Beiträge von McChris

    Hallo,
    davon hab ich noch nie was gehört bisher.

    Nur mal als Gedankenanstoß:
    Eine gesunde, normal funktionierende Analdrüse bemerkt man eigentlich ja kaum, wenn sie sich leert, dann i. d. R. beim Kotabsatz.
    Deshalb wäre mein erster Ansatz, die Analdrüsen beim TA checken zu lassen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass durch den "Besucher"-Streß einfach der Sympathicus-Nerv stimuliert wird, der für "Ballastabwurf" sorgt und dadurch die Analdrüse zur Entleerung angeregt wird.

    LG, Chris

    Zitat

    Es schmerzt unendlich und doch hat sich danach ein tiefer Frieden bei mir eingestellt, weil ich im Innersten wusste, dass wir den richtigen Weg gegangen sind.

    Das hast Du wunderschön und treffend geschrieben, Gisela.

    Dir, Tequilabaer, wünsch ich, dass es Dir ganz genauso geht. Dass Trixies Tod zwar schmerzt, dass Du aber tief in Dir drin weisst, dass es richtig ist.

    LG, Chris

    hallo,
    ich schmunzel ein wenig über Deine Zeitrechnung (damals...) - wenn der Hund erst seit März da ist, ist er sehr wahrscheinlich noch nicht wirklich "angekommen" bei Dir.

    Da sind so Sachen wie grundlegende Unsicherheiten im Spiel, häufig auch eine Art Kulturschock und eben vieles, was solche Hunde noch nie lernen konnten oder mussten.

    In einer neuen Umgebung kann es zunächst völlig normal sein, dass auch Hunde, die vorher problemlos alleine sein konnten, damit am Anfang plötzlich nicht mehr zurechtkommen - sie müssen sich auch erst an die ganzen Abläufe gewöhnen dürfen und Sicherheit finden.

    Ähnliches gilt für die Stubenreinheit - schlimmstenfalls hat Dein Hund es noch nie gelernt.

    Die Zerstörungs-"Wut" kann durchaus ein Zeichen von Streß mit dem Alleinebleiben sein.

    In beiden Fällen würde ich wirklich ganz von vorne anfangen und dabei mehr Zeit einplanen und noch geduldigere Schritte machen, als bei einem Welpen.

    Das wird schon, gib Euch beiden nur ein wenig Zeit.

    LG, Chris

    @ Gammur - unsere meinungen widersprechen sich ja gar nicht, mir ging es nur um den "dauerhafteren" Lernerfolg bei der selbständigen Ausführung des Kommandos durch den Hund.

    Der Unterschied ist nur ein kleiner, feiner, aber sowohl bei unserem Podenco als auch bei unserem Yorkie ist es ein tiefgreifenderer Lernerfolg, wenn ich das bei Gelegenheit mal ignorierte Kommando so durchsetzen kann, dass der Hund aktiv darauf reagiert, als wenn ich ihn - überspitzt - einfach zu mir hinschleife... :D

    Hier und nein sind auch hier die absoluten Muss-Kommandos - und deshalb bin ich in der Umsetzung dieser Kommandos nicht grob, aber auch nicht zimperlich. Denn wie Du geschrieben hast, diese beiden Kommandos können Leben retten.

    LG, Chris

    @ Gammur

    Ich persönlich sehe das so:

    Wenn ich einen Hund, der auf das - sonst gut sitzende - Hier nicht kommt, herangezogen wird, schadet ihm das nicht und er lernt, dass ich mein Kommando durchsetze.

    Wenn ich dieses Kommando aber anderweitig durchsetze, indem ich den Hund dazu bringe, den ersten Schritt selbständig zu machen, lernt er nicht nur, dass ich mich in Sachen Kommandos durchsetze, sondern er lernt gleichzeitig, dass das Ausführen der Kommandos SEIN Ding ist und bleibt.

    Für mich der bessere Lernerfolg.

    Und ich glaube fest daran, dass besonders eigenständige Hunderassen oder deren Mixe, besser durch eigene Lernerfolge zu überzeugen sind, als durch das reine "Durchsetzen" der "Äußerlichkeiten" eines Kommandos.

    Die "Äußerlichkeit" beim Hier wäre - Hund befindet sich wie von Zauberhand beim Menschen, egal, wie er da hin gekommen ist.

    Die wirklich korrekte Ausführung beim Hier, ist aber, dass der Hund sich auf das Hier auf den Weg zum Menschen macht - aus eigenem Antrieb und auf eigenen Pfoten.

    Für mich ist da ein großer Unterschied.

    LG, Chris

    Hallo,
    dann kennst Du bestimmt auch schon den blinden Podenco Alfonso?
    http://www.hundeblueten.de/index.php?page…=1&i=1598031176

    Nicht jeder von uns HH wird es schaffen, einen blinden Hund so auszubilden, aber ein paar hilfreiche Kommandos - zum Bremsen, zum Hinweis auf Höhenunterschiede, ein Notfall-Stopp und all sowas, kriegen auch "normale" HH hin.

    Das Gute ist, dass Hunde mit Erblindung relativ gut klar kommen, weil ihre anderen Sinne auch sehr ausgeprägt sind. sie "leiden" also nicht darunter, sondern sind absolute Weltmeister darin, sich mit solchen Handicaps zu arrangieren, was leichter ist, wenn die Blindheit sich allmählich ergibt, als wenn sie unfallbedingt mit einem "Schlag" da ist.

    Wichtig sind später Unterstützung und wesentlich mehr sorgfältige Beobachtung bei Hundekontakten, weil der Hund die Körpersprache anderer Hunde nicht mehr wahrnehmen kann.

    Magst Du mal schreiben, welche Erkrankung bei Deinem Hund vorliegt?

    LG, Chris