Moral beruht aber auf Emotionen und Empathie - also der Fähigkeit, sich in den Gemütszustand eines anderen Lebewesens hinein zu versetzen.
Das traue ich meinen Hunden zu, das leben sie auch, hier alle gemeinsam in der von mir zusammengestellten Gruppe.
Ist einer krank, oder kommt frisch nach der OP vom Doc nach Hause, können alle damit umgehen, wollen pflegende Parts übernehmen, sich zu dem kranken Patienten legen. Da wird nichts ausgenutzt oder gegen den Kranken agiert.
Kommt einer solo (jetzt völlig normaler, gesunder Alltag) nach Hause, weil eben nur er/sie mit mir unterwegs war, tanzen sie gerne erst mal umeinander her, nicht in böser Absicht, aber anders als beim kranken Patienten beschrieben.
Gelebter Gemütszustand von Fremdhunden zu erkennen ist doch wieder etwas völlig anderes!
Über Duldung bis komplette Ignoranz, Wehrhaftigkeit (die nicht im worst case enden muss!) und vor allem Gehorsam ist da doch alles dabei.
Ich deute das nicht als Moral erkennen können oder wollen.
Erwartungen stelle ich nur an mich, nicht meine Hunde, kann ich meine Erwartungen erfüllen, läuft es super mit meinen Hunden.