wenn die Rinder an den Solarpanelen vorbeilaufen
Niemand lässt Abbruchbirnen wie Rinder in die Nähe von Solarpanels. ![]()
wenn die Rinder an den Solarpanelen vorbeilaufen
Niemand lässt Abbruchbirnen wie Rinder in die Nähe von Solarpanels. ![]()
Nach sowas:
https://www.topagrar.com/rind/news/urte…c-13496668.html
kam dann aktuell der erste Riss - ein Kälbchen ist stark angefressen aufgefunden worden. Von wem steht noch nicht fest.
Das hätte von den HSH verhindert werden können - aber die mussten ja nachts weg. Das ist bitter.
Bisher gibts da nur einen Bild-Artikel zu, den erspar ich uns mal. Da kommt bestimmt bald noch mehr zu raus.
und will nur noch zu uns.
Was für so einen Dötz was völlig Normales ist. Ein elementares Grundbedürfnis nach Schutz und Sicherheit.
Hier haben alle Welpen immer im Bett schlafen dürfen. Bei den HSH hab ich halt bei den Welpen im Stall geschlafen. Das bedeutet nicht, dass man den Hund dann lebenslänglich im Bett hat und wenn man Bett gar nicht mag, geht natürlich auch eine Alternative wie Couch und Co.
Aber man gibt ihm in einer wichtigen Entwicklungsphase enorm viel Sicherheit. Das schafft ein unglaubliches Grundvertrauen in den Halter. Im Schlaf sozusagen....
Meine grösste Sorge ist jedes Jahr, dass uns was in den Stall fliegt und wir die Tiere in dieses Geböllere raus-evakuieren müssen.
Und ja, ich halte es für ein Unding, dass man vor Ställen/in Richtung Tierhaltungen böllern darf. Da kann man sich und die Tiere schlichtweg nicht vor den Folgen schützen.
Rein für die Tierhaltung würde mir völlig genügen, wenn das Geböllere auf von Mitternacht bis 2.00 Uhr beschränkt würde, es Mindestabstände gäbe und die Bölllernden einfach ein wenig Rücksicht nehmen würden. Mein Traum wären einheitliche Schilder zum Ausdrucken, auf denen "hier bitte nicht böllern, weil ......" und dann würde sich da einfach dran gehalten.
Aber der Raubwürger wäre dann dennoch weg.
Ich stelle gerade fest, wie gross die Unterschiede zwischen Nutz- und Heimtierhaltung sind, was behördliche Kontrollen angeht.
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__16.html
Für mich ist das also viel "normaler", als für einen Heimtierhalter. Wir haben auch zwingend einen Bestandstierarzt, nehmen an Untersuchungen in Bezug auf Tierseuchen teil, je nachdem, ob man "Förderungen" (=unangemessen niedrige Entschädigung für Naturschutzleistungen, die gesamtgesellschaftlich dienlich sind) erhält, gibts auch noch CC-Kontrollen.
Und ja, ich finde das ausgesprochen schräg, dass da so unterschieden wird. Viele (nicht alle) Bereiche in den Haltungen, die unter §16 fallen, sind öffentlich einsehbar und werden im Rahmen von vorgeschriebenen Untersuchungen eh in Augenschein genommen, im Gegensatz zum Kaninchenkäfig im Kinderzimmer. Die armen Heimtiere sind schlechten Haltungsbedingungen ja nahezu schutzlos ausgeliefert. Ob meine Rinder Wasser haben oder nicht, kann jeder Spaziergänger sehen - ob der Welpe in der geschlossenen Box Wasser hat, kann niemand sehen oder problemlos kontrollieren. Wow.
Vielleicht hilft mal ein Umdenken - für mich ist mein Amtsveterinär der wichtigste Kooperationspartner in Tierschutzfragen, nicht mein Feind.
Aber ich habe durch früher die Schweine und jetzt die Rinder auch zwangsläufig regelmäßigen Kontakt damit. Auch beim Einsatz der HSH war er mein erster Ansprechpartner. Da war ja vom Gesetz noch nichts geregelt, wir haben das so ausgetüftelt, dass es auch für die Behörde gepasst hat. Auf Augenhöhe, übrigens.
Ach, noch als Ergänzung.
Was ein RIESIGER Unterschied zu früher ist:
Es fällt einfach auf, wenn die Mc`s beim TA/in der Klinik sind, weil.......
......es dann da riecht, wie im Kuhstall. ![]()
Solche Berichte werden gern als Argument gegen den Einsatz von Herdenschutzhunden verwendet:
https://www.facebook.com/permalink.php?…100070413604382
Da wird aber vergessen, dass der HSH im Herdenschutz und der HSH in Privathand völlig unterschiedliche Hunde sind.
Die meisten Tierhalter aus der Herdenschutz-Blase gehen mit ihren Hunden ganz normal zum TA. Die Hunde können ganz normal behandelt werden.
