Beiträge von McChris

    Zitat

    -Tierärztin gute Freundin
    -Finanzielle Möglichkeiten
    -Gute Erziehungsansätze
    -Unterstützung durch die "Schwiegermama"

    Also ich finde es gibt deutlich schlechtere Vorraussetzungen unter denen Hundewelpen geboren werden

    Da hast Du sicher Recht, Anna Banana, allerdings bezieht sich mein dickes ABER auf die Brisanz dieser werdenden Hunde-Mischung...

    Ich versuche mir schon seit Beginn dieses Threads den geeigneten Halter solcher Aussie-Podenco-Mix-Mixe vorzustellen, und ganz ehrlich, mir fällt fast nichts dazu ein, ich liebe Podencos und ich mag Aussies, aber beides sind Rassen, die schon genug HH an ihre Grenzen bringen und von denen schon mehr als genug auf den speziellen Not-Rasse-Seiten verzweifelt ein Zuhause suchen.

    Ich lasse schon ganz bewußt die Themen "Wie kann das nur passieren" und "ausgerechnet ein Auslands-TS-Hund vermehrt sich weiter" aussen vor und mache meine Bedenken wirklich nur an den potentiellen Eigenschaften der werdenden Welpen fest, aber allein diese würden MIR das Thema Abspritzen, bzw. Kastration der trächtigen Hündin nahe bringen. So leid mir das täte, aber die Gefahr, sehr unübersichtliche Werdegänge zu produzieren, steht für mich dabei im Vordergrund.

    LG, Chris

    Jetzt möchte ich doch noch mal nachhaken...

    Unser Shetty-Mix war genau so lange "respektlos" und "bissig", bis ich den Kindern am damals noch gemeinschaftlichen Offenstall beigebracht hatte, ihre Raschel-Tütchen daheim zu lassen und ihre Liebe zum Pony nicht dadurch Ausdruck zu geben, selbigem im Minutentakt Lekkerlis in den Hals zu stopfen...

    Jetzt rennen bei uns zwar kaum mal noch Kinder rum (umzugsbedingt, nicht wegen mir.. :D ), aber eines ist uns von "damals" geblieben: Belohnungen wirklich nur nach besonderer Arbeit, kein sinnfreies Gefüttere im Auslauf/Offenstall, Möhren und Co als Extra nur während der regulären Fütterung in die Eimer....

    Deshalb die vorsichtige Frage, ob es wirklich "nur" am Pony liegt, oder ob nicht doch ein Teil seines Verhaltens hausgemacht sein könnte?

    Was die Hunde/Pferde angeht - unsere Pferd und Hunde halten sich auch gemeinsam in Offenstall, Auslauf und auf der Koppel auf - wenn die Pferde mal aufdrehen und ins Laufen kommen, werden die Hunde in Deckung geschickt, ansonsten herrscht anerzogener "Burgfrieden" - mein Reitpony-Wallach geht dennoch in Verletzungs- bis.... Absicht auf Fremdhunde in der Koppel los, um sie zu verjagen und jeder "neue" Hund, muss ihm sozusagen als "unser" verinnerlicht werden...

    LG, Chris

    Zitat

    Renovierungen im Haus sind immer stressig für die Hunde, wir haben das auch hinter uns.
    Da wird gehämmert und gebohrt, Bretter herumgetragen, alles was der Hund sonst nicht erlebt.
    Viell. ist dein Schwiegervater schnell an dem Hund vorbei, oder hat was getragen, du warst ja nicht dabei.
    .

    Bentleys Beitrag schließe ich mich an...

    Ein Hund, der sowieso "fremdelt", dann in einer für ihn völlig neuen und sicher auch sehr "stressigen" Umgebung, Ihr auch sicher abgelenkt durch die Renovierung - das war vermutlich für den Kerle einfach eine Nummer zu groß...

    Ich würde das zwar ernst nehmen und auf längere Sicht mit dem Hund an seiner Unsicherheit arbeiten, aber ich würde es jetzt auch nicht überbewerten - toll, dass der Schwiegervater doch sehr umgänglich reagiert hat..gute Besserung von hier.

    Schafft dem Hund im neuen Haus einen Rückzugsort, wo niemand in Gedanken versehentlich zu dicht an ihm vorbeikommt und nehmt Euch fest vor, nach dem Renovierungs/Umzugskram mit ihm in Sachen Unsicherheiten zu arbeiten.

    LG, Chris

    Das freut mich!

