Beiträge von McChris

    das kommt in den Küchenschrank

    Nee, da steht doch schon der Brennspiritus. :lol:

    nicht im Flur

    Das kommt ja auf den Flur an. Es gibt ja durchaus auch größere Flure, die soviel Platz haben, dass man da auch nen Schrank hinstellen kann und wenn in diesem Schrank die Gasflaschen sind, passt es doch.

    Hier sind die Gasbembel im Büro und in der Werkstatt untergebracht. Jeweils in Schränken. Da stehen sie kühl, ohne Frost und dunkel, sind nicht im Weg und warten auf Godot.

    Nach 2-stündigem komatösem Rumliegen des Hundes läuft dieser fröhlich wedelnd mit dem Typ zum Auto?

    Ich habs ja schon weiter vorn geschrieben - ich hab noch keinen Hund nach einem (ansonsten folgenlosen) Unfall, bei dem er sich sehr weh getan hat, in so einem Zustand gesehen und empfinde nach wie vor dieses Liegenbleiben in einer eisigen Pfütze, was für mich im Video auch so aussah, als traue der Hund sich nicht, sich auch nur einen Mucks zu rühren, als sehr extrem seltsames Verhalten. Für mich war das entweder ein Hund in Todesangst aus aktuellem Anlass, weil der Verursacher extrem brutal vorgegangen ist oder aber ein Hund, der dahingehend bereits Vorerfahrungen hat. Bei ersterem kann ich mir durchaus vorstellen, dass er bei der vertrauten Person wieder leidlich normal reagiert.

    Ich war das, die ReConvales Tonikum genannt hat - das haben wir damals ausdrücklich von der behandelnden Tierklinik empfohlen (und mitgegeben) bekommen, um den Hund mit Pankreatitis wieder ans Fressen zu bekommen. Auch der normale Haus-TA hat uns das in der Folge für diesen Hund mitgegeben. Da scheint es also in Praxen und Kliniken unterschiedliche Ansichten zu geben. Der Fettgehalt ist für eine Ernährung bei Pankreatitis noch ok - und man kippt das ja auch nicht literweise in den Hund. Grad in der schwierigen Phase, in der man den Hund (oder z. B. die CNI-Katze) wieder ans eigenständige Fressen bringen will, ist es durch seine appetitanregende Wirkung Gold wert.

    Man muss sich nichts vormachen - hält man sich an die Lagerregeln, hat man in einer normalen Wohnung mit einem Campinggaskocher mit den kleinen Kartuschen oder gar den "Haarspray-Größen"-Kartuschen nicht die Koch-Alternative, die man sich meist wünscht, weil einfach die wenige Menge an Brennstoff die Nutzungsdauer drastisch reduziert. Allzu weit kommt man damit also nicht. Ein paar Tage überbrücken, dafür reichts aber. Hier gibts mal ein paar Zeitwerte dazu.

    Hat man z. B. die Möglichkeit, einen Balkon fürs Kochen zu nutzen oder einen Garten/überdachte Terrasse, also outdoor, kann man auf Esbitkocher mit zugehörigem Esbit-Brennstoff zurückgreifen, um Dosengerichte aufzuwäremen oder ein heisses Getränk zuzubereiten oder auf ein Fondue mit Brennpaste oder einen Spirituskocher (Brennspiritus zündet aber bei Temperaturen unter 0° C nur schlecht, das muss man ggf. etwas vorwärmen (am Körper z. B.). Hat mal Holz zur Verfügung geht auch ein Hobokocher/bushbox, selbst gebaut oder gekauft. Kleines Scheitholz (Zündelholz) dafür gibts, wenn man sonst kein Holz hätte, auch in Raschelsäcken im Baumarkt.

