Beiträge von network

    Dazu fehlt den Tieren die Lobby :verzweifelt: und auch das öffentl. Interesse.

    Eine DE weite Vernetzung aller Vet & O- Ämter gibt es m.W.n. nicht, somit kann sich BL A als unwissend evtl. Vorfälle ggü. in BL C & B hinstellen, ihrem vermeintlich gutem Hintergrundgedanken des Tierschutzes wird geglaubt, hier rasch einen e.V. gegründet, woanders dann eine gUG, Grundstücke findet sie auch immer ... so nimmt das Tierdrama seinen Lauf ... gruselig!

    Hier im Fred überraschen die vergangenen Zustände und erst recht der jetzige ja auch kaum jemanden.

    Aus den Augen, aus dem Sinn und auch aus der Verantwortung der Ämter, ganz einfach.
    Der/ein Tierschutzgedanke hat wenig Raum in dieser Maschinerie, bzw. kommt erst am Ende wieder zum nachfragenden Vorschein, wenn Schuldige für den zugedrückten Augenwegschauzustand gesucht werden.

    Im Prinzip 'routiert' das Amt ja schon seit Wochen, das zeigte die Umstrukturierung hin zu Bode als Verantwortlicher, die ja 'schon' im Mai startete.
    Und wenn eine Bestandsreduktion, wie von dragonwog geschrieben, angeblich auf zwei Jahre anberaumt ist, ist da noch viel freier Spielraum für Bokr und verantwortungsfreie 'wir sind erst mal fein raus-Zeit' fürs Amt.

    Auch die Auflösung des Mietvertrages und Räumung des Grundstücks wird nicht von heute auf morgen über die Bühne gehen.

    Gehandelt werden -im Sinne der Tiere- müsste sicher schneller!

    Da deine Nachbarn bezügl. einer brauchbaren Jagdhundrasse etwas planlos sind, würde ich mich an deren Stelle erst fragen, was das Jagdgebiet hergibt, welcher Einsatz vom künftigen Jagdhund erfüllt werden soll.

    Kontakt zu ansässigen Jägern ist super, dadurch ergeben sich bestenfalls auch Kontakte zu Ausbildern/Züchtern u.v.m.

    Das ist natürlich ein heftiger Start für ein gemeinsames Zusammenleben.

    Secondhand Hunde packen ja gerne erst nach Wochen Verhaltensmuster aus, die einem evtl. nicht bekannt waren. Dieser Vorfall zeigt mir persönlich wieder, wie wichtig Sicherung ist! MK zur Eigensicherung wie auch dem Hund dadurch Sicherheit vermitteln, sind imho unerlässlich, gerade Wanderpokale aus privater Hand kommend. Klar kann Hund auch mit MK andere verletzten, doch Prävention steht vor Worst Case und ich verstehe nicht, weshalb da von Seiten des Trainers nichts kam :denker:

    Was nun tun, gute Frage ...

    Verantwortung für den Vorfall übernehmen ist das eine, Verantwortung für deinen Hund übernehmen, das andere.

    Ich persönlich würde mir essenzielle Fragen stellen.

    War der Vorfall mehrerer unglücklich aufeinander treffender Momente geschuldet, oder war ich im Nachblick betrachtet, involvierter als erst angenommen?

    Und weiter:

    - WILL ich meinen Alltag lange Zeit auf die Probleme mit dem Hund abstimmen

    - WILL ich das meinem direkten Umfeld zumuten
    - kann ich mir intensive Arbeit mit dem Hund zeitlich leisten

    - kann ich mir die intensive Arbeit finanziell leisten (Trainerstd., evtl. weite Fahrten, usw.)
    - kann ich mich mit evtl. Auseinandersetzungen inkl. Folgen mit Ämtern arrangieren

    - bin ich bereit genug, dem Hund evtl. einen Alltag zu bieten, der weit von meinem bisherigen abweicht und das auf lange Sicht

    Ich muss gestehen vor vielen Jahren hätte mich das 'Problem' gereizt, zwar nicht der Hundetyp, aber das Thema an sich wäre ich angegangen!

    Heute nimmer, sAlter, das Umfeld, mein jetzt gelebter Alltag ... und ich meine, genau solche Fragen sind Grundvoraussetzung die über einen gemeinsam Weg mit dir und deinem Hund entscheidend sind.