    Und bestärkt mich in meiner Ansicht, dass man mit einem Gespräch oft mehr erreichen kann, als mit "Paragraphen-Reiterei".

    LG, Chris

    Wirklich ganz ernst gemeint:
    Warte noch, bei Deinem Junghund kommt erst noch die heiße Phase, auch wird die Ausbildung altersentsprechend noch nicht soooo weit sein...

    Laßt Euch noch ein wenig Zeit, bilde den Junghund derweil gut aus und nimm den 2. Hund in Angriff, wenn der Rüde erwachsen ist.

    LG, Chris

    Hallo,
    sicher darf er das.

    Wenn Du aber 3 Jahre lang mit Deinen bis dato beiden Hunden unauffällig dort gelebt hast und gerne weiter dort leben möchtest, würde ICH einfach nochmal das Gespräch mit dem Vermieter suchen - vielleicht hat ihn Dein bisheriger Umgang mit den Hunden überzeugt und er stimmt zu.

    Manchmal kann man es mit etwas Charme durchaus von einem Nein, zu einem vielleicht und dann doch Ja bringen...und ein VErmieter hat auch gern bekannt unkomplizierte Mieter, als sich ständig wen neues suchen zu müssen...

    LG, Chris

    Eine recht plötzliche Änderung würde mir auch zu denken geben.

    Kurz anmerken möchte ich noch, dass auch kastrierte Hündinnen eine "Pyometra" ausbilden können, die s. g. Stumpfpyometra, die sich aus kleinen Gewebsresten der Gebärmutter entwickeln kann...

    Solche "Stumpf-Pyometren" sind im Verlauf oft wesentlich undramatischer als die typische Variante und werden gerne anfangs übersehen..

    Spätes Frühjahr ist schon ein wenig "Pyometra-Zeit" - ich würds auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, Temperatur regelmäßig kontrollieren und bei Bestehen bleiben der Lethargie den TA aufsuchen...

    LG, Chris

    Zitat


    Chris
    Ja, ich denke, das ist der einzige Weg, ich muss es ganz viel üben, Ida hinter mich zu bringen und mit ihr zu trainieren, dass sie sich dort ruhig verhält. Aber mir ist immer noch nicht so ganz klar, wie genau ich das üben kann. Kannst du mir das noch mal genauer erklären? Hälst du die Leine weiter in der Hand, wenn du nach vorne gehst? Was tue ich, wenn Ida dann aufsteht? Sobald ich mich in Bewegung setze, ist das für Ida der Startschuss, voll in die Leine zu gehen und "mit zu vertreiben". Ich kann sie dann kaum halten und brauche meine ganze Körperkraft, um sie wieder ins Sitz zu bringen. Wie hast du es geschafft, dass deine Hunde nicht wieder vor dich kommen?

    Hallo Susanne,
    es ist nicht der einzige Weg, aber einer von vielen, wie man mit solchen Situationen umgehen kann.

    ICH habe damals - noch mit einer anderen Mehrhundekonstellation - angefangen, so zu üben und die "ranstürm-Hundebegegnungen" so anzugehen, weil es mich auch völlig genervt hat, dass solche Momente mit mehreren Hunden dann sehr schnell sehr unübersichtlich werden können, weil ich zu der damaligen Zeit zwei Hunde dabei hatte, die noch am Lernen waren, dass das HIER auch in besonderen Momenten gilt und ich sie nicht einfach ableinen konnte bei sowas... und irgendwann nervte es mich auch, das war noch in Niedersachsen, dass ICH ständig die mangelnde Ausbildung anderer Hunde ausbaden musste....

    Also entstand bei MIR die Idee - da Hundekontakte unter solchen absolut dämlichen Bedingungen, wie der, dass ein Fremd-Hund absolut unkontrolliert und absolut nicht hundebegegnungskonform auf uns zugerast kommt, von vorneherein einen "unglücklichen" Start einer Hundebegegnung bedeuten - lasse ich sie nicht zu.

    Da MEINE Hunde dann jeweils gesichert und artig waren, blieb ja nur noch übrig, an dem heranstürmenden Hund etwas zu "ändern"...

    Ich hab klein und bescheiden angefangen - mit dem einzelnen Hund das "hinter mich" zu üben - das geht auch erst mal als Trockenübung...dann hab ich, wenns einzeln geklappt hat, zwei Hunde genommen und einfach hinter mich geschickt, dann drei, dann vier dann fünf... Als das schon gut klappte, habe ich mir "Freiwillige" gesucht. Mit Hunden vom Hundeplatz oder Hunden aus der Bekanntschaft...