    Was man vorhält, hängt davon ab, was man damit machen will. Längerfristig größere Mengen an Nahrung zu kochen, setzt entsprechend ein Mehr an Vorhaltung an Brennstoffen voraus. Zum reinen Erhitzen von Fertiggerichten oder Wasser für Getränke, braucht man weniger. Hier setzen wir grundsätzlich bei fast allem auf ein andersartiges Back-Up. Also neben dem Holzofen gibts dennoch noch Campinkocher und für draussen auch noch den Dreibein-Gulaschtopf.

    Und die armen Nichtraucher |) sollten auch immer an Feuerzeug/Streichhölzer als Vorrat denken. :pfeif: Streichhölzer können übrigens Feuchtigkeit ziehen und irgendwann dadurch unbrauchbar werden.

    Ich finde es auffällig, wie der Hund reagiert hat. Keiner meiner bisherigen Hunde hätte auf einen Tritt (ohne innere Verletzungen, wovon ich mal ausgehe, das hätte man mittlerweile mitbekommen) so dermaßen desolat reagiert, dass quasi die Lebensfähigkeit verloren geht und der Hund im Eiswasser liegen bleibt. Das gibt mir mindestens genauso zu denken, in Bezug auf die "Vorarbeit" mit diesem Hund, wie dieser mega-unempathische Typ selbst.

    (Hier ist das DF, deshalb: natürlich wird hier kein Hund getreten, aber es gibt ja auch mal Unfälle, bei denen man sich selbst und dem Hund kurz wehtut,die einem eine ungefähre Ahnung verschaffen können, wie ein Hund bei sowas reagieren würde)

    (Und für mich ist Wild neben Weideschuss die einzige für mich (!) ethisch vertretbare Art, Fleisch zu essen, bzw. Futter für meine Fleischfresser zu beschaffen)

    Ich finds ein wenig schräg, dass da so gar keine Unterschiede in der Behältergröße gemacht werden.
    Es ist ok 2 11kg-Behälter im Haus zu lagern, aber nicht 3 von den kleinen Flaschen in Haarspray-Größe für den Campingkocher? Klingt....putzig...:lol: Und dann geht man Nachschub kaufen und da stehen dann 30 von den Dingern im Regal, oder es kommen 4 per DHL. Macht alles total viel Sinn.

    Hier ists kein Problem, hier gibts genug getrennte Lagermöglichkeiten.

    Ist immer blöd, als mitschreibender Mod - aber ich grätsche hier jetzt rein und ziehe einen Schlussstrich unter diese Diskussion bzgl. der Gasreserven. Das zieht sich jetzt über viele Beiträge hin, wird immer politischer und persönlicher und beides ist hier im DF unerwünscht.

    Angst ist der schlechteste Treiber für Krisenvorsorge jeglicher Art. Angst lähmt und blockiert das Denken.

    Meine "Ansprüche" an meine Krisenvorsorge hier sind:

    - es muss in den hiesigen Alltag passen

    - bis auf ganz wenige Ausnahmen gibt es hier nichts, was nicht so oder so im Alltag eine Rolle spielt

    - der im Haus vorhandene Vorratsraum (kühl und dunkel) muss dafür reichen (Ausnahme natürlich Heu und Stroh für die Tiere)

    - ich (!) will nichts kaufen, es Zeit X aufbewahren und dann entsorgen, um wieder neu zu kaufen (das wäre für mich (!) nur als Basis vertretbar, wenn man gerade erst mit Krisenvorsorge anfängt und sich erst noch eingrooven will, was wirklich zu einem passt, damit man fürs Erste grundsätzlich für einige Tage versorgt ist)

    - es muss von der Logistik her so einfach und übersichtlich wie möglich bleiben, die Vorräte im Vorratslager sind an den tatsächlichen Verbrauch angepasst, was ein wenig dauert, bis man da sein System entwickelt hat, so dass eine sinnvolle Rotation entsteht, bei der nichts entsorgt werden muss oder Jugend-forscht-Experimente durchgeführt werden, Marke "wie schmeckt der Inhalt einer Konservendose, die 5 Jahre übers MHD raus ist...." (Hat aber zu der fröhlichen Erkenntnis geführt, dass das MHD völlig überbewertet wird und man Vieles noch probieren kann, was ja auch eine wertvolle Erkenntnis ist)

