Beiträge von Junimond

    Ich kapiere echt nicht, warum so oft Neuhundehalter die Idee haben, dass Hundewelpen schon mit der "Grundprogrammierung" bei ihnen ankommen.

    Woher soll so ein Zwerg denn wissen, was "Nein" bedeutet, wenn du es ihm bisher nicht bei gebracht hast? Es ist an dir mit Ruhe und Geduld dem Hundekind solche Sachen langsam beizubringen. Und das geht nun einmal nicht von heute auf morgen.

    Du hast ein Baby nur eben kein Menschliches, sondern ein Hundekind. Der macht nix um dich zu ärgern, sondern einfach das, was er bisher auch gemacht hat. Seinen weiteren Weg zu formen liegt an dir.

    Bisher erwartest du eher schon Abitur bevor der Kindergarten stattgefunden hat.

    Ich finde es sehr vernünftig von deinem Freund offen zu sagen, dass es ihm derzeit zu viel ist. Ich denke nämlich, dass er damit nicht im Unrecht ist. Neu zusammen ziehen und neuer Job fordert einem schon so einiges ab und dabei dann ein Welpe, wäre wohl tatsächlich eine Hausnummer zu viel.

    Das heißt aber für euch ja nicht, dass es nicht in einigen Monaten, wenn sich alles eingependelt hat, nicht doch passend für einen Welpen ist.

    Ich muss auch tatsächlich sagen: Winter ist nicht gerade die Ideale Zeit für einen Welpen. Wesentlich angenehmer ist es in einer helleren und etwas wärmeren Jahreszeit, wenn man ständig mit so einem Zwerg raus muß ;-)

    Der passende Zeitpunkt wird für euch bestimmt kommen.

    Fast übersehen.... das ist tatsächlich etwas, was ich noch gar nicht mit ihm geübt habe, danke! Also, auf seinen Platz gehen im Gang/Hausflur und dort bleiben.

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    Zusätzlich trenne ich die beiden jetzt konsequent, wenn wir nicht da sind und wenn wir nachts oben schlafen. Sammy darf ins Wohnzimmer, Jack bleibt im Gang/ Hausflur.

    Bitte such einen anderen Platz für Jack. Hausflur ist viel zu zentral und gibt ihm direkt wieder Macht über kommen und gehen. Such ihm einen Platz, wo er nichts kontrollieren kann.

    Was noch nicht angesprochen wurde: ist der ältere, Sammy, in letzter Zeit gesundheitlich durchgecheckt worden? Hunde bemerken oft eher wie wir, wenn bei einem anderen die Gesundheit sehr nachläßt und versuchen dies je nach Charakter für ihren Zweck auszunutzen.

    Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber ich würde den Senior mal einem Tierarzt vorstellen.

    Ansonsten bin ich auch definitiv für die Variante die Zügel massiv anzuziehen. ABER, ich würde den Senior nicht bevorzugen. Wie du ja geschrieben hast, pöbelt der ebenfalls in Richtung Junghund und provoziert damit ja auch Verhalten.

    Ich würde bei Beiden die Vorzugsbehandlung streichen. Kein Sofa mehr und wirklich Beide eng führen.

    (ich habe ähnliches mit 2 Hündinnen vor Jahren durch. Da war auch noch die zusätzliche Problematik, dass die Ältere ein Dackel Mix (also klein) war und die Jüngere ein wesentlich größerer Mix). Ich habe Beide gedeckelt über Wochen. Es war schwer das durch zuziehen, aber es hatte Erfolg. Und ich mußte keine abgeben und es gab keine Beißereien mehr.

    Alles was du beschreibst, deutet auf einen Hund hin, der viel - sehr viel - Zeit braucht um sich einzufinden.

    Ihr denkt wirklich in falschen Zeiten - es dauert Monate bis die Hunde wirklich ankommen. Fahrt mal im wahrsten Sinne des Wortes einen Gang zurück und laßt mal alles langsamer und lockerer angehen.

    6 Wochen ist nichts. Baut doch erst einmal langsam vertrauen auf, dann kann man dem Hund mit mehr Herausforderungen kommen. Im Moment ist doch jeder einzelne Tag noch für den Hund Streß und Lernphase im Alltag

    Ihr habt einen Hund aus dem Ausland, dass heißt, alles was dieser Hund bisher mit Autofahren verbindet ist negativ.

    Wahrscheinlich ist sie von Hundefänger (meist äußerst brutal) eingefangen worden und dann mit dem Auto zum Shelter oder Tötungsstation gebracht worden. Dies war wahrscheinlich ihre erste Erfahrung mit Autofahren überhaupt.

    Dann ist sie irgendwann mit einem Auto nach Deutschland gekarrt worden über viele Stunden. Wieder der absolute Schock für den Hund.

    Dann von der Pflegestelle wo sie gerade anfing sich einzugewöhnen raus und mit dem Auto zu euch gekarrt worden.

    Und nun fängt sie wohl gerade an sich bei euch einzugewöhnen und ihr packt sie ins Auto. Jedes Mal hat dabei dieser Hund absolute Panik, dass sie wieder woanders hingebracht wird und sich ihre komplette Welt wieder ändert.

    Betrachtet das Ganze mal aus der Sicht des Hundes.

    Wenn es nicht unbedingt nötig ist, würde ich überhaupt noch kein Auto mit ihr fahren. Laßt sie erst einmal bei euch wirklich ankommen und Vertrauen fassen. Und das dauert, nicht nur ein paar Tage oder Wochen, sondern Monate.

    Und wenn ihr sie im Auto transportieren müßt, bitte nicht im Stoffkennel sondern vernünftig gesichert.

    Vergiß die Continental Bulldog. Die zeigt dir den Stinke Finger, wenn du mit der 2-4 Stunden regelmäßig wandern gehen willst. Viele dieser Hunde haben Probleme mit dem Hüftgelenk.

    In meiner Nachbarschaft wohnt derzeit eine, wunderschöner Hund, aber eine gesundheitliche Großbaustelle. Die Gassirunde ist eine viertel Stunde um den Häuserblock, mehr schafft die nicht.

    Wegen der Optik des Hundes hat die Frau echt Probleme z.b. eine Betreuung für den Hund zu finden, weil die Leute immer glauben, dass sie zu den sogenannten Kampfhunden gehört.

    Ich versteh ehrlich gesagt auch überhaupt nicht, wie du auf einmal auf diese Rasse kommst?

    Ich finde es toll, dass du dich so bemühst und ich finde es auch gut, dass der Nachbar anscheinend doch offen für Hilfe ist.

    Manche Leute brauchen halt Unterstützung bei manchen Dingen.

    Stell der Mutterkatze, wenn du kannst, ruhig etwas zu Fressen (Katzenfutter) hin. Die kann es bestimmt zusätzlich gebrauchen und je nach Alter probieren die Kitten es dann auch. Aber bitte keine Milch, normale Milch bekommt Katzen nicht

    Ich glaube, dass dir eine gute Hundeschule mehr als gut tun würde.

    Anscheinend fehlt dir so einiges an Hundeerfahrung und Wissen und das solltest du dringend lernen.