Beiträge von McChris

    Ich brauch mal Eure Hilfe.

    Ich suche eine Fliegenmaske für Rinder wegen einer Augen-OP.

    Offiziell gibts die nicht. Bei Etsy gibts selbstgenähte, das dauert aber a) zu lang und b) sind die Bewertungen auch nicht ganz so doll.

    In diesem Video sind welche zu sehen, ich hab den Hof auch schon angeschrieben. Das kann aber dauern, wenns überhaupt eine Antwort gibt.

    Gleich ganz am Anfang.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Kennt die zufällig wer von Euch? (Ich könnte mir vorstellen, dass die was fürs Pferd umgenutzt haben)

    Oder hat Tipps für Bollerköppe-Fliegenmasken ohne Ohrteil, die auch nicht am Halfter befestigt werden müssen?

    Das tut mir sehr leid, fühl Dich in den Arm genommen. Ich weiss keine richtigen Worte dafür. Vermutlich gibt es die gar nicht. Ich mag aber auch nicht schweigen.

    Tiere, die eng mit uns Menschen zusammenleben, spüren das. Du brauchst es Bella nicht erklären. Sie weiss es.

    Darf ich fragen, welche Lösung Du für Bella hast? Nimmt das TH, aus dem sie kommt, sie wieder zurück?

    Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Tiere den Tod anders annehmen, als wir Menschen. Ich glaube, dass es für sie etwas weit Natürlicheres ist, als für uns Menschen mittlerweile. Auch Tiere trauern, aber sie scheinen eine besondere Art der Akzeptanz dafür zu haben.

    Dünger oder Pestizide auf den Feldern?

    Das wäre noch etwas früh im Jahr dafür.

    Aber grundsätzlich könnte auch sowas die Ursache sein. Manche Düngemittel können regelrechte Verätzungen machen.

    Ich denke gerade auch in Richtung überflutete/überschwemmte Flächen, evtl. ist da was in die Umgebung geraten, was da nicht hingehört, falls bei Euch Hochwasser ein Thema war.

    Ich hab keine Pflanzenlampen - das würde sich mit meinem persönlichen Anbaukonzept beissen. Wenn ich sie mit Solarstrom betreiben könnte, wäre es was anderes, aber wenn ich Solarstrom nutzen könnte, weil die Wintersonne das Haus genug erreicht, bräuchte ich auch keine Lampen.

    Im Haus ziehe ich nur Tomaten, Paprika, Chilli vor. Da trage ich die Anzuchtplatten im Tagesverlauf dem Licht hinterher. :lol: Alles andere wird z. B. im warmen Frühbeet oder im kalten Frühbeet in Anzuchtplatten vorgezogen. Bei angekündigtem Frost kommen die Anzuchtplatten dann notfalls nochmal ins Haus.

    Im warmen Frühbeet sind z. Zt. z. B. Asia-Salate zum Keimen, sobald da das erste richtige Blattpaar da ist, kommen sie ins kalte Frühbeet.

    "Warm" heisst, dass da eine dicke Lage Mist unten drunter ist, die durch den Verrottungsprozess Wärme entstehen lässt.

    Ich hab Dir mal Links zur Integration meiner Kangalette McYassi zu meinen anderen beiden Kangals und den Rindern rausgesucht.

    McYassi kam 2,5jährig zu uns, aus einem TH, wusste bereits, wo der Bartl den Most wegholt, war sehr eigenständig, selbstsicher, hatte aber keine schlechten und auch keine Nicht-Erfahrungen mit Menschen. Da ist auch viel "Foren-Gespräche" bei, aber auch wertvolle Infos.

    Die sind im Pfoto-Talk-Bereich, für den Du Dich über Dein Benuterprofil freischalten lassen kannst:

    Start McYassi

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Start Herdenschutzhunde mit Kangal-Welpen:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Und hier ist nochmal der Herdenschutzhunde/Herdenschutz-Thread, der ist ohne Freischaltung lesbar:

    McChris
    25. Januar 2019 um 13:35

    Für mich ist das ein typischer erwachsener HSH/-Mix mit grossem HSH-Anteil, der nie lernen durfte, dass Menschen sein Partner/Mentor sein können.

    Dieses völlig unverbindliche, autarke ist da erstmal normal.

    Ich sehe solche Hunde öfter mal in grösseren Schäfereien, wo die Hunde beliebig hin- und hergewechselt werden, immer wieder in unterschiedlichen Teams arbeiten sollen und als Junghunde nur wenig Unterstützung von menschlicher Seite aus hatten, also in die Richtung, wo die Hunde nicht als Individuum wahrgenommen und behandelt worden sind.

    Auf der Positiv-Seite lese ich raus: Casanova ist ein überaus wesensfester Hund, der in vielerlei Hinsicht die besten Seiten eines HSH zeigt, in sich ruhend, eigenständig, nicht über-reaktiv. Souverän mit anderen Hunden und der grösste Vorteil: er sieht Dich nicht als seinen Schützling an, sonst würde er sich draussen anders präsentieren in vielen Situationen. Das ist ein gute Basis!

