Beiträge von McChris

    Hallo,

    bei doggon`Wheels gibt es "Bausätze" für Geschirre, die man variieren kann, je nachdem, wieviel Unterstützung der Hund braucht. diese haben eine recht große Fläche zum Stützen, was mir bei einigen Geschirren in den Links weiter oben fehlt - da kommt der Unterstützungsdruck sehr punktuell....

    Leider die ist Deutschland-Fraktion von Doggon-Wheels derzeit beruflich stark belastet, aber die englischsprechende Hauptstelle ist auch sehr hilfsbereit.

    http://www.doggon.com/

    Pfotenschuhe sind bei Hunden mit neurologischen Ausfällen ein zweischneidiges Schwert - denn durch die Pfotenschuhe werden die Reste der Wahrnehmung über Rezeptoren an der Pfotenunterseite auch noch blockiert, eigentlich kontraproduktiv. Wenn ein Hund zum Überköten und Schleifen neigt, wären Pfotenschuhe eine Möglichkeit, um z. B. Asphalt-Strecken zu bewältigen, aber dann sollten sie möglichst schnell wieder ruunter...

    LG, Chris, die sich mal räuspert und auf den Briefumschlag schielt...

    Wenn Welpen dann doch noch mehr "aufdrehen" als es schon der Norm entspricht, würde ich das dann am ehesten als "Streßbewältigung" ansehen - er ist grad ein paar Tage bei Dir, da prasseln extrem viele neue Eindrücke auf ihn ein, er hat bei Dir noch nicht gelernt, zur Ruhe zu kommen und reagiert dann wie ein übermüdetes Kind auch, indem er noch mehr aufdreht.

    Ich würde mal versuchen, ihm "Ruhepausen" zu verordnen - vielleicht anfangs erst mal mit Dir zusammen, ggf. mit einer Schmusestunde, wahlweise auf dem Fußboden oder auf der Couch.... Eventuell auch mal durch Eingrenzung des zur Verfügung stehenden Raums - eine Ecke im Zimmer, die mit einem Wlepengehege eingegrenzt ist oder nach entsprechendem Training mit Hilfe einer Box, z. B.

    8 x Pieseln (?) in einer Stunde ist schon viel - vielleicht hat er sich die Blase verkühlt oder sich eine Blasenentzündung zugezogen, das "kleine" Immunsystemchen junger Hunde ist ja noch nicht voll ausgereift - da würde ich mal einen TA-Besuch mit Pipi-Pröbchen in Angriff nehmen.

    Junge Hunde können aber auch vor lauter Streß oder Unsicherheit eine Konfirmandenblase bieten...

    Hier im Forum gibt es schon zahlreiche Threads zum Thema "Beißhemmung bei Welpen entwickeln", auch zur "Gewöhnung an die Box", die findest Du über die Suchfunktion.

    LG, Chris

    Hallo Alina,

    nur ein paar Gedankenanstöße:

    Es ist völlig in Ordnung, wenn man seinem Hund das Pieseln an bestimmten Stellen verbietet und es ist auch völlig in Ordnung, wenn man die "Piesel-Leidenschaft" eines Rüden ein wenig eindämmt, weil man ja nicht Spazieren-Stehen sondern Spazieren-GEHEN wollte...

    Statt aber erst zu reagieren, wenn das Brünnlein schon fließt, würde ich an Deiner Stelle eher eingreifen, z. B. mit einem "Nein, komm weiter" (was der Hund natürlich dann kennen sollte). Man kann ja gut erkennen, ob der Hund gleich loslegen will oder nicht und rechtzeitig eingreifen.

    Bei einem 8-jährigen, größeren Hund kann ich mir vorstellen, dass die Zieherei an der Leine auch ggf. Schmerzen auslösen kann und er deshalb knurrt. Das wäre etwas, was ich tierärztlich mal abklären lassen würde - Spondylose, Arthrose irgendwo - ein festes Ziehen am Geschirr, da kann das schon ganz schön weh tun - EINE mögliche Erklärung fürs Knurren.
    Es kann aber genauso sein, dass Dein Hund Deinen Führungsstil ein wenig in Frage stellt, noch eine mögliche Erklärung fürs Knurren - was sich an einigen Beispielen in Deinem Text rauslesen läßt:

    - er hört zu 85% - also nur dann, wenn es ihm genehm ist und er grad nichts besseres vorhat?

