Beiträge von network

    Gab es eigentlich eine Begründung, warum der DSH nicht mit auf die Liste gekommen ist? Selbst prozentual gesehen ist diese Rasse ja schon sehr weit vorne in der Beißstatistik. Bevor mir das jetzt jemand unterstellt: nein, ich will keinen Antrag stellen, damit diese Hunde dort auch aufgeführt werden. Mir erschließt sich nur nicht, warum z.B. der Rotti drauf steht und der DSH eben nicht. Lobby?

    Wenn ich mich richtig an die Diskussion damals erinnere - dann ist die Antwort wohl tatsächlich "Lobby". Zum einen weil die Hunde gebraucht werden, zum anderen auch weil die Zahl (vor allem wenn man Mixe mitdenkt) noch mal viel höher war/ist.

    Ah okay Gersi, den Einwand hoher Mixanteil hatte ich nicht in Erinnerung.

    Genau das.

    Aber es gibt eben durchaus Hundetypen (und dabei beziehe ich einen meiner eigenen Hunde durchaus ein), da DARF sowas in gewissen Situationen nicht passieren, weil es zu einer Katastrophe führen KANN..

    Deshalb schrieb ich ja:

    wie sich ein kurzer Moment dann auswirkt, steht auf einem anderen Blatt!

    Wie du selbst schriebst, scheinen anderen Faktoren unglücklicherweise nicht gegriffen zu haben.

    Der DSH zählte nie zu der Kampfhunde-Entscheidung (AZ s.u.) und unterliegt somit keiner Verpflichtung einer Datenerhebung. Wenn der Rottweiler in der Entscheidung mit erfasst wurde/ist, zählen Informationen dazu, das hat nichts mit Lobby zu tun.

    Zitat

    Vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Kampfhunde- Entscheidung) vom 16. März 2004 (AZ: 1 BvR 1778/01) besteht für den Gesetzgeber auch weiterhin die Verpflichtung, die an Rassekategorien anknüpfenden gesetzgeberi- schen Maßnahmen zu überprüfen und hierbei insbesondere das Beißverhalten von Hunden zu beobachten und zu bewerten. Die für den Vollzug des LHundG NRW zu- ständigen Kommunen sind deshalb weiterhin verpflichtet, kalenderjährlich bestimmte Informationen über die vom LHundG NRW betroffenen Hunde zu erfassen und zu be- richten.

    network ich glaube aber schon, wenn man die Wunde ärztlich versorgen lassen muss.

    Das mag sein, wenn ein wenn eintritt ;) dennoch bin ich nicht verpflichtet Meldung zu machen.

    Ich kann aber z.B. auch ärztliche Hilfe aufsuchen und sagen es war mein eigener Hund :ka:

    Es ging jetzt auch nur drum, dass Statistiken eben nicht aussagekräftig sind, bzw. 1 zu 1 alle Beißvorfälle unterschiedlicher Rassen spiegeln können.

    Klar, handelt es sich um einen Arbeitsunfall z.B. sieht die Sache wieder komplett anders aus!

    Davon ab besteht m.W. auch keine Meldepflicht bei Tierbissverletzungen z.B. im häuslichen Umfeld, somit können keine genauen Daten erhoben, bzw. für das gesamte Bundesgebiet geführt werden.

    Eine Hundeattacke auf meinen Hund muss ich ja auch nicht melden, kann ich aber muss ich nicht.

    Mitte der 1990 Jahre gab es enorm viele Beißvorfälle mit Retrievern, die Golden waren es meiner Erinnerung nach überwiegend.

    Das ging damals auch durch die Presse/TV.

    Irgendwie kamen die Welpen aus Massenzuchtstätten (Holland und/oder Begien), kaum ausgewachsen gab es böse Vorfälle in den eigenen Familien, unzählige kranke Junghunde, Gerichtsverfahren usw.

    Bei uns in der Gegend lebte auch ein Golden aus der Gegend NRW. kommend, der hat restlos alle in der Familie gebissen und zwar übel! Er wurde eingeschläfert im Junghundealter.