Beiträge von network

    Eben, bei der Rassewahl ist die Frage nicht irrelevant.

    Züchter die ihre Würfe im Gesamten komplett belassen gibt es zwar immer öfter, z.B. im WK e.V., bei Deutsch Drahthaar Züchtern unter dem VDD e.V. ist mir das noch nicht unter gekommen.

    Aber das hat ja nichts zu heißen, nur weil ich keinen Züchter kenne, der für einen NJ die Rute belassen würde |)

    Was aber - wurde allerdings bereits ausgiebig im anderen Thread diskutiert - ein Thema ist, ist der zunehmende zeitliche Aufwand für den alternden Hund.

    Das mit dem alternden Hund lebe ich gerade aktiv, einfach ist anders!
    Hier wäre ein zusätzlicher Junghund nicht so gut platziert, eben auch weil ich dann selbst aktiv mit ihm werden wollen und die Zeit wo anders fehlen würde.

    Man kann nicht alles bis Plan Z gestalten, das empfände ich auch als nicht erstrebenswert, doch dass vieles anders kommen kann als man denkt, sollte schon im Gedankenkarussell präsent sein.

    Ist ja doch arg OT

    Meine Prinzessin ist mit 13,5 Jahren von jetzt auf gleich Ende 2021 ins Schlaraffenland vorgegangen :( sie hat mit einem Schlag eine riesige Leere hinterlassen, die Graue war fitte 12,5 Jahre, der Zwerg fitte 11,5 und der Beagle knapp zwei ... ich habe meiner Weimaranerhündin in dieser Zeit (sie hat so gelitten :( ) versprochen, dass ich ihr keinen Welpen vorsetze, dass wir du & ich bleiben, mit dem Zwerg und mit dem Beagle.

    Tyra war zwar absolut fit zu dem Zeitpunkt, das war meine Prinzessin auch bis Zeitpunkt x, doch es hätte ihr nicht gut getan! Und es gab einige verlockende Angebote und erst recht Hunde ...

    Es war die klügste Entscheidung ihr Wohl vor meines zu stellen!

    Nun musste meinem Hund vergangene Woche ein schnell wachsendes Geschwür an der Lefze entfernt werden (Ergebnis steht aus, es sah augenscheinlich schon nicht gut aus), am letzten Drittel ihrer Rute wucherte ein Knoten der abzusterben drohte, sie musste amputiert werden.

    Ab der gewesenen OP ist Physio fest eingeplant, das kostet auch Zeit, nicht nur meine sondern auch die der Kollegen, da sie meine Tyra Zeit auffangen.

    Ich lebe ja zum Glück nicht alleine und habe mächtig viel Verständnis um mich, im Office wurde alles dementsprechend organisiert, Autos getauscht damit mein Hund einen leichteren Einstieg hat, eigene Privattermine anders gelegt usw., doch das muss leistbar sein.

    Klar kann auch mit Junghunden eine intensive Zeit mit Erkrankungen sein, doch die schon in der Gemeinschaft lebenden Oldies brauchen halt dennoch oft mehr & länger davon, auch ohne wirklich schlechte Erkrankung.

    Das kann ich so nicht bestätigen :denker: eine andere Zeiteinteilung ja klar, aber 'einer übrig'?
    Die Dynamik ist anders, wobei ich schon zu lange Mehrhundehalter bin, mir kommt das irgendwie normal vor.

    Okay RafiLe1985 ist stets & immer Alleinunterhalter, das stellt einiges anders dar.

    Hier zogen 2008/09/10 Welpen ein (erst 2020 dann der Youngster) der Teckel entpuppte sich zwar rasend schnell zum Männerhund, er ist der Hund meines Mannes und bei Nöten war ein aufteilen der Hunde unkompliziert machbar, dennoch war der Zwerg fester Bestandshund im Dreiergespann, nur, war mein Mann anwesend, war/ist der Teckel weg von mir.

    Der Youngster ist Typ Stricher, er fühlt sich überall wohl, hat sich aber gut einnorden lassen vom Dreiergespann und folgt als Beagle eh nur seiner Nase |) er ist allerdings nur tageweise pro Monat bei uns wohnhaft, im Office sehen wir uns aber täglich.

    Unterm Strich ist aber logisch, dass schon ab Hund zwei eine Aufteilung allen Alltagsleben unter den Hunden stattfindet, sie leben nun mal nicht als Einzelhund bei einem.

    Meine Kids habe ich in dem Alter auch nicht alleine mit den Hunden -wäre u.a. auch ein bei Teckel gewesen- losziehen lassen, nicht unserer Hunde wegen, sondern eventueller unschöner Situationen wegen. Ich ging nicht von einem worst case aus, doch in unserem direkten Umfeld lebten damals zwei je uneinsichtige Besitzer mit ihren Hunden, da war rein nur bei Sichtung schon Bambule von deren Seite angesagt.

    Das brauchen imho 10jährige Kids nicht zu regeln!

    Beim DD Rüden bleibe ich bei meiner Sicht der Dinge, wie ich sie schon in deinen anderen Fragerunden schrieb, Kurzfassung: ihn sehe ich als unerfahrene DD Ersthundeführerin, die du ja nun bist/sein wirst, nicht zielführend in der RH Arbeit.

    Das ist aber nur meine Meinung! Schlußendlich hat die Züchterin das letzte (verantwortliche) Wort und von Beginn an du die alleinige Verantwortung über deine Bestandshunde und auch die Teams in deiner Staffel und das wichtigste, mich geht es nichts an, was du dir für Hunde kaufst.

    Deine aktuell zeitl. Einteilung, deine kommende Wohnsituation und deine finanzielle Lage sind top im Sinne eines Welpenzuzugs :gut: ein Autowechsel wird dir auch rasch gelingen, alles easy.

    Fremdbetreuung muss 'geführt' funktionieren, da kann schnell mehr schief laufen als einem lieb ist. Äußere Rahmenbedingungen sind dennoch nicht alleine ausschlaggebend.

    Der Jetztalltag mit deinen coolen Jungs läuft für dich gut eingespielt und ich persönlich würde auch Seitens des Alters deiner Hunde wenig Bedenken haben, einzig eines DD Rüden (s.o.) wegen hätte ich Bauchschmerzen.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass dein Newton und auch Hunter noch viele, viele Jahre an deiner Seite sind, doch in z.B. vier Jahren hätte der DD ein Alter, das ungeführt/falsch geführt für das Zusammenleben/Zusammenarbeiten mit anderen Hunden -gerne auch insbesondere mit denen in einem Haushalt lebenden Hunden- zur Pest werden kann. Newton und Hunter wären dann ebenso vier Jahre älter ...

    Nichts muss, vieles kann!

    Kann kann mehr als unangenehm werden für alle Beteiligten.

    Ich bleibe gespannt wie sich deine tierische Zukunft weiter entwickeln wird, wünsche deinen Jungs aber auch, dass du noch viel in dich gehst und dein Gedankenkarrusell nicht nur freudig blumig kreisen lässt ;)