Der allergrößte Part der HSH friert einfach ein beim TA - weil sie in eine ihnen völlig fremde Welt abseits der Herde katapultiert werden.
Ich hab hier 3 verschiedene Varianten: McYassi, grad erst beim TA gewesen, "friert ein", das ist vordergründig sehr praktisch, weil man einfach machen kann, was man machen muss. Tiefergehend drüber nachgedacht, ist es aber eine schwierige Variante, weil die Emotionen des Hundes nur schwer feststellbar sind, sie viel und lange "aushalten", es aber beim Missachten von subtilen Signalen irgendwann mal zum Ausbruch kommen kann. Kann, nicht muss.
McGee "kaspert" herum, wenn er nicht weiss, was das jetzt soll - da ist der Umgang einfach mit, er wird in einer Mischung aus ins Kommando nehmen und IBB-Training gearbeitet für sowas.
Und McGyver wäre ein Kandidat, der, wenn man ihn überrumpelt auch ins wehrhafte Verhalten gehen würde. Auch da ist IBB-Training das Mittel der Wahl.
Meine arbeitenden HSH bekommen dieselbe medizinische Betreuung wie alle anderen früheren Hunde hier auch und es ist vom handling her kein Problem.
Weder für den TA, noch für mich.
Die Mc`s gehen grundsätzlich bemaulkorbt zum TA - das ist eine reine Sicherheitsmaßnahme, weil man nie weiss, was einen im Wartebereich/am Eingang erwartet.
Was ein Unterschied zu früheren, "normalen" Hunden bei mir ist: ich gebe die Hunde nicht aus der Hand, ich bin also immer dabei, bis der Hund bei Narkosen schläft, sobald er Anzeichen macht, aufzuwachen, beim auf dem Tisch heben, beim Röntgen. Einfach deshalb, weil die HSH sich abseits der Herde in einer für sie absoluten Ausnahmesituation befinden und ich ihnen die Sicherheit geben kann, die sie dann brauchen. Und ich hatte noch keine Praxis oder Klinik, die da ein Problem mit gehabt hätte. Im Gegenteil. Es haben sich bisher auch alle behandelnden TÄ auf die Arbeit mit dem IBB-Signal eingelassen.
Mein Hunde-TA ist auch mein Rinder-TA. Für den sind Tiere, die einen versehentlich umbringen könnten, übrigens was völlig Normales.
Kleinkram wie Impfen macht mein TA hier am Stall.
Das liegt an der Herdenschutz-Thematik. Man kann und will nicht einfach mal für 2 Stunden den Herdenschutz ausknocken.
Ganz in der Anfangszeit beim Herdenschutz mit Hunden wurde das Thema "der Hund soll nicht soviel Kontakt zum Menschen haben" deutlich übertrieben - damit wurde ein Teil extrem handscheue Hunde produziert, von denen dann tatsächlich auch einige nur per Distanznarkose zur tierärztlichen Behandlung gebracht werden konnten. Diese Fehler werden aber mittlerweile in diesem Ausmaß nicht mehr gemacht.
Ich kanns nicht ab, wenn solche falschen Argumente ins Spiel gebracht werden, die einem die eh schon schwierige (nicht wegen der HSH an sich, sonderm dem ganzen Drum-Rum) Arbeit mit HSH noch schwieriger machen.
Zum Heulen der Wölfe gehört das Bellen der Hunde. Punkt.
Muss man Amtsveterinären immer!! Zutritt in's Haus erlauben?
Eine Freundin hat gerade Ärger und ich habe gemeint, wenn sie die Amtsärztin nicht reinlässt, kann diese sich mit der Polizei Zutritt verschaffen 🤔
Das kommt auf den Grund des "Besuchs" an - bei Gefahr im Verzug in Bezug auf Tierschutzverstöße kann ein Amtsvet unter Mithilfe der Polizei sofortigen Zutritt verlangen.
3 zu 5 finde ich aber schon eine seht gute Quote.
Ich selbst finde, dass die Anzahl der Herdentiere im Grunde egal ist. Vor allem, wenns in die kleinen Herdengrößen geht.
Die Arbeit der HSH hinter Zaun ist was völlig anderes, als ihr Einsatz in Freiweide.
Bei "hinter Zaun" gehts, wenn die Wölfe erstmal drin sind, gleich ums Ganze.
In Freiweide können 2 HSH auch schon mal einen Wolf weit entfernt von der Herde stellen.
Sowas entfällt hinter Zaun.
Hinterm Zaun kommt noch das Angstverhalten der Herde erschwerend hinzu - wenn die anfangen im Kreis zu rennen, den Zaun umzudrücken und all sowas.
Solche Übergriffe sind erfahrungsgemäß das totale Chaos.
Es ist überaus arschig für die HSH, wenn die Wölfe sich aufteilen und von allen Zaunseiten gleichzeitig sehen, was geht. Das sind Taktiken, die es in Freiweide so nicht gibt (da gibts andere).
Aktuell 2 verletzte HSH nach Wolfsübergriff im LK Osnabrück: