indem man sie lobt, wenn sie brav liegenbleibt und derweil Turca streicheln - in der Übungszeit vielleicht etwas weniger enthusiastisch als sonst...
Und dann die Dauer und auch Pepas Distanz zu Euch ganz allmählich vergrößern. Das geht ganz subtil und durchaus liebevoll, so dass Pepa sich gar nicht "zurückgesetzt" fühlen muss, sondern lernt, dass sie ein toller Hund ist, eben weil sie auch mal abwarten und aushalten kann, dass Turca grad dran ist.
Genauso sollte man das auch andersrum üben.
Das ist gar nicht unbedingt fehlender Respekt (und auch kein Grund, ängstlich zu sein), Pepa hat es nur noch nie lernen dürfen.
Ein interessantes kleines Büchlein zu dieser Thematik ist "Einmal Meutechef und zurück" von Patricia McCornell. Gut und günstig.
LG, Chris