geht es aber da um die Abschussgenehmigung
Ja, sicher.
Wie lange sollen die das hier durchhalten?
"Seit der Attacke an Weihnachten ist nur deshalb nichts mehr passiert, weil die Herde quasi rund um die Uhr überwacht wird, wie Hillmer ausführt. Genutzt wird (und wurde auch schon bei den Angriffen) ein wolfsabweisender Stromzaun mit mehr als 7.000 Volt, 1,05m hoch. Zudem haben Helferinnen und Helfer Blinkleuchten aufgestellt, Feuerkörbe werden des Nachts mehrfach neu bestückt, es stehen Autos mit Warnblinkern bereit, Kameras wurden aufgestellt sowie Windtrichter und Kleidungsstücke mit menschlichem Geruch verteilt. „Dennoch sehen wir jede Nacht, wie die Wölfe die rund 400 Schafe umkreisen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier das nächste Blutbad geschieht“, sorgt sich Hillmer. Außerdem seien die Freiwilligen am Ende, keiner bekomme genügend Schlaf, die Angst sei ihr ständiger Begleiter. „Dieser unwürdige Zustand muss ein Ende haben“, findet die Bürgermeisterin deutliche Worte."
Es braucht letztlich eine weiterreichende Definition von "Herdenschutzmaßnahmen überwunden", die eben auch den Wolfsdruck auf die Herde und damit verbundene Ausbrüche berücksichtigt.
Wenn eine Herde in Panik durch den Zaun geht, sieht das anders aus, als wenn ein Einzeltier no risc-no fun spielt und das Gras drüben leckerer findet. Dann müssen die Wolfsberater vllt. einfach mal noch ein wenig mehr im Spurenlesen geschult werden. Und mit Spuren meine ich keine Wolfspfoten-Abdrücke.