Beiträge von McChris

    Wäre ich eine Alm-Kuh, würde ich auch allmählich anfangen, Touris umzuschubsen... |)

    Die Sommerfereien gehen seit dem 20.06. und ich habe bereits die Nase voll von distanzlosem, übergriffigen, gefährlichen und nervigen Verhalten der langen Reihe von Feriengästen nebenan. Bis zum 09.09. geht das noch. MAL Nervbolzen dazwischen gab es immer schon, aber gefühlt hat sich die Menge drastisch erhöht. Und ich kann mich noch verbal zur Wehr setzen - allerdings gibts mittlerweile das Phänomen, dass die Leuts einfach durch einen durchblicken, wenn man was sagt.


    dabei denken Rinder einfach nur etwas anders als wir Menschen).

    Wie denken Rinder denn im Vergleich zu uns? Also was ist anders? Das würde mich total interessieren.

    Damit ist nix Mystisches oder so gemeint, sondern das etwas andere Denken ergibt sich einfach aus anderen Wahrnehmungsmöglichkeiten.

    Rinder haben z. B. quasi eine Gleitsichtbrille fest installiert, allerdings eine, die von einem schlechten Optiker angepasst wurde.

    Im unmittelbaren Nahbereich im unteren Teil der Linse sehen sie sehr scharf. Im Fernbereich im oberen Teil sehr unscharf. Das ist nicht wie bei uns Menschen, wo sich die Linse an unterschiedliche Seh-Entfernungen und Lichtverhältnisse anpassen kann. Ein Rind wird stärker und länger geblendet, als ein Mensch.

    Auch das nahezu 340°-beinah-rundum-Blickfeld führt zu anderen Wahrnehmungen - das Tiefensehen ist erschwert, das sind dann die Momente, wo einem Rinder stur oder störrisch vorkommen können, weil sie z. B. Angst vor einem popeligen Schatten auf dem Boden haben, der für ihren unscharfen, eindimensionalen Blick halt auch einfach ein tiefes Loch sein könnte.

    Das Bewegungssehen beim Rind ist deutlich besser als beim Menschen, die sehen Bewegungen dreimal besser als wir Menschen. Deshalb mögen sie keine hektischen Bewegungen, kein Gewusel um sich rum.

    Wenn Rinder sich mit einer neuen Situation konfrontiert sehen, brauchen sie aufgrund ihrer Wahrnehmungsmöglichkeiten zur Verarbeitung ein wenig Zeit.

    Deshalb sind Unruhe, Hektik, Nervösität im Umgang mit Rindern fehl am Platz.

    Grundsätzlich mach ich das so, wie tassut es hier beschrieben hat:

    tassut
    11. Mai 2021 um 18:51

    aber vorne die Lefzen verschieben, das findet er richtig Mist.

    Wenns unterwegs ein Problem gibt, versuch ich immer, alles in noch kleinere Schritte aufzudröseln.

    Hier wäre es jetzt z. B.:

    - Lefze mit einem Finger berühren

    - mit dem einen Finger leichten Druck auf die Lefze ausüben

    - ganz kleine T-Touch-Kreise mit dem einen Finger auf der Lefze

    - zweiten Finger dazu nehmen, alles noch mal von vorn

    - mit beiden Fingern Lefze berühren, einer aussen, einer innen

    und so weiter.

    Also einfach mega-kleinschrittig.

    Ich brauche Hilfe bei diesem Käfer.

    Das Bild ist leider unscharf, ich hab ihn lieber aus dem Wasser gefischt, als noch eins zu machen.

    Dabei hat er zirpende Quietschgeräusche gemacht.

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    Gemeiner Totengräber oder schwarzhörniger Totengräber?

    Beim gemeinen Totengräber steht in der Beschreibung bei Wiki:

    Anders als beim ähnlichen Schwarzhörnigen Totengräber (Nicrophorus vespilloides) ist die Fühlerkeule bis auf das erste schwarze Glied rot gefärbt, selten gibt es aber auch Individuen, deren Fühlerkeule komplett schwarz ist.

    Ist die Fühlerkeule das, wo im Bild der kleine (im Bild rechts - das anatomische rechts, also vom Objekt aus gesehen - ist der rot) Knubbel vorne dran ist?

    Ich hab schon gelernt, dass die kleinen Dinger am Kopp/Nacken Milben sind, die von Aaskäfern mitgeschleppt werden, aber eher auf eine symbiotische Art, weil die Milben sich von Fliegeneiern ernähren.