Letztlich ist der fremde Hund an sich der Faktor.
Die unterschiedlichsten Verhaltensvariationen von Spaziergängern mit Hund spiegeln sich da dann hauptsächlich im "Level" der Reaktion durch die HSH wieder.
Meine reagieren z. B.:
- auf angeleinte/bzw. einfach eng geführte Hunde sehr moderat, da geht das Bellen der Mc`s oft nicht über ein Anschlagen hinaus
- auf Schleppleinen-Hunde und Freilauf-Hunde, die hin und herwuseln und mal vor, mal hinter dem HH sind, schon weitaus deutlicher, da passt sich das Bellen der HSH der jeweiligen Mini-Situation an (wie beim Topfschlagen
), rast der Spaziergeh-Hund rum, wirds laut, ist der Spaziergeh-Hund zufällig grad bei seinem Menschen, wirds wieder ruhig
- der Supergau für meine sind Fremdhunde, die frontal (also aus Herdenschutzsicht in Angriffsrichtung!) auf den Zaun zugerannt kommen, das ist dann das Oberspektakel
Nicht, dass das hier in meinem Dorf irgendwen von den HH interessieren würde, aber ich habe denen erklärt, dass die HSH natürlich auch Individuen wiedererkennen und bei Hunden, die häufig/regelmäßig an den Flächen vorbeilaufen und sich berechenbar verhalten, dann natürlich auch ein Duldungseffekt eintreten kann.
Am heftigsten reagieren die Mc`s auf eine Hündin hier aus dem Dorf, die zum Streunen und Wildern neigt. Die kommt auch mal bis knapp vor den Zaun und bellt. Da könnte der Halter (was er aber natürlich nicht tut....) sie anleinen noch und nöcher, diese Erfahrungen macht das dann nicht wett.
Ich finds grundsätzlich total nett, wenn jemand sagt, er will den HSH keinen zusätzlichen Stress machen, und mit seinem Hund auf andere Strecken ausweicht.
Grad in Lagen, wo es - siehe Gerichtsurteil aus NRW - vllt. tatsächlich auf jedes Nicht-Wuff ankommt.
Aber ich würds von niemandem erwarten und wäre mehr als zufrieden, wenn sich an die Grundregel "anleinen und zügig, aber ohne Hektik vorbei" gehalten wird.