Beiträge von McChris

    Zum leidigen Giardien-Thema...

    Bitte unbedingt auch an DRAUßEN denken - und gründlicher als gründlich den Kot einsammeln und entsorgen...sonst zappt Hund 2 rein, schleckt sich daheim die Pfoten ab und zack....Giardien sind auch nicht wirtsspezifisch - heißt Hundekot auf Futterwiesen kann zu Giardien-Infektionen bei Weidetieren führen....auch Hauskatzen können sich anstecken....

    Zum Thema Putzorgie bei "unerwünschten Mitbewohnern" - mal was zum Aufmuntern...:(von neulich erst....)


    ARGH!

    Auf der einen Seite sind wir HH dafür verantwortlich, wenn ein Radfahrer vor Schreck vom Fahrrad fällt, weil unser Hund ihn durch einen sicheren Zaun fröhlich anbellt, auf der anderen Seite, wird man auf öffentlichem Raum von einem knurrenden Hund gestellt und da wird nichts gemacht?

    Wenn Du abgebrüht genug bist, zück Dein Handy und film das knurrende Tierchen...und mail das Video dann ans OA....

    Alles mit dem OA grundsätzlich schriftlich - sonst wirst Du noch 10 Jahre lang telefonisch abgewimmelt, wenn ein Schreibe-Brief vorliegt, MÜSSEN sie irgendwie drauf reagieren.

    Über das "die greift doch nicht an" lache ich immer noch .... har, har....

    Da würde mir auch allmählich der Kragen platzen...

    LG, chris

    Hallo,
    ich könnte mir vorstellen, dass Ihr die Ankunft des neuen Hundes und die ersten traurig scheinenden Momente Eurer Hünden ein wenig zu sehr "vermenschelt", indem Ihr Euch eben genau solche Gedanken macht - dass sie Euch lieber für sich alleine hätte, dass Ihr ja schon die zweiten Besitzer seid usw...

    Wie geht Ihr damit um - "tröstet" und "beruhigt" Ihr Eure Hündin z. B.?
    Geht Ihr mit Zuwendung, egal welcher Art, auf ihren vermeintlichen Rückzug ein?

    Wenn ja, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr selbst die ersten Ansätze zum "traurigen Verhalten" Eurer Hündin versehentlich bestätigt habt und sie das Ganze nun ausbaut, weil sie ja vermeintlich so richtig handelt...

    Macht mal eine "milde Gehirmwäsche" mit Euch selbst - he, die Hündin hat einen Kumpel bekommen, der ihre Sprache spricht, ihr wird nichts weggenommen, sondern sie gewinnt dazu...

    Versucht mal, fröhlich und locker zu sein, freut Euch, wenn die Hündin dazukommt und lasst sie machen, wenn sie sich mal zurückzieht dabei.
    Aber lasst diese Gedanken an Traurigkeit weg - die stehen Euch momentan mehr im Weg, als dass sie irgendjemandem nützen...

    Meine "armen" ;) Hundis müssen sich auch die menschliche Zuwendung durch vier (bis vor kurzem fünf) teilen - und nein, sie haben keine Probleme damit, auch nicht die Hunde, die aus "dezent verwöhnter Einzelhaltung" zu uns kamen - denn sie haben mächtig gewonnen, sie haben immer Gesellschaft, sie haben immer Partner, die ihre Sprache sprechen, sie haben immer was zu tun und sie können ihren ganz normalen hündischen Bedürfnissen nachgehen, sie können auf eine derart vielfältige Art und Weise kommunizieren, die wir Menschen ihnen gar nicht bieten können...

    Versucht einfach mal ein wenig "fröhlicher" zu denken, damit ist Eurer Hündin glaub ich momentan am meisten geholfen - sie kann ja dazukommen, wenn sie will, sie muss sich auch erst ein wenig daran gewöhnen, dass der Kurze jetzt da ist und e unbefangener und fröhlicher IHR das gestaltet, desto besser kommt sie damit zurecht...

    LG, Chris

    Zitat

    eine labrador Huendin ( 2 jahre ) und eine Rottweiler Huendin ( ein einhalb jahre ) . die zwei huendinen gehen seit kurzem immer oefter aufeinander los . Sie beissen sich Blutig , weiss jemand RAT ?

    Um Dir da wirklich einen Rat geben zu können, müsstest Du ein wenig mehr schreiben über die Situationen, in denen die Hündinnen aufeinander los gehen.

    Das können manchmal "haus-/menschengemachte" Situationen sein - wenns ums Füttern, um Kauknochen, ganz allgemein um Ressourcen geht, die für die Hunde dann eine brisante Situation entstehen lassen.
    Aber das können auch sehr tief sitzende Unverträglichkeiten sein.

    Vieles läßt sich mit einem guten Gruppen-Management wieder ins rechte Lot bringen - aber dazu muss man genau wissen, was da so "abgeht" zwischen den Hunden, ihre Körpersprache so gut lesen können, dass man eingreifen kann, BEVOR sie aufeinander losgehen und die richtigen, hundeverständlichen Maßnahmen ergreifen, um das zu unterbinden.

    Ich rate Dir dringend dazu, Dich mit einem in der Mehrhundehaltung bewanderten Trainer zusammenzutun, der Dir die innerartliche Kommunikation Deiner Hunde näher bringt, sich das Ganze mal anschaut und Dich mit Rat und Tat begleitet.

    Das Ganze möglichst gestern....

    LG, Chris

    Hallo,
    nun ist das Hinzukommen eines zweiten Hundes ja auch für den ersten Hund zunächst einmal eine Frage der Gewöhnung.

    Zum einen ist mir immer noch nicht klar, was Du mit "zurückziehen" genau meinst, denn wenn sie Dir dann halb auf den Füßen liegt, sucht sie ja eher Deine Nähe, als das sie sich wirklich zurückzieht. Oder meinst Du , dass sie sich von den Kids zurückzieht?

    Ich würde erstmal einfach abwarten und mir gar nicht so einen Kopp machen - bei sensiblen Hunden überträgt sich sehr schnell die Stimmung, wenn man sich zu viel Gedanken macht und diese merken dann nur, DASS was ist, aber nicht WAS und werden so eher verunsichert.

    WEN nimmt der Rüde voll in anspruch (der sie voll in Anspruch nimmt) - die Kids? Oder die Hündin?

    Liebe Grüße , Chris

    @ Mümmel

    Nepolinos Hündin ist ja schon fast "durch", wenn Deine Hündin gerade noch so richtig mittendrin ist und Probleme durch die Milchbildung hat, kannst Du Dich auch jetzt noch mit einem guten THP in Verbindung setzen - Branchenbuch, Tipps von Hundekollegen helfen da oft schon weiter, wen zu finden.

    LG, Chris

    Tu einfach das, was Dein Bauch Dir sagt.

    Mit ein wenig Glück ist es für das Pudelchen noch nicht soweit.
    Und wenn doch, dann ist Deine menschliche Anteilnahme allein schon sehr viel, auch wenn man dabei gar nicht so konkret das Gefühl des Helfens hat.

    Vielleicht können auch Deine Hunde ein wenig "helfen" - ein Besuch hier und da, eine "Verabredung" zum Gassitreffen, auch ohne den Pudel wenns denn so ist...Und ganz vielleicht kann man dem Mann allmählich nahebringen, doch wieder sein Herz an einen älteren Hund zu verschenken.
    Alles so, wie Du es bereit bist, zu geben. Und so, wie Du Dich gut dabei fühlst.

    Liebe Grüße, Chris