Beiträge von network

    Ja das Leben im Außenverhältnis mit einer stigmatisierten Rasse ist komplett anderes, das stimmt wohl.

    Eingedacht der Gesetze und Verordnungen je nach Lebensumfeld ist der Alltag eh mit hohen Hürden verbunden und dann noch die medialen Zustände ...

    Würdet ihr die nehmen?

    (Mal angenommen, das ist eure Rasse, ihr hattet schon welche, die Verpaarung sagt(e) euch zu, ihr habt euch nach bestem DF-Standard für die Zucht entschieden und ein Welpe ist für euch reserviert)

    Natürlich, wieso nicht?

    Ich sage auch ja.

    Ein/der DF-Standard würde mich in meiner Entscheidung zu welcher Rasse/Zuchtstätte auch immer, nicht tangieren.

    Am Montagmorgen geschah dieser schrecklich Vorfall, jetzt ist Mittwochabend.

    In dieser kurzen Zeit wurde Elmo -lt. einiger Presseartikel mit Einverständnis der Halterinnen- eingeschläfert.

    Die Bestandshunde wurden mit Einverständnis der Halterinnen in private Haltung -lt. Mitteilung hier im Thread- verbracht.

    Dazwischen wurde -ebenso lt Presse- vom Bürgermeister verfügt, dass sich die Hunde nur mehr auf dem eigenem Grundstück angeleint plus MK aufhalten dürfen und der Zaun auf 1,80m erhöht werden muss.

    Im Prinzip gibt es demnach -sollten die Übermittlungen der Wahrheit entsprechen- zwei Verfügungen.

    Für mich ist das nicht unschlüssig.

    Wir besprachen hier im Thread schon Fälle, in denen Hunde nach schwer zugefügten Verletzungen Menschen ggü. sofort durch das Amt eingezogen wurden.

    Dass die anderen Zuchthunde und/oder gar der noch sehr junge Wurf eingeschläfert werden könnte, will ich für mich gedanklich nicht zulassen und schon gar nicht verstehen!

    Pressegewitter ist immer ein schlimmer, oftmals vernichtender Parameter!

    Ich bezweifle langsam, dass eine vernünftig gepflegte Datenlage das allgemeine Stimmungsbild gelisteter Hunderassen der Rasseliste in den Köpfen vieler Mitmenschen, Politiker und Hundehalter zu einem Gleichgewicht analog nicht gelisteter Hunderassen bringen würde.

    Und ich bezweifle auch, dass dieses überhaupt gewünscht ist.

    Ob das Standard ist oder hier rein privat gewünscht wurde, weiß ich nicht.

    Bei einer Beschlagnahmung und Tötung durch amtl. Beschluss nach tödlichen Ausgang mit einem Menschen ist es für mich allerdings vorstellbar.

    Es kann auch erforderlich sein, um z.B. abgetrennte Körperteile im Mageninneren nachzuweisen.

    Gerade bei zwei/mehreren beteiligten Hunden macht das Sinn.

    Der hiesig vorstehende Rechtsmediziner in Berlin (er obduzierte damals auch die beiden Hunde in HH die den Tod des kleinen Buben verursachten) spricht sich z.B. immer für eine Obduktion beteiligter Tiere aus.