    Und die sind dann (angeleint) auf uns zugekommen, und ich habe wieder das "hinter mich Sortieren" geübt - und dabei auch schon so Besonderheiten - wie z. B. den um uns kreisenden Hund (in einigen Metern Entfernung...) - bei fünf angeleinten HUnden hätte man mit Sitz dann innerhalb kürzester Zeit einen Knoten in den Leinen, den selbst Houdini nicht so schnell aufkriegen würde...... deshalb habe ich das "hinter mir" mehr als eine "dynamische" Sache betrachtet, bei der meine Hunde ab einem bestimmten Übungsstadium von selbst ihre Position hinter mir beibehalten und immer wieder neu eingenommen haben, wenn ich mich bewegt habe...

    Dazu gab es alltagsbedingt natürlich in jeweiligen Ausbildungsschritten "Echt-Situationen", in denen es anfangs noch nicht so gut geklappt hat, aber mit fast jeder Echt-Zeit-Begegnung konnte man Fortschritte sehen...

    Wenn ich von den Hunden "weg" gehe - sind das die knapp zwei Meter Spielraum, die die Leinen mir lassen, also bin ich nicht ewig weit weg, für MICH mit Hunden sehr unterschiedlicher Größe ist auch das HINTER mir besser als das NEBEN mir, weil ich sonst Gefahr laufen würde, bei einem "körpersprachlichen Abblock-Ausfallschritt" meinen Yorkie zu übersehen....

    Auch das im Leinenspielraum vorgehen, während der Hund da hinten bleibt, kann man erst mal als Trockenübung üben - ich hab das alles immer rein situativ bedingt "überarbeitet" und dann dementsprechend geübt....

    Nun habe ich den Vorteil, dass diese "Abblockerei" bei uns Pferdeleuten ja durchaus verbreitet ist - wenn man bei der Freiarbeit mit Pferden arbeitet, nutzt man ja auch genau solche körpersprachlichen Elemente, um beim Pferd Richtungs- und Tempowechsel durchzuführen...deshalb kam mir das Ganze natürlich recht vertraut vor und Hunde reagieren fast ähnlich wie Pferde darauf... ich hopse also nicht wie ein Karton-Teufel in der Gegend rum, sondern kann das ganz gemütlich machen, solange der "Fremd-Hund" noch in ein paar Metern Abstand von uns ist...

    Ein Beispiel - der Fremdhund kommt von recht frontal auf uns zu - halt eine Spaziergeh-Begegnung, die Hunde bekommen ein "nach hinten" von mir - heißt, ich befinde mich zwischen Fremd und meinen Hunden...

    der Hund kommt im flotten Trab oder im Galopp, lautmalerisch von "Der tut nix" untermalt...

    Zuerst bremse ich ihn mit dem ausgestreckten Stop-Arm mit breiter, flächiger Hand aus, beuge mich dabei etwas vor und mache einen Schritt auf ihn zu - da bremsen die meisten schon aus... je nach "Ehrgeiz", versucht er dann rechts oder links "auszubrechen", um uns zu umkreisen und da reicht dann ein Ausfallschritt rechts oder links, um diese Idee im Anfang zu unterbinden... je weiter der HUnd noch von uns weg ist, desto leichter haben wir es...

    Etwa dreiviertel aller "Tut-Nix"-Begegnungen enden an dieser Stelle mit einem heranhechelnden HH, der dann auf meine ruhige aber energische Bitte hin, seinen HUnd anleint...

    Sprüche a´la "Na ihre sind aber unverträglich" oder "Die müssen doch Kontakte haben dürfen" oder das ganze übliche Blablabla ignoriere ich einfach - ganz im Ernst, für mich hat sich ein HH, der seinen HUnd nicht abrufen kann, als Diskussionspartner schon im Vorfeld disqualifiziert...
    Heißt, ich habe in solchen Momenten vermutlich eine recht arrogante Ausstrahlung, die mir einen Großteil dämlicher Sprüche, über die man sich sonst aufregen könnte.... erspart... das fällt einem umso leichter, wenn die eigenen Hundis wirklich artig sind und wir quasi zu sechst, hämisch grinsend dabei zusehen, wie der HH hinter seinem Hund herrennt, um ihn endlich an die Leine zu kriegen...

    Manchmal ergeben sich auch durchaus nette Kontakte und DANN werden auch Hundekontakte zugelassen - bei denen meine Hunde dann einzeln nacheinander ins Rennen geschickt werden, damit der "Fremde" nicht von einer eingespielten Übermacht überrumpelt wird...

    ICH fahre mit dieser Methode gut - MEINE Hunde in ihrer Gruppe und im lockeren Sozial-System der Dorfhunde BRAUCHEN diese Kontakte nicht wirklich....und MEINE Hunde dürfen dann, wenn wir Kontakte zu fremden Hunden aufnehmen, auch eine regelkonforme Kontaktaufnahme durchführen, die dann weitaus länger dauert, als die 0815-Begegnungen im 1,5 Minuten-Takt, die heutzutage so "in" sind...

    HTH,

    LG, Chris

    Naja, erstmal welcome back in D... :D

    Ich kann Dir nur raten - üben, üben, üben...und zwar nicht, dass Deine Hündin und Du alles "mitmachen" müßt, was andere HH so an putzigen Ideen haben, sondern das Abblocken anstürmender Hunde Deinerseits bei gleichzeitigem Ruhigbleiben Deiner Hündin... anfangs ist das eine einzige Katastrophe - ich hatte auch jeweils bis zu fünf Hunde hinter mir versammelt, aber mit jeder Übungsbegegnung klappt es ein wenig besser, diese fast schon übermenschliche Kombination aus "Ruhig bleiben, eigene Hunde im Auge und im Kommando behalten und dann auch noch einen Fremdhund im Griff haben..." - irgendwann "automatisiert" sich das Vorgehen, weil die eigenen Hunde wissen, was man von ihnen erwartet....

    Beim Abblocken warte ich gar nicht, bis der Fremdhund schon zu nah ran ist, sondern halte es wie ein Torwart (dabei bin ich gar kein Fussball-Freak..) - je weiter ich nach vorne gehe, desto ungünstiger wird der Winkel für den ankommenden Hund...weil ich mit größerer Entfernung zu meinen eigenen Hündin bessere Kontrolle über mehr Raum habe... wenn er schon zu nahe dran ist, kann er immer irgendwie um mich rumflitzen... bei größerer Entfernung muss der Fremd-Hund "rennen", während ich nur einen Ausfallschritt machen brauche (Faulheit ist ein Zeichen von Intelligenz, sag ich immer... :lol: )

    Nicht Deine Hündin und ihr etwas größerer Individual-Abstand sind das problem, sondern die "fehlgeprägten" Hunde, denen beigebracht wurden, dass Heranstürmen eine adäquate Annäherung an andere Hunde sei...

    Das Gute ist: bis auf wenige Ausnahmen, sind fast alle "Anstürmer" einfach nur Kommunikations-Legastheniker, die sich von einem ruhig-energischen Auftreten unsererseits mächtig beeindrucken lassen...

    Irgendwann kannst Du ganz entspannt fies lächelnd mit kleinen Ausfallschritten einen Fremdhund "abblocken", während Deine Hündin sich hinter Dir ruhig mitbewegt (sitz finde ich gar nicht mal so produktiv, meine laufen hinter mir mit wie die Brummkreisel...) und ein paar locker-sarkastische Kommentare ablassen, während der andere HH mit hochrotem Kopp hinter seinem Hund herrast, um ihn einzufangen...

    Datt Späßken haben wir uns dann redlich verdient.... :lachtot:

    LG, Chris

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    Fakt ist aber,all diese Risiken hast du auch wenn du normal spazieren gehst,es sei denn du hast deinen Hund lieber an der Leine,und lässt deinen Hund niemals mit anderen Hunden spielen.
    Das ganze Leben ist ein Risiko,und will man nur deswegen dem Hund den Spass verderben?

    Jede Sportart bei Tieren und auch bei Menschen hat so ihre "Problemzonen in Sachen Belastung" - Agility mit normaler Bewegung des Hundes (die ja auch bei Ausübung des Agility-Sports zusätzlich vorhanden ist) zu vergleichen, hinkt da ein wenig - gerade enge, schnelle Wendungen, häufige Sprünge und auch das Abbremsen vor Kontaktzonen stellen schon eine "besondere" Belastung dar...die eben während des Übens doch häufiger abgefordert werden, als im normalen Hundealltag...

    Auch eine leichte Narkose ist eine Narkose mit den üblichen Risiken.
    Und auch Röntgenstrahlen sind keine Bonbons.

    Deshalb finde ich die Argumente der TS durchaus als gerechtfertigt - und mal ehrlich - Spaß können Hunde auch ohne Sport massig haben.

    LG, Chris