Beiträge von Junimond

    Bei Instagram versucht sie ja gerade, drei Dobermannmixwelpen loszuwerden, deren Mutter sie gern getötet hätte. Ich finde die Frau einfach nur gruselig und hoffe, dass weder sie noch eins ihrer Schätzchen in meine Ecke zieht.

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    Wenn ich mich gerade richtig erinnere, dann hat die Hündin ja tatsächlich 7 Welpen getötet und trotzdem haben sie der die restlichen gelassen. Die wurden dann allerdings ebenfalls einige Zeit später angegriffen. Zumindest einer hat davon eine Verhaltensauffälligkeit und ein anderer Sichtbare Narben (z.b ein Teil des Ohres fehlt). Von den Welpen würde ich definitiv die Finger lassen, die Mischung überhaupt und dann solch eine Mutterhündin und Welpen die in den ersten Wochen solch eine Erfahrung gemacht haben. Prost Mahlzeit.

    Da frag ich mich doch wirklich, was sich der oder die Halterin der Dobermann Hündin dabei gedacht hat diesen Wurf zu machen und nach dem ersten Anzeichen von Aggro noch Welpen bei der Hündin zu lassen?

    Was ich mit einem Welpen äußerst kritisch sehe (zu allem anderen), ist die Situation, wenn du diesen mit deiner Hündin zusammenhalten willst und dann viel alleine mit dem Welpen arbeiten willst. Danach dann wieder in den Zwinger mit der Hündin, da kann es definitiv Konfliktpotential geben. Die Hündin ist gestreßt, weil nicht sie sondern der Welpe mitgenommen wird und wenn der dann wieder kommt, kann es durchaus sein, dass die Hündin diesen zurecht weißt und dies kann heftig ausgehen.

    Hinzu kommt, weißt du überhaupt, ob deine Hündin bock auf einen Welpen hat und diesen überhaupt in ihrem Bereich duldet? Gerade weil du ja meinst, dass deine Hündin eh einen Schaden hat - wie kommt sie den generell mit anderen Hunden zurecht?

    Tja und OT - zu allerletzt frage ich mich echt, wer nach diesem Thread tatsächlich per PN Ratschläge zum Welpenankauf gibt :mute:

    Ok, selbst wenn ich meinen Mann irgendwie dazu bringen würde Hunde in einem Raum im Haus zu erlauben, was dann? Ich könnte Kona sowieso nicht ins Haus lassen, weil sie meinen Mann anfallen würde, da er für sie nicht dazu gehört, er ist praktisch ein Fremder für sie, der halt ab und zu mal im Garten abhängt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sie noch nie auch nur angesprochen hat.

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    Ich würd den Mann abgeben

    ........ Sie hat auch nicht resigniert, sie war ein fröhlicher und aufgeweckter Welpe, wenn auch leider etwas unsicher, was aber nicht meine Schuld war, sondern ihrer Aufzucht verschuldet.

    Sie hat Spielzeug und Kauteile im Garten herumliegen, sie kann sich selbst beschäftigen, aber wie schon gesagt, die meiste Zeit ruht oder schläft sie.

    Klar war sie unsicher, ein Welpe der sich selbst überlassen wird, ist eigentlich zum Tode verurteilt. Da wäre es an einem Menschen gewesen dem Welpen Halt und Sicherheit zu vermitteln, statt dessen kam er in Isolationshaft.

    Ich kann absolut verstehen, dass die Hündin ausgetickt ist. Leider nur dem Falschen gegenüber, aber auch nicht wirklich überraschend, wenn der Hausherr so eine Abneigung gegen den Hund hat, überträgt dieser es eben evtl auf andere Männer.

    Du hast NULL Empathie mit Hunden. Warum suchst du dir nicht ein Hobby, wo kein Lebewesen drunter leiden muss?

    Golf spielen oder Stricken oder so?

    Das Wichtigste für Hundeanfänger als Tipp: such dir ein Hobby. Ja meine ich ernst und damit ist nicht der Hund als Hobby gemeint, sondern etwas, was den Fokus vom Hundekind wegnimmt.

    Leb weiterhin normal deinen Alltag und fixier dich nicht komplett auf den Hund.

    Was anfangst absolut wichtig ist, die Wohnung soweit es geht Welpen sicher zu machen und alles wichtige außer Reichweite des Hundes zu packen (auch gute Teppiche etc erst einmal wegpacken), dann muß man nicht bei jedem Pups vom Hund in Panik ausbrechen, weil er ja was kaputt machen könnte.

    Wenn du in nächster Zeit einen Welpen bekommst, dann schaff dir eine gute Taschenlampe oder Stirnlampe an, denn es kommt die dunkle Jahreszeit und du siehst draußen sonst nicht viel, was der Zwerg da gerade tut oder fressen will.

    Und trotz allem, wird der Hund Blödsinn machen, du wirst manchmal mit den Nerven durch sein. Mein allererster eigener Hund (den ich in der Mülltonne gefunden hatte) hat im ersten Jahr nur Mist gebaut (Dackelmix). Bücherei Bücher geschreddert, die hoch auf dem Schreibtisch lagen, keine Ahnung, wie der Zwerg da hoch gekommen ist. Caramelbonbons samt Papier gefressen. Nagelneue Schuhe geschreddert. Im Campingurlaub sich in der ersten Nacht eine halbe Tüte Trockenfutter einverleibt und das kam ob und unten wieder raus. Außerdem hätte man ihn da Kugeln können. Während ich meine sparsamen Französischkenntnisse zusammen gesucht habe um einen Tierarzt zu finden.

    Später dann auf Spaziergängen verschwand der Hund dann mal für Ewigkeiten, weil er vor einem Kanickelloch auf der Lauer lag.

    Aber wir sind ein absolutes Team geworden mit der Zeit. War mein absoluter Seelenhund

    Also Locker bleiben. Fehler sind normal und menschlich, du wirst Fehler machen und der Hund wird Unsinn machen. So ist es halt. Niemand ist perfekt und es ist bei jedem Hund wieder anders, weil jedes Tier einzigartig ist.

    Hab Spaß am und mit dem Hund, dass ist das Wichtigste