    - meine Krisenvorsorge muss zu meinen sonstigen Werten passen - ich bin zwar pragmatisch genug veranlagt, dass ich in einem wirklichen Notfall auch eine Dose Lunderland Huhn essen würde, obwohl ich sonst nur einmal im Quartal Fleisch aus Jagd oder Weideschuss esse, wenn ich sowas aber geplant vorhalte und verbrauche, dann im Rahmen meiner Werte

    - in einer Krise möchte ich die Eigenversorgung so einfach wie möglich gestaltet haben, weil ich da dann viel unterwegs sein werde und kaum Zeit dafür da sein würde, kompliziertere Abläufe abzuhaken, gleichzeitig möchte ich genau deshalb selbst gut versorgt sein, weil es dann einfacher ist, auch anderen zu helfen, wenn man sich nicht in einem Kaloriendefizit oder Gott bewahre ohne wenigstens einen Becher Kaffee durch die Gegend schleppen muss.

    Meine Krisenvorsorge hat in etwa die Qualität einer Versicherung. Mit dem Unterschied, dass ich das, was ich "einzahle" durch die Rotation auch für mich nutzen kann, das also keine "stillgelegte" Investition ist, die am Ende einfach weg ist. Wie bei Versicherungen auch, gehe ich überwiegend davon aus, dass ich sie nicht brauchen werde, aber für den Fall X ist es gut, sie zu haben.
    Der Prozess, bis hier alles soweit aufgebaut war, dass wir für hier ein gutes System gefunden haben, hat ohne Druck ein paar Jahre gedauert, in denen immer wieder an Stellschräubchen gedreht worden ist, bis es gepasst hat. Ich habs schonmal hier in den Tiefen des Threads geschrieben - ganz zu Anfang bin ich tageweise vorgegangen. Bis ich da bei 7 Tage für 2 Personen, X Hunde, X Katzen, X Rinder/damals noch Ponys angekommen war, fand das Ganze in "Tagesboxen" statt.

    Und wenn es so käme, dass etwas eintritt, bei dem mir die getroffenen Krisenvorsorge-Maßnahmen auch nicht helfen können, dann hab ich immer noch mich mit meinem unerschütterlichen Selbstvertrauen in mich selbst, immer irgendeinen Weg zu finden, mit einer unplanbaren Situation umzugehen. Dazu kommt, dass ich welcher Lage auch immer extrem genügsam bin und mich in schwierige Verhältnisse problemlos einfinden kann, weil ich die Grenzen meiner Komfortzone gnadenlos ausbeulen kann, wenns sein muss.

    Was sich hier in den letzten Jahren geändert hat, ist, dass wir bei Neuanschaffungen von Kopflampen/Taschenlampen/Campinglampen (die hier im Winter tagtäglich im Einsatz sind), zunehmend auf USB-ladbare Modelle statt auf batteriebetriebene umgestellt haben. Einfach weil das Vorhalten von Batterien nervtötend ist und ein Wiederaufladen dank Solar samt Speicher, im Notfall auch durch Kurbeln, für uns unkomplizierter ist. Eine gescheite Vorratshaltung von Batterien ist nicht so einfach - ich hab einfach zu oft festgestellt, dass z. B. bei im Haus deponierten Taschenlampen die Batterien ausgelaufen waren, man nur schlecht kalkulieren kann, wie lange ein Satz Batterien ausreicht, um eine gute Lichtversorgung zu haben und die Unterschiede in der Leistung von Batterien zum Teil erheblich sind.

    Bei den Pfadis war das Motto "Allzeit bereit" und so halte ich es für mich.