Mir lässt das ja keine Ruhe. Es geht doch nicht darum, dass hier Übergriffe durch Eulen nicht geglaubt werden und schon gar nicht sind alle skeptisch 
Das Gesamtpaket muss betrachtet, das Umgebungsgebiet, das (geringe) Aufkommen der Eulen, die natürlichen Nahrungsquellen der Tiere, die Brutterritorien, das Verhalten während der Brutzeit usw. und nicht zuletzt auch die Weitergabe der Informationen durch Hörensagen.
Ich sage damit nicht, dass viele Berichte unwahr sind, oder es keine traurigen Vorfälle gibt, aber die Möglichkeit, dass sich im Gewölle von Eulen und auch aasfressenden Greifen Katzen- und Hundeknochen befinden können, setzt nicht zwingend ein schlagen durch eben diese Vögel voraus!
Der Uhu (die größte Eulenart also) kann wohl 2/3 seines Körpergewichtes im Flug tragen und da zählen nunmal nicht sehr viele Hunde dazu!
Von keiner Nahrungsnot ausgehend, heißt sie finden genug Nahrung ihres natürlichen Speiseplans betreffend, Kauze mögen sie übrigens auch gerne und klar jagen sie auch tagsüber, insbesondere während der Brutzeit, aber warum sollen Hund & Katze so interessant sein für den Uhu?
Kleinsthunde -meinen Zwerg zähle ich da locker dazu- können unter gegebenen Umständen einer erhöhten Gefahr ausgesetzt sein, aber wie schon hier im Thread geschrieben - Eulen bevorzugen den einfachen, schnellen Erfolg bei ihrer Nahrungssuche!
Der Rotmilan und Mäusebussard übrigens auch! Man schaue sich nur das wilde Treiben der Greife während der Erntezeit durch Mähdrescher an!
Oder das bisher einzigartige Naturspektakel im August diesen Jahres im Peenetal ... bis zu 200 Seeadler über einige Wochen in Koexistenz mit Reihern, Füchsen, Wildsauen usw., ein reichhaltig gedeckter Tisch ohne große Energieverschwendung war das für die Tiere.
Es ist nicht alltäglich, dass Kleinsthunde angegriffen werden, dazu gibt es auch zu wenige Uhus.
Viele Eulenbruten -so auch bei den kleinen, sehr leichten Waldkauzen die sich unbedingt vor anderen, spezialisierten Vogeljägern schützen müssen- haben eine hohe Sterblichkeitsrate im Aufzuchtjahr.
Übergriffe von Möwen, ja das habe ich auch schon gesehen - der unverbesserliche Mensch wirft Brot/Brötchenstücke wild in die Luft, zig Möwen tummeln sich über den Köpfen und der liebe Haushund jagt nicht nur das Federvieh, sondern wird auch recht schnell zum gejagten der Möwen 
Ich bin sehr, sehr oft an der See! Dass Möwen aus purer Nahrungsbeschaffenheit Hunde angriffen, nein das sah ich noch nie!
Hat der Mensch seine Futterhand im Spiel, schaut das anders aus 
Greife wie Mäusebussard, Rotmilan, Falken, Fischadler (das sind die, die ich in meiner Umgebung häufiger antreffe) haben mit Hunden wenig am Hut, sind sehr, sehr scheu Menschen ggü. (ich meine jetzt nur wildlife!) und ergreifen i.d.R. schnell die Flucht.
Angriffe auf Menschen, wenn man nicht deren Brutplätze (zum Glück sind es keine Bodenbrüter, wie manch Kauz!) stört und die Vögel gesund sind und genug Nahrung vorfinden ... wozu sollen sie das tun 
Ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass Übergriffe durch Wildtiere auf uns Menschen/unsere Hunde nicht selten mit einem Fehlverhalten durch Unwissenheit 'provoziert' werden.