Klar kann man diese Angst überwinden, wenn man daran arbeitet. Ich selbst hatte als Kind panische Angst vor Hunden. Das Rezept lautet: Fachwissen und Erfahrung. Du mußt so viel als möglich über Hundeverhalten und vor allem Körpersprache/-signale lernen. Und das natürlich dann auch i.V.m. allerlei Hunden in die Praxis umsetzen.
Ich würde das angehen, bevor Du Dir Deinen Dackel anschaffst.
Beiträge von CorinnaS
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Ja, in dem Zusammenhang zische ich allerdings auch mal.
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Das mit dem Anzischen hatte ich auch mal bei einem Seminar. Meiner fand das total befremdlich und ging ins Meiden. Keine gute Voraussetzung für Lerneffekte...
Also meins isses nich
Und warum soll man nicht Triebmittel (Futter, Spieli) einsetzen oder eben auch den Hund verbal motivieren? Wenn es so beiden mehr Spaß macht, dann stimmen auch die Ergebnisse, denke ich.
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Nach Deiner Beschreibung würde ich bleiben und die finanzielle Einbuße in Kauf nehmen. Umzug kostet auch Geld, Auto sowieso.
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Bei großen Spaziergängen hab ich Welpi dann immer nach entsprechender Zeit zum Auto gebracht und in der Box geparkt. Dann bin ich mit dem Großen nochmal los. Das war auch nie ein Problem und hat wahrscheinlich auch geholfen, das Alleinebleiben insgesamt zu üben.
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Der Futterdummy würde mir noch einfallen. Hab ich bei meinem viel eingesetzt im AJT. Wenn er sich mir zuwandte, flog das Teil dann in die andere Richtung (also weg vom Wild). Da hatte er was zum Jagen

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Ich hab zu meinem 4-Jährigen einen Welpen dazu genommen. Der Große konnte eh schon super alleine bleiben. Aber mir ging's wie Dir, ich wollte das mit dem Welpen auch einzeln üben.
Ich bin morgens eine kleine Runde mit dem Großen alleine gegangen und hab der Kleinen derweil einen Futterball gegeben. So war das gar kein Problem, weil sie gut beschäftigt war. Mit der Zeit hab ich das dann immer mehr ausgedehnt.
Das Alleinebleiben zu zweit habe ich etwas "großzügiger" aufgebaut. Also nicht mit wenigen Minuten angefangen, sondern eigentlich schon bei einer halben Stunde. Da der Große total cool bleibt, konnte die Kleine sich gut an ihm orientieren. War dann auch gar kein Problem. -
Für mich ist seine Überdrehtheit kein Aus, sondern eine Trainingsaufgabe. Maßgeblich geht es um Aufmerksamkeit und Impulskontrolle. Arbeite dran! Das wird sich auch im Alltag auszahlen.
Übrigens bin ich ja ein Fan von triebigen Hunden, die sich bei der "Arbeit" auch mal aufregen. Ist mir allemal lieber als so eine Schlaftablette, die ich mühselig anfeuern muß. Es gibt auch positiven Streß.Aber dann doch ein paar Trainingstipps:
Es wird nur "gehüpft", wenn Hund vorher ruhig und konzentriert war. Du gehst also an den Start und wartest so lange, bis er einen kurzen Moment ruhig ist. Nix machen, nix sagen, nur doof rumstehen. Sobald er sich auf Dich konzentriert, Dich anschaut, geht's los. Clickerst Du? Das könntest Du hier gut einsetzen. Kannst dann ganz langsam die Zeitspanne ausdehnen, in der er ruhig sein muss, bevor Ihr startet.
Fehler nicht korrigieren (also nicht wiederholen), sondern "schade" und Schluss. Da Ihr eh nur 2-3 Leute seid, bist Du ja eh gleich wieder dran. Aber achte darauf, ob Hund oder Du den Fehler verursacht hat! Wenn Du ihn falsch geführt hast und er sich halt an Dir orientiert hat, dann bekommt er natürlich seine Belohnung.
Wenn er abdriftet, anstatt sich auf Dich zu konzentrieren: Schluss. Kommentarlos anleinen und kurze Pause machen, bis Ihr wieder dran seid.
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Mach Dir mal in dem Alter noch keine Gedanken über Agility. Arbeite am Grundgehorsam, den braucht Ihr dann später auch dafür. Zusätzlich Handtarget üben. Zahlt sich später aus, wenn Hund gelernt hat, Deiner Hand zu folgen. Außerdem Umweltsicherheit trainieren, verschiedene Umgebungen, verschiedene Untergründe etc. Alles, was die Streßtoleranz erhöht ist immer gut für Sporthunde.
Mit einer spezifischen Vorbereitung für's Agi warte noch! -
Ich würde erstmal auf Nüchternbrechen tippen und ihm abends vorm Schlafengehen noch einen trockenen Keks oder ein Stück Brot geben. Wenn's dann nicht besser wird, kann man weiter suchen.