Beiträge von CorinnaS

    Kennt Ihr das? Man wacht morgens auf und alle Knochen tun weh :???: . Aber wenn man dann die Augen auf macht und mal die Schlafposition der Hunde mit der eigenen abgleicht, dann wird einem alles klar :lachtot: .
    Meine schaffen es problemlos, mich regelmäßig im Schlaf in die unmöglichsten Positionen zu schieben :hust:

    Ja, das ist sicher sehr anstrengend mit 2 Hunden und Kleinkind. 3 Stunden Spaziergang pro Tag ist eine ganze Menge. Vielleicht könntest Du Dir Zeit sparen und die Hunde "wirksamer" auslasten, wenn Du sie stattdessen kopfmäßig mehr fordern würdest. Machst Du denn irgendwas mit ihnen in der Richtung?

    Die können nix dafür - das ist pure Biochemie!

    Ich darf mal wieder aus dem Buch von Juli Zeh "Kleines Konversationslexikon für Haushunde" zitieren:

    "Osmose
    Biochemisches Kunststück, das erfahrene Haushunde ausschließlich bei Nacht vor schlafendem Publikum aufführen. Nachem homo sapiens sich ins Bett gelegt hat, nimmt der Hund vorschriftsgemäß auf seinem Polster hinter der Tür Platz. Es vergehen einige Momente der Sammlung. Der Mensch schlummert ein, der Hund erhöht seine Konzentration, bis die Osmose in Gang gesetzt werden kann. Ohne jede wahrnehmbare Bewegung diffundiert er gewissermaßen auf Molekülbasis mit Schnauze und Vorderpfoten auf die Bettkante, wobei ihm das strikte Bettverbot als semipermeables Medium dient. Nach kurzer Verschnaufpause folgen Bauch und Hinterbeine, bis der Hund schließlich ganz auf der Matratze liegt. In diesem Moment ist der osmotische Druck immerhin so weit ausgeglichen, dass er den Haushund nicht zum Platzen bringt. Im Lauf der Nacht kommt es vor, dass weitere Diffusionsbewegungen ihn bis aufs Kopfkissen transportieren, wo er dann endlich den beseligenden Zustand eines isotonischen Gleichgewichts erlebt. Ob homo spaiens das in der gegebenen Situation genauso beurteilen würde, mag dahingestellt bleiben. In den Dschungeln der Biochemie ist jede gelöste Substanz für sich selbst verantwortlich."

    :lachtot: