Früher war es die Unterforderung, jetzt ist es plötzlich die Überforderung. 
Also ich weiß nicht, im Moment geht der Trend ja stark in die Richtung seinen Hund ruhig zu stellen.
Das kann auch wieder nach hinten los gehen.
Ein Hund sollte auch MAL mit ein wenig Streß umgehen können, also von allem abschotten find ich den falschen Weg. DAs man diesen nicht bewusst fördert, ist ja auch klar.
Man muss halt ein gutes Mittelmaß finden und ja der Hund sollte auch mal mit nem Tag NIX TUN klar kommen.
Aber ich glaube nicht, dass alle HH die irgendwelchen Hundesport machen oder aktiv mit ihren Hunden sind, diese generell überfordern.
Dauerbespaßen sollte man seinen Hund nicht. Aber das heißt doch auch nicht gleich, nur noch 3 Mal am Tag den HUnd zum lösen zu schicken. Ein Hund benötigt Auslastung und die bekommt er ja nun auch nicht, wenn er 23 Stunden täglich rumdösen muss.
Wie mit allem im Leben, sollte man nichts über- aber auch nichts untertreiben 
Meine Wuffis werden auch täglich 2-3 Stunden ausgeführt. Davon wird bei dem morgigen Spaziergang auch immer ein bissel beschäftigt (dummy oder Suchspiele) und UO gemacht. Mittags ist nur 20 Minuten Beine vertreten und lösen angesagt. Abends dann nochmal rumstreunern, mal nen Ball jagen und ab und an treffen wir ein paar Hundekumpels.
Ansonsten in der WOhnung passiert nix. Es gibt kein Spielzeug und auch sonst keine Action. In der Wohnung ist Ruhe angesagt und das tun meine Hunde auch völlig ohne nervig zu sein. Und nein sie erliegen auch nicht ihem Erschöpfungsschlaf 
Mit Joker bin ich sonntags zur Familienhundausbildung und freitags zum Clicker Kurs (30 Minuten aktive Arbeit). Mit Gismo bin ich freitags zum Agi. An den Tagen wo ich mit ihnen auf dem Hundeplatz bin, fällt ein großer Spaziergang dafür aus.
Für uns genau das richtige Programm.