Beiträge von network

    Ich frage mich bei manch ermüdeten Diskussionsrunden in Blick auf alltäglich wiederkehrende Situationen -eingestellte Fälle ausdrücklich ausgeschlossen!- , wenn HH hier untereinander schon jedes Komma zerlegen und jede Ansicht zig Mal zerreden, wie sollen dann erst Passanten draußen im Leben Hundebegegnungen leben :D

    Machts doch nicht so kompliziert Leute - jede(r) rücksichtsvoll & sicher wie gemocht und habt Spaß mit den lieben Vierfüßlern!

    Deshalb fand ich das in dem verlinkten Berufungsurteil spannend geschildert:

    Zitat: web-archive, Linke s.o.

    b) Das Landgericht hat im wesentlichen darauf abgestellt, für die Läufer seien die Hunde schon aus relativ weiter Entfernung zu sehen und es sei ihnen zumutbar gewesen, zum Beispiel einen Bogen zu laufen oder das Tempo zu verringern.

    Das ist eine zutreffende Erwägung, denn gegenüber dem unberechenbaren tierischen Verhalten (vgl. BGHZ 67, 129), von dem jedermann weiß, und mit dem er zu rechnen hat, besteht die Sorgfaltspflicht, sich darauf einzustellen und Vorsicht walten zu lassen.

    Zitat Ende.

    ... unberechenbares tierisches Verhalten [ ... ] von dem jedermann weiß ... usw.

    Ob das heute auch noch so gesehen wird im Streitfalle?

    Aber wie geschrieben, der Vorfall ist aus 1999 und es ging 'nur' um stolpern, wenn auch mit nicht allzu geringen Folgen!

    Kommando bleib habe ich auch noch nie etabliert, das ist imho nicht nötig und käme in Verbindung mit sitz/platz/steh einem Doppelkommando gleich.

    aaaber bleiben bitte, oder bleibe genau SO sage ich sehr oft zu Hunden/Tieren und zwar nicht nur zu meinen, allerdings bezieht sich das aufs Fotografieren :smile: und da versteht mich auch jeder Vierfüßler :D irgendwie kommt das aber auch eher säuselnd aus mir raus und nicht als Kommando.

    In diesem Artikel aus dem Archiv (2015) des Ärzteblatt (ich habe ihn schon öfter verlinkt), kann einiges über die Einteilung der Grade durch u.a. Hundebisse nachgelesen werden, auch über medizinische Vorgehensweisen, bzw. Anhaltspunkte dazu:

    Tier- und Menschenbissverletzungen

    Da der Mann vernehmungsfähig war, auch in der Notaufnahme des Krankenhauses, spricht nichts gegen eine weitere Befragung. Ganz im Gegenteil, das ist normale Polizeiarbeit!

    Das feige Verhalten der Frau ist es, was mir sauer aufstoßt!

    MiLu94 ein Beagle Welpe :herzen1:

    Javik das sind genau solche Beobachtungen die ich vermisse und auch für Emma schade finde, dass sie hier als Einzeltussi aufwächst. Sie ist ja schon seit Wochen in einem Teckelkurs und hat auch so mit unterschiedlichen Hundetypen zu tun, alles super das Weib kommt klasse klar, aber hier zu Hause nordet sie halt kein adulter Hund ein, was ja auch mir zugute käme, zumindest fand ich es bei all meinen Gruppen immer spannend.

    Solche Abläufe z.B. vermisse ich einfach:

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    Otto hat über 13 Jahre Seit an Seit mit meinen großen Ladies gelebt und hat irrsinnig von ihnen profitiert :gut: klar auch mit Auge drauf meinerseits, Regeln müssen alle Gruppenmitglieder kennen und beherrschen, aber unterm Strich hat es irrsinnig viel gebracht für jeden hinzukommenden Welpen, Beagle Sam war auch großer Nutznießer meines Trios.

    Und wenn se dann so dalagen :herzen1:

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    Meine Kids sagten über die Bilder: tja schon interessant wie sich alles hier ändert, Sheila, Tyra & Otto mussten auf einer Feuerwehrdecke liegen, einer gebrauchten wohlgemerkt und das Einzelkind hat natürlich einen neuen, kuschligen Liegeplatz bekommen :pfeif: :lol:

    Euer Garten ist euer Garten und bestenfalls ihr und euer Ruhepool ;)

    Also klar musst du schauen -je nach Gegebenheit des Gartens- dass sie da nicht wieder alles regeln mag was auf der Straße los ist. Und nochmal klar muss und will ein gesunder Hund rennen können, aber mit Schlepp kann man auch gemeinsam umher düsen -wenn auch nicht so schnell- krankheitsbedingt können auch mal schnell vier, sechs oder mehr Wochen Leinenzwang sein, von daher alles geht vorbei.

    Ein Fundament schaffen wäre mir jetzt wichtiger, als mir über fehlenden Auslauf einen Kopp zu machen.

    Zeitl. Vorgaben zur gemeinsamen Zeit an ruhigen Orten kann ich auch nicht benennen, die gibt dir dein nervöser Hund vor.

    Wie gesagt, mir wäre als Grundlage vor dem Start des zukünftigen Trainings-/Auslastungsprogramm Vertrautheit & Sicherheit zu mir wichtig.

    Nein ich würde sie nicht alleine im Auto lassen, bei geöffneter Klappe oder Türe mit ihr gemeinsam ruhig dasitzen, gemeinsam ein paar Meter laufen eben einfach nur in Ruhe mit ihr Zeit verbringen. Sie muss dann nichts regeln, nicht in halb Acht Stellung wegen Hunden/Menschen sein.

    Und dann eben in solch ruhigen Gegenden Spaziergänge mit ihr machen, sich nur mit ihr beschäftigen, mit ihr spielen, Suchspiele, ihr zeigen dass alles Gute nur mir dir zusammen möglich ist und vor allem richtig toll ist.

    Es gibt ja auch kaum oder wenig Orte wo man wirklich immer nur alleine ist, aber derzeit scheinen sie die Außenreize ja sehr zu stressen und du schreibst selbst: sie kann meiner Ansicht nach derzeit keine Lernerfahrungen draußen sammeln, weil sie durch ihr hohes erregungslevel sag ich mal alles verzerrt wahrnimmt.

    Mein Anfangsweg wäre das mit einem so nervösen Hund, zumindest ein paar Wochen bis Vertrauen zu mir aufgebaut ist, eben ein Neuanfang als Reset vom vorherigen Alltag.

    Alltagstraining im direkten Umfeld vor der Haustüre würde ich persönlich erst nach so einer intensiven nur DU & ICH Zeit beginnen. Im geschützten Innenbereich also Garten/Haus fängt ruhiges Training im Sinne von Hausregeln gleich an.