Ich vertrete ja die Meinung, es gibt Hundebesitzer und es gibt Hundeführer und das ist auch kein ortsgebundenes Thema. Hundeführer sind mir eindeutig lieber
Hier ist es nicht durchgängig so, dass Hundebesitzer ihre Hunde alles machen lassen, es gibt einige ja, insbesondere innerorts, doch meine Hauptgassirunden verlaufen anders.
Würde ich stets und ständig nur mit Konfrontationen anderer Hundeleute nebst ihren Hunden auskommen müssen, würde mir das meine Spaziergänge mit meiner Gruppe versauern, da hätte ich auf Dauer keine Lust zu. Wobei mir das Verhalten anderer eh grundlegend egal ist, solange keine Belästigung und/oder Gefahr überschwappt!
Doch warum auch immer, strahle ich -für mich- zum Glück etwas wie: 'bloß nicht ansprechen und besser einen Bogen um diese Person machen' o.ä. aus, heißt, die meisten wollen lieber mir als meinen tierischen Begleitern ausweichen, dat hat verdammt viel von Ruhe & Freiheit ohne groß etwas dafür tun zu müssen zu tun
Einen Einzelhund kann ich mir für mich schwer vorstellen drei Hunde (groß + klein) zeitgleich waren immer Standard plus Sitterhund(e), aktuell sind zwei Hunde fest bei mir und ein dritter immer öfter & länger hier verweilender Vierbeiner
Was die Zukunft bringt weiß ich noch nicht sicher, aber ich denke ein (gleiches) Duo wird hier immer um mich sein.
Ein Teckel der nicht gut bewegt wird, sich nicht frei bewegen kann, hat es imho nicht gut.
Der muss toben, rennen, springen können! Einzig aus und ins Auto rein lasse ich meine Teckel nicht alleine.
Einen 20kg Teckel das ist echt hardcore, wobei ich leider auch schon mächtig dicke Teckel gesehen habe, da könnt ich losheulen was diesen agilen Vierbeinern mit derartiger Überfettung angetan wird!
Hier lebt der dritte rh Teckel, zuvor Standard (Leistungszucht), jetzt der zweite Zwerg (beide SL/L), immer in der Gruppe mit weiteren Hunden (Rottweiler/Weimaraner/Beagle).
Wir sind alle sehr aktiv, einen reinen Couchpotato gibt es hier nicht, die Hunde sind/waren allesamt sehr schlank, immer in Bewegung und gut bemuskelt.
Eine gute Zuchtstätte, viel Bewegung, nicht verfetten lassen ist mir für meine Teckel wichtig, so wie bei den anderen Hunden auch.
Ja ich kann sicher -in Blick auf Hundesport- vieles mit einem niederläufigen Hund nicht machen, was hochbeinige Hunde locker schaffen das stimmt absolut, aber ich darf ihn dennoch nicht körperlich und auch geistig verkümmern lassen!
Doch das sind ja nicht die einzigen Gegebenheiten während eines langen Hundeleben ...
Meine TA z.B. sagen alle durch die Reihe, Blut abnehmen ist bei kurzen, krummen Vorderläufen schon ein bissel ein Geduldsspiel, die Gabe von Medis läuft auch meist auf ungerade Berechnungen hinaus (drei viertel Pille oder ein viertel usw.), Narkose muss ob des geringen Gewichtes, Otto hat knapp etwas über 5 kg, immer gut überwacht sein, oder Verband an Ballen des Vorderlaufs, da steckt das gesamte Bein drin. Als er von einem Labrador Retriever die Schnauze zerbissen bekam und am Ende eine Teilamputation des Oberkiefers erfolgte, war in der kleinen Gosch für u.a. die heikle OP Methode Gaze einbringen aus dem Human Dent Bereich kein Platz für nichts usw. ... mit anderen Worten, solange nichts ist, ist alles easy und es muss auch nicht immer ein klassischer BSV sein.
Ich sage selbst, Teckel sind grenzwertig und ebenso sage ich: ein Teckel ist für mich der einzige Kleinhund überhaupt und es bringt mich deshalb in Zwiespälte, denn er ist schon ein verdammt geiler Hund der kleine Zwerg! Aber noch kleiner/leichter als ein Zwerg, puh das ist noch grenzwertiger als grenzwertig!
Im ersten Spoiler sind ein paar Pics von ihm, im zweiten Spoiler kh Standard und ein weiterer rh Zwerg von Freunden, alle fit und stabil im Bewegungsapparat.
Wenn nun der Faktor unpassende Hände/Hundehalter auch als Qualzucht gälte, würde es imho das Leid der zur lebenslangen Qual gezüchteten Hunde schmälern.
Der erste Zahlenwert ist die Vergrößerung, z.B. 10-fach.
Der zweite Wert gibt die Objektivöffnung an.
Ich z.B. habe mich bewußt für ein 10x25 entschieden, da ich für meine Zwecke (einfach nur tagsüber beobachten können, ich bin kein Ornithologe) ein sehr leichtes Fernglas (mein Leichtgewicht wiegt etwas über 300gr.) bevorzuge. Das 'alte' 10x42 liegt seither nur noch am Küchenfenster griffbereit für schnelle Beobachtungszwecke im heimischen Garten.
Je größer das Objektiv, je lichtstärker das Fernglas, aber es nimmt auch an Gewicht zu, wird also schwerer.
Ein 10x42 ist ein ziemlich gängiges, kompaktes Fernglas, 10x50 ist natürlich sehr genial und macht auch in der Dämmerung Spaß