Beiträge von Enni

    Also, ich hab die Erfahrung gemacht, dass meine 3kg-Dame in ihrer Körpersprache und Mimik immer von Großen verstanden wird, da gabs noch nie Probleme. Sie kann auch Große stoppen. Da brettert keiner rein. Solche Erfahrungen haben wir tatsächlich noch nie gemacht (und wir treffen viele Hunde, weil wir viel unterwegs sind - meine Hunde immer frei). Wir weichen auch keinem aus.

    so ist das bei meiner Chili auch, sie ist einfach eine Persönlichkeit und sehr deutlich in ihrer Körpersprache.
    Sie ist mit zwei Dobermännern aufgewachsen und hat denen schon als Welpe gezeigt, wer die Chefin im Hause ist. Sie trägt u.a. Den Namen 'Frl. Rottenmaier' :D .
    Leider ist die Hazel nicht ganz so souverän mit anderen Hunden, deswegen manage ich das.
    Keinen Kontakt mit unangeleinten grossen Hunden, die ich nicht kenne. Notfalls kommt sie auf den Arm.
    Hazel ist sehr freundlich/ unterwürfig, sucht von sich aus aber keinen Kontakt zu fremden Hunden. Das unterstütze ich, in dem ich das 'bei mir bleiben' belohne.
    Wir haben das Glück, das wir durchs Agility viele andere Hunde treffen und Hazel so auch immer Kontakt zu vielen freundlichen großen Hunden hat.
    Leider finde ich es mittlerweile tatsächlich anstrengend, nur mit den Zwergen spazieren zu gehen.
    Das Anleinen fiel vielen anderen HH irgendwie leichter, als ich noch mit Dobermann und Pinscher unterwegs war. Noch fixer waren sie bei zwei Dobis ;)

    Hazel ist mit 9 und mit 14 Wochen geimpft gegen Staupe, Parvovirose und Hepatitis geimpft worden. Nach den Zahnwechsel gegen Tollwut.
    Chili ist als Welpe 3mal gegen SHP geimpft worden, später gegen TW.
    Meine Erwachsenen Hunde werden nur noch alle drei Jahre gegen TW geimpft.
    Die Impferei ist ein schwieriges Thema, frag 10 Leute, dann bekommst du 10 Antworten. ;)

    Hazel ist ja nun auch nicht unbedingt übermotiviert, aber mittlerweile Läuft sie schon recht ordentlich.
    Viele Dinge hat Silvia schon beschrieben.
    Bei ihr bestätigen wir kurze Sequenzen, entweder werfe ich den futterbeutel, oder ein Helfer steht am Ende mit Futterbestätigung. Das mit dem Helfer machen wir, damit sie sich mehr von mir löst.
    Fehler werden nicht kommentiert und wir machen nur wenige bis keine Wiederholungen.
    Beim Training gibt es immer die allertollsten Leckerchen.
    Bei Hazel ist es so, das sie einfach mehr Sicherheit bekommen muss.
    Mein erster Trainer hat zuviel Wert auf Führtechnik gelegt und ist m.M.n. zuwenig darauf eingegangen, das meine Kleine erstmal Spaß am laufen bekommen muss. Das Training ist halt sehr 'borderlastig' ;)
    Bei Kontaktzonen, Slalom zieht Hazel auch schon richtig schön an, sie weiß, die Geräte sind immer gleich und an den Zonen gibt's eine Bestätigung.
    Wir arbeiten jetzt daran, das Hürden und Tunnel die gleiche Wertigkeit für sie bekommen und sind auf einem guten Weg.
    Besonders das Bestätigen durch einen Helfer kann ich empfehlen.

    @Flintstone01: dieses zurückstellen in die 2on2off Position ist m.M.n. Ein Trainingsfehler. Der Hund wurde zu oft zurück in die Position geschickt, wenn er die Zone nicht richtig gemacht hat.
    Der Hund versucht dann, sich selbst zu korrigieren.
    Wenn meine Hunde die kontaktzonen nicht korrekt machen, schicke ich sie nie zurück auf die Zone, sondern lasse sie das ganze Gerät nochmal machen.
    Nur die Position auf der Zone zu korrigieren, macht für mich keinen Sinn und bringt die Hunde auf die Idee, sich selbstständig zu korrigieren.

    Ich möchte noch einmal das Thema 'Agility =Hochleistungssport für die Hunde' aufgreifen.
    Ich sehe das für meine Hunde nicht so und will das nicht so sehen.
    Mit Chili war ich schon auf den WM-Qualis und sie hat schon wirklich viel gewonnen. Trotzdem ist es für mich 'nur' ein Hobby und eine schöne Beschäftigung mit dem Hund.
    Training und Turniere sind Spaß.
    Nicht falsch verstehen... Richtiges aufwärmen, schonendes Führen und regelmäßige Kontrolle durch eine Physiotherapeutin sind mir bei meinen Hunden wichtig. Aber nicht, damit sie fit fürs Agility sind/bleiben, sondern lange und gesund mit mir leben.
    Ich kenne viele Agilitysportler, die vor dem Training oder den Turnieren nur ganz kurze Runden gehen, den Hund nicht füttern, oder ihm möglichst wenig 'Spass' gönnen, damit sie beim Agi genug Trieb haben.
    Das ist für mich eine Folge von 'Agility als Hochleistungssport'
    Bei meinen Hunden läuft Agi neben dem normalen Alltag. Meine Hunde werden vor und nach Turnier/Training
    nicht geschont oder sonst wie anders behandelt. Auch nicht wie Hochleistungssportler ;)

    Danke ! Bin auch ganz stolz auf mein Kleinteil :D

    banane92: nein, Bamenohl habe ich nicht gemeldet. Das soll ja super sein, abends mit Party, Lasershow und so.
    Ich denke, wir sehen uns erst beim OWL-Cup bei euch auf dem Platz.