    Die Zurückhaltung Casanovas kann man auch als überaus höfliches Verhalten interpretieren. In dem Sinne, dass Ihr auf Augenhöhe, 2 gleichberechtigte Lebewesen, miteinander interagiert. Da hat erstmal der eine dem anderen (noch) nichts zu "sagen".

    Das ist nicht das, was man von anderen Hundetypen kennt und erwartet, aber es ist dennoch ein guter Startpunkt! Denn "auf Augenhöhe" ist weitaus besser, als wenn Casanova Dich als seinen Schützling betrachten würde oder Dich überhaupt nicht für voll nehmen würde.

    Vielleicht liest Du wirklich mal im Herdenschutzhunde an der Herde-Thread, einfach, um das, wofür dieser Hundetyp da ist, besser zu verstehen. Da erklären sich manche Verhaltensweisen von selbst.

    Das typische Training mit Hunden dieses Typs sieht ein wenig anders aus, als das auf üblichen Hundeplätzen.

    Da gibt es nur ganz, ganz, ganz wenige Wiederholungen, z. B. beim "Sitz". Diese Hunde sind einfach nicht dafür da, unnützes Zeugs zu machen. Sobald sie das Sitz an sich verstanden haben, sollte man es auch nur dann anwenden, wenn es in der Realität auch Sinn macht. Weder als "wer hat hier das Sagen-Demonstration", noch unnütz. Diese Hunde sind ursprünglich dafür da, gleichberechtigte Mitarbeiter mit eigenem Verantwortungsbereich zu sein, sie sind nie reine Mitläufer gewesen oder darauf angewiesen gewesen, dass jemand ihnen sagt, was ihr Job ist.

    Mit diesen Hunden arbeitet man am Verständnis für Gesamtsituationen, nicht an Kommando-Werkzeugen. Als Beispiel: Strassenüberquerung. Diese Hunde lernen das Konzept "wir laufen nicht einfach über die Strasse" an sich weit besser, als wenn man sie jedes Mal per Kommando am Strassenrand absitzen lässt. Die brauchen einen Rahmen für Eigenverantwortung, keine Bevormundung.

    Eure derzeitige Beziehung spiegelt sich grad wunderbar in der Rückruf-Thematik wieder. Ihr seid gemeinsam unterwegs, aber aus Casanovas Sicht eben auch nicht mehr als das. Im Moment ist Eure Beziehung so, dass Du ihn bitten könntest, zu Dir zu kommen. Aber nicht, dass Du es ihm befehlen könntest. Da sieht er Dich gar nicht in der Position für zur Zeit.

    Das klingt erstmal ganz schrecklich - aber in Kombination mit Casanovas positiven Eigenschaften ists auch erstmal überhaupt kein Drama.

    Du wirst diesen Hundetyp für Nichts begeistern können, was ihm nicht genetisch vorgegeben ist.

    Du kannst aber lernen, Dich in Casanovas Welt einzufühlen, lernen, was ihm wichtig ist und das mit ihm gemeinsam erleben. So wie das im Garten sitzen und schauen. Das ist nicht nur schauen - das ist Abscannen der Umgebung auf verdächtige Geschehnisse, immer auch mit einer "Bewertung" im Hinblick auf Schutzverhalten, Gefährdung der Schützlinge, Eindringlinge ins Territorium. Und auch, wenn Casanova diese Bewertungen auch allein sehr souverän hinbekommt, kannst Du das mit ihm gemeinsam machen. Wenn der Nachbar in seinem Garten rumpusselt und Casanova das sehr wohl registriert, kannst Du sowas sagen wie "Ach, das ist der Nachbar, der darf das, gut gemacht!" Damit merkt Casanova, dass Du ihn verstehst, in dem, was er tut.

    Und dieses Verständnis wird der Schlüssel zu ihm sein.

    Mein Rat wäre:

    Zeit

    Geduld

    etwas Umdenken Deinerseits

    lernen, all das, was Casanova jetzt schon ist, zu schätzen, es ist kein Mangel, es ist ein grossartiger Hund.

    Verständnis dafür entwickeln, wofür dieser Hundetyp wirklich da ist

    Eure Beziehung wird sich ganz allmählich wandeln.

    Sei beständig, authentisch, gelassen. Schaff Rituale, gleichmäßige Abläufe - all das ist Grundlage für wachsendes Vertrauen.

    Ich hab das auch schon im noch zeitigen Frühjahr gemacht, ich machs eh immer mehrlagig.

    Allerdings habe ich bessere Ergebnisse mit dicken Mulchschichten aus Grasschnitt/altem Heu oder Stroh über Winter, was die dauerhafte Kraut-Unterdrückung angeht. Die werden im Frühjahr dann aber abgeräumt.

    Pappe ist bei sehr hartnäckigen Gewächsen zu "mild" in der Wirkung, finde ich, für ein Beet auf einer Grasfläche im Garten reicht sie aber.