Einer meiner Hunde wäre auch evtl. schwierig, wenn ich verunglücke, daher trägt der einen Korb.
Aus meinen Rettungsdienstzeiten stammt meine Erkenntnis, dass viele Hunde in solchen Momenten schwierig sein können.
Das ging nicht gleich mit Bissverletzungen einher, aber es war oft ersichtlich, bereits bei Annäherung an den Patienten, dass der Hund da in die Bredouille kommt.
Bei uns hat in Einsätzen immer einer den Hund gesichert. Mullbinden als Leinenersatz hatte man ja immer dabei. Einfach mit der Situation überforderte Hunde konnte man notfalls auch mal einem Passanten/Polizeibeamten oder dem Praktikanten in die Hand drücken.
Dass man wegen des Hundes GAR NICHT zum Patienten kam, ist nie vorgefallen. Aber ja, es gab oft Zeitverluste, weil man dem Hund erst klarmachen musste, dass man zu den Guten gehört.
Mir tuts leid, dass Helfen Wollen so ausgegangen ist. Ich hoffe, die Verletzten erholen sich rasch wieder.
Und ich bin übrigens grundsätzlich für eine 0-Promille-Grenze beim Umgang mit Tieren.