Mittlerweile auch etwas unterkühlt
Das wäre ein absolutes Alarmzeichen für mich und Grund für den Besuch in einer Tierklinik, zwecks rascher, weiterführender Diagnostik.
Mittlerweile auch etwas unterkühlt
Das wäre ein absolutes Alarmzeichen für mich und Grund für den Besuch in einer Tierklinik, zwecks rascher, weiterführender Diagnostik.
Und ich ergänze um ein Gerichtsurteil: https://www.raschlosser.com/zivilrecht/hun…n-eines-hundes/
Ja, sowas schwebt beim Herdenschutz mit Hunden immer wie ein Damoklesschwert über einem.
Für einen arbeitenden Herdenschutzhund ist eine Einstufung als "gefährlicher Hund", wenn er einen in die Weidefläche eindringenden und die Herde angehenden Hund verletzt oder tötet übrigens tatsächlich meist das Todesurteil. Diese Hunde aus ihrer Herdenfamilie und ihrem Leben herauszureissen, weil Herdenschutz mit Maulkorb und Leine nicht so recht funktioniert, wäre nämlich für die meisten Tierhalter, die mit ihnen arbeiten, Tierquälerei.
Hunde, die in meine Flächen eindringen (in jagdlicher Ambition, also selbst per Definition ein gefährlicher Hund, anderen Hunden tun meine Hunde nichts) muss ich also höchstselbst erschlagen. Damit meine Hunde nicht in die Verlegenheit kommen, ihren Job machen zu müssen und damit als gefährlich eingestuft werden.
Deutschland, 2023
Einfach praktisch gedacht, würde eine Oberflächenvergrößerung von Rattengift durch Feuchtigkeit keinen Sinn machen, weil dadurch die aufzunehmende "Futter"-Masse erhöht wird.
Das ist jetzt nix mit HSH - aber die Frage ist, ist das Ordnungsamt bei heulenden Wölfen, die die Nachtruhe stören, auch zuständig? ![]()
(Dieser Beitrag enthält eine gehörige Portion Herdenschutz-Zynismus
)
Um doch noch HSH ins Spiel zu bringen: mache ich den Ton laut, setzen die Mc`s die Stahlhelme auf, das Video ist also zertifiziert echt.
(Und dürften HSH wenigstens DANN bellen?)
Ich hab jetzt interessehalber mal geschaut, nicht bei allen steht was dabei, aber doch bei einigen.
https://www.hellhound-foundation.com/unsere-insassen/
Wenn man das als leidlich repräsentativen Durchschnitt nimmt, was die Unterbringung gefährlicher Hunde angeht, scheint die Rolle der Auslands-TS-Hunde da eher gering zu sein. Der Klassiker sind Gebrauchshunde, Listis, HSH. Das macht nicht den Eindruck, als könnte man durch Beschränkungen des Auslands-TS da Kapazitäten für die Unterbringung gefährlicher Hunde schaffen.
Mein Ansatz wäre nach wie vor eine bessere Aufklärung der Hundekäufer. Meinetwegen bis hin zur Verplichtung für eine professionelle Kaufberatung.
Nur gescheit aufgeklärte Käufer kaufen keine Vermehrerwelpen, ungeeignete Rassen, Überraschungsmixe, die gestellte Anforderungen gar nicht erfüllen können. Möglicherweise auch eine Art Stufenführerschein für die Hundehaltung, oder bestimmte Rassen, für die man eine erweiterte Sachkunde (die den Namen auch verdient hat) ablegen muss.
Denn das Ziel sollte doch sein, dass möglichst wenig Hunde aufgrund von Fehl-Käufen a) weiter vermittelt werden müssen oder b) sich zu gefährlichen Hunden entwickeln und nicht, noch mehr und noch mehr Unterbringungsmöglichkeiten für gefährliche Hunde zu schaffen.
Und noch ein paar:
Die Schützlinge von HSH dürfen sich eine ganze Menge erlauben. Allen voran die Jungtiere:
Bei erwachsenen Herdentieren muss ein HSH manchmal auch Grenzen setzen - im Idealfall so, dass die Grenze verstanden wird, das Herdentier aber keinen Schiss vor den Hunden bekommt, Rinder z. B. sind geborene "Mobber", die würden einen Hund, der immer ausweicht, dauer-drangsalieren:
Ich kenn da die Gegebenheiten nicht - aber so für hier würde ICH ganz bestimmt nicht mit zwei so offensiven Hunden im Weidegebiet mit HSH spazieren gehen, das kann je nach Tagesform aller Beteiligten auch mal in die Hose gehen:
Im Idealfall bewegt sich der HSH so durch die Herde, dass diese nicht unnötig aufgescheucht wird, sowas gehört zum bonding behaviour, hier im "Vergleich" mit dem Hüti:
Wenn man so aufwächst, dann gilt einer für alle, alle für einen:
Familie geht halt auch andersrum....
Ihr müsst grad ausbaden, dass ich was Bestimmtes suche. ![]()
Das hier könnte nochmal die Hündin sein, vom anderen Schaf-Welpe-Video.
Hier ist die Hündin nicht ganz so gebremst, sondern verschafft den Welpen recht vehement Raum. (Die Welpen können sehr leicht von so einem Kopp erdrückt werden). Ob das jetzt situativ noch im Rahmen war oder doch zuviel, kann ich nicht sagen, weil man nicht sehen kann, wie genau sie das Schaf angeht.
(Ob man das im Ganzen so machen sollte, steht auf einem anderen Blatt, aber quirlige Welpis können auch mal ungewollt irgendwo durchflutschen)
Die Herdentiere dürfen keine Angst vor ihren Bodyguards bekommen. Aber die Hunde müssen sich nun auch nicht alles gefallen lassen. Ist eine Gratwanderung.
Das ist einer der Pilot-Betriebe in Bayern - die haben ständig Theater, von Anfang an.
Die im Artikel genannten Probleme können jeden Tierhalter treffen, der mit HSH arbeitet. Das sind und bleiben Lebewesen.