    - nach einem Kommando (vermutl. Abruf) strullt er noch irgendwo gegen...

    - wenn er 200 Meter von Dir entfernt ist - kannst Du machen was Du willst, Dein Hund weiß, dass er aus Deinem Einflussbereich draußen ist und er läßt Dich zu ihm kommen, statt umgekehrt...

    Genauso "subtil" wie Dein Hund gerade Deinen Führungsstil in FRage stellt, kannst Du Dich auch wieder in die Führungsposition "beamen".

    Nicht, indem Du Deinen Hund unterwirfst, das ist eine Methode, bei der man sowohl viel falsch machen kann, und die außerdem mittlerweile durch wesentlich bessere Methoden abgelöst worden ist.

    Hol Dir die letzten 15% Hören von Deinem Hund - indem Du noch ein wenig intensiver an Deinen Kommandos arbeitest und dem Hund klar machst, dass diese Kommandos immer gelten, auch unter Ablenkung und auch, wennn ein Pipi-fleck noch so verlockend duftet.

    Reagier nicht nur auf Deinen Hund, sondern versuch mal vorausschauender zu handeln - indem Du VOR Deinem Hund weißt, wo er hinstrullen will und ihm das rechtzeitig untersagst.

    Laß ihn - solange er Dir die letzten 15% Aufmerksamkeit noch nicht schenkt - gar nicht erst so weit aus Deinem Einflussbereich weg - 200 Meter für einen HUnd, der noch nicht so gut hört, ist schon arg viel. Wie willst Du Dich da dem Hund gegenüber durchsetzen, wenn Du erst mal in seine Richtung wandern musst?

    Verwechsel das Wort "Durchsetzen" nicht mit körperlicher Gewalt oder dem Unterwerfen - "Durchsetzen" soll einfach bedeuten, dass Du Deinem HUnd ein paar sinnvolle REgeln aufstellst und mit für den Hund verständlichen Mitteln diese dann auch durchsetzt.

    Vielleicht schreibst Du mal noch ein wenig, woran es bei den fehlenden 15% hapert, was Dein Hund bisher kann und wie Du ihm bisher neues beigebracht hast.

    LG, Chris

    Na, so eine Überraschung..... :D

    Paß auf, es wird:
    eine kleine, schon ältere zickige Hündin, wahrscheinlich dann weiß, an die Ihr einfach Euer Herz verloren habt....

    :lol:

    Viel Spaß bei der Suche!

    LG, Chris

    Zitat

    Grenzen setzen ist nicht mehr populär, gell?
    Umso erfreulicher finde ich es hier doch noch Vertreter zu finden. :)

    Was mich dabei immer traurig-nachdenklich für die "grenzenlosen" Hunde stimmt, ist der Gag an der sache, dass ein Hund, der seine festen Regeln hat, sehr viel mehr Freiheiten haben kann, als ein Hund ohne Regeln.

    LG, Chris

    Vielleicht hilft Dir ja die bildhafte Beschreibung meiner "Dampfwalzen-Hulk-Imitation" aus dem Lernen über Meideverhalten-Thread auch weiter... :D

    Der Pilz wird vermutlich behandelt und bei Euch Mensch genügen normalerweise ganz "popelige" persönliche Hygienemaßnahmen - die Halterin sollte die Katze nicht grad an den Pilzstellen kraulen, sich nach dem Streicheln die Hände mal einmal mehr waschen, die Liegeplätze öfter mal waschen und das sollte eigentlich ausreichen.

    LG,Chris

    Ah, ja, das "Wie durchsetzen" fehlt noch - wenn ich "schnell" genug bin, ist Nein das Zauberwort und je nach Intensität des Auslösers kommt noch ein Alternativ-Handlungsangebot für den Hund hinzu (damit er nicht so dumm in der Gegend rumsteht..) oder wenn ich zu langsam war, der Abruf.

    Zitat

    Ich setze soviele Grenzen...die kann ich hier gar nicht alle aufzählen... :lol:

    Ich schätze, das würd bei mir auch so an die drei Tage dauern...

    Nett formuliert befinden meine Hunde sich in einem sicheren Regelwerk, wo jeder weiß, was "in" und "out" ist und jeder weiß, dass auf ein Fehlverhalten auch eine Konsequenz folgt - entweder in Form von Einschränkung der Freiheiten oder in Form der Verleidung eines für den Hund tollen, aber unerwünschten Verhaltens.

    LG, Chris