Beiträge von Junimond

    Puh, du hast echt mein Mitgefühl. Bei aller Tierliebe, dass wäre bei mir ein Punkt, den ich nicht über längere Zeit ertragen könnte.

    Ich hoffe für den Hund und euch, dass ihr bald hinter das Problem kommt und es eine Lösung dafür gibt

    Ach du liebe Güte, vier Tage?! Das ist ja quasi nix. Bitte gib euch noch ein bisschen Zeit. Jetzt vor Weihnachten würde ich eh nicht mehr versuchen einen Hund zu vermitteln, Stichwort: Weihnachtsgeschenk...

    Wenn ihr im neuen Jahr immer noch nicht im Alltag angekommen seid, dann kann man nochmal über eine Abgabe nachdenken. Aber bis dahin: Zähne zusammenbeißen. Du wirst sehen, das wird!

    Jetzt vor Weihnachten? Wir haben Oktober - :denker:

    Klar, noch Monate warten bis der Hund in der Pubertät ist und schwerer zu vermitteln ist. Macht natürlich richtig Sinn - nicht.

    Also ehrlich, wenn meine Tochter mir so einen Kawenzmann anschleppen würde, auf den ich dann zusätzlich zu meinem eigenen Schichtdienst aufpassen soll, der würde ich was erzählen.

    Und ich bin kein Hundeanfänger.

    Naja, anschleppen war es ja so nicht. Die Eltern waren ja sogar mit im Tierheim, wußten also vorher was für ein Hund es werden wird.

    Aber egal wie, es war definitiv nicht richtig durchdacht das Alles und nun setzt halt langsam die Realität ein und man bekommt kalte Füsse.

    An die TS: Was bisher noch überhaupt nicht Thema war: in welchem Bundesland wohnst du eigentlich? In einigen dürfte der Hund nämlich unter bestimmte Auflagen fallen in Bezug auf die Haltung. Bist du darüber informiert?

    Klar ist das Tierheim angesäuert. Die werden auch einiges an Herzblut in die Welpen gesteckt haben und dann mitzubekommen, dass der Zwerg in den falschen Händen ist, dass schmerzt natürlich. Denn natürlich ist es für den Welpen Mist solch ein Hin- und Her, zu dem Päckchen was er durch die Herkunft eh schon hat.

    Und im Gegensatz zu vielen hier, finde ich es nicht fair, die Zurückgabe jetzt noch Tage oder Wochen hinaus zu zögern. Für den Welpen wird es nur immer schwerer je länger du wartest.

    ............. Ich schildere hier wie ich mich fühle, ...................

    Und das ist gut und richtig, dass du das machst.

    Es nützt dir aber wenig, wenn man jetzt nur hier um den heißen Brei von unserer Seite drum herum redet.

    Ich würde dir als erstes jetzt raten: red mit deinen Eltern, wie es dir jetzt geht. Auch wenn es dir schwer fallen sollte, aber die kennen dich und wissen vielleicht eher einzuschätzen, ob das nur eine kurzzeitige Anwandlung ist oder ob die Anschaffung ein Fehler war.

    Wir hier kennen dich nicht und können von daher nur relativ allgemein schreiben.

    Was ich mich allerdings wirklich frage: warum du dich als Hundeanfänger für solch einen Koloss entschieden hast? Noch dazu für eine Mischung, die ich persönlich nicht für Anfänger empfehlen würde (hatte selber Rottweiler früher und einen Pitbull Mastino Mix, also ähnliche Klopper)

    Wir hatten hier im Forum erst vor kurzen eine junge Frau in deinem Alter mit 1. Hund vom Tierschutz, auch ein 50 kg Hund und keinerlei Hundeerfahrung. Ging gehörig in die Hose

    Warum also nicht ein kleinerer netter Begleithund? Etwas leichter zu händeln und auch besser zum mitnehmen. Mal ganz davon abgesehen von den Kosten für Futter und Tierarzt bei so einem großen Hund.

    Wenn du ihn abgibst, wirst du ihn wieder zurück ins Tierheim geben müssen, denke ich. Denn so sind dort meistens die Verträge. Mitspracherecht wohin er dann kommt, wirst du kaum haben.

    Hast du dir eigentlich vorher einen Kopf darüber gemacht, dass der jetzt noch kleine Welpe ausgewachsen ca 40-50 kg wiegen dürfte?

    Kannst du rein Kräfte mässig solch einen Hund halten?

    Das hättest du eigentlich vorher bedenken sollen, aber laß es wenigstens jetzt in deine Überlegung mit einbeziehen.

    Ich kenne solch einen "Blues" übrigens garnicht, wieder bei eigenen Kind noch bei den vielen Hunden, die in meinem Leben bei mir eingezogen sind. Nach einer menschlichen Schwangerschaft und Geburt - ok, da können die Hormone verrückt spielen, aber ich check es echt nicht, was das heutzutage bei dem Einzug eines Hundes oft ist.

    Naja, egal wie, du hast dir definitiv die falsche Mischung für Zweifel ausgesucht. Dein Hund braucht jemanden, der selbstbewußt und sicher im Leben steht, sonst übernimmt er den Job und dann hast du bald schon ein richtiges Problem

    Also überleg dir schnell, ob du die Aufgabe richtig angehen willst und kannst oder gib den Hund zurück ins Tierheim, damit ihm nicht die Chance auf einen vernünftigen Start verbaut wird.

    Sehr vernünftige Einstellung, freut mich, dass wir dir helfen konnten hier im Forum.

    Und viel Spaß beim weiteren Informieren und dem Weg verschiedene Rassen kennen zulernen. So ist es der vernünftigere Weg einen Hundebegleiter für viele viele Jahre zu finden, der zu dir paßt.

    Ähm, der Hund wurde bisher wohl ausschließlich draußen gehalten, kommt jetzt in Wohnungshaltung. Vorher der ganze Stress mit Impfung, Parasitenbehandlung etc (noch im Ausland). Dann die Fahrt nach Deutschland (wieder Streß) und kommt bei euch an. Lebt nun wohl in der Wohung mit seinem dicken Fell von der Außenhaltung vorher und kratzt sich.

    Daraufhin bekommt er von euch nochmals Chemie gegen Parasiten und Würmer.

    Ich würde lediglich nur die Ohren abchecken lassen und ansonsten erst einmal tatsächlich Billigfutter füttern, weil die Hunde das so gewohnt sind und erst einmal langsam umstellen und dem Hund Zeit geben anzukommen und den ganzen Streß hinter sich zu lassen.