Beiträge von Sundri

    Moin,

    das steht nun auch in jedem Artikel anders, daher kann ich, solang das Urteil nicht abzurufen ist, nichts weiter dazu sagen. Irgendwie find ich das Ganze trotzdem seltsam, derweil zuerst ja ein Strafbefehl ergangen ist, den der Schütze nicht angenommen hat und es erst dadurch zu einem Verfahren gekommen ist. Das ist schon skandalös, so wurde nun aus einem Umweltvergehen ein Tierschutzvergehen -- fragwürdig......

    http://www.welt.de/vermischtes/ar…hund-hielt.html

    Es kommt stark darauf an, wie der Richter seine Worte im Urteil gewählt hat. Wie gesagt.

    Katzen fangen nicht nur Mäuse, als ich früher noch regelmässig bei uns in der Masch unterwegs war, kam uns regelmässig eine Katze entgegen mit Fasan...... die wurde zu Hause sicher auch gefüttert, ich bin sicher..... hin und wieder war`s auch ein Entenküken. Da halte ich die Katze wirklich für gefährlicher, weil sie in jedem Fall mehr Beute macht als ein Hund, der je gewöhnlich in Begleitung unterwegs ist.

    Sundri

    P.S. am Ende kann man trotzdem zufrieden sein, er ist seinen Schein los und hat seine Strafe bekommen. Gut.

    Moin,

    was ich an dem Urteil vorerst, man müsst es lesen, spannend finde - ist folgendes: Der Schütze hat, so hat das Gericht es fest gestellt, ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet. Und das, obwohl der Wolf hinter Rehen herhetzte...... angeblich..... wenn man das nun überträgt, ist es auch kein vernünftiger Grund mehr, einen wildernden Hund oder eine jagende Katze im Revier zu schießen?

    Das könnte Einiges an Brisanz in sich bergen.

    Übrigens, seinen Jagdschein ist der Gute aber auch los, aufgrund der Höhe der Strafe, so der Nabu in seinem Bericht (http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/news/15457.html) ist er seinen Schein los und gilt nicht mehr als verlässlich beim Führen einer Waffe - das finde ich gut so. Ansonsten gilt es das zu Urteil zu lesen und daraus Schlüsse zu ziehen, was man damit weiterhin machen kann.....

    Das ist eine Begründung, die ich anfechten würde, nicht weil ich denke, er hat das Tier zu recht geschossen, sondern weil es eine übergreifende Bedeutung für ähnliche Fälle haben kann. Und manchmal ist es eben auch notwendig einzuschreiten. So schlimm das auch immer ist.

    Sundri

    Hej,

    ich halte es für durchaus möglich, das es, aufgrund der Geburt zu irgendwelchen Behinderungen kommt, Gehirn nicht ausreichend durchblutet etwa - so etwas kann passieren.

    Die Frage aber, welche Folgen das haben kann, wird wohl niemand beantworten können. Denn sie ist bei jedem Individum unterschiedlich. Wir wissen durch neuere Forschungen, das sehr junge Lebewesen, manche Fehler durch das Aktivieren eines anderen Hirnteiles ausgleichen können, aber noch viel zu wenig darüber, wie das bei Hunden ist.

    Dir wird nur Beobachten bleiben, möglichst viel und möglichst oft.... wenn Du kannst. Nur daraus kannst Du schließen (aber nicht sicher wissen) wie sich die kleine Maus entwickelt und sich verhält. Möglich, das sie aufholt, aber es ist auch ebenso möglich, das sie einfach ein ruhiger kleiner Hund ist.

    Als ich meinen Malik aussuchte, fand er z.B. alles spannender als Menschen, sein Bruder lag die ganze Zeit auf meinem Schoß und ließ sich beknuddeln, er hingegen nicht, er untersuchte den Garten, die Rabatten, die Gegend, okay, er ließ sich locken, aber nur kurz und vershwand dann wieder, für nen künftigen Jagdhund fand ich das gut. Okay, nach allem was ich heute weiß, würde ich seinen Bruder nehmen, aber gut, wir waren und sind ein tolles Team geworden. Aber er hat mich oft an meine Grenzen gebracht.

    Schau genau hin und höre auf Dein Gefühl, wenn Du Dir sicher bist, es nicht zu schaffen - tust Du Euch keinen Gefallen, der Kleinen nicht und Dir nicht.

    Liebe Grüße
    Sundri

    Bitte bitte, nicht falsch verstehen, ich würde überhaupt keinen Hund nicht schießen..... da gibt`s bessere Methoden, für Hund und Herrchen.

    Das war anders gemeint, als es sich vielleicht liest. Schießen, Wolf tot - schnell weg..... einen Hund könnte man da in Ruhe vergraben, jedenfalls glaub ich, das solche Menschen derart denken.

    Sundri

    Moin,

    also, ich hätte ihm zumindest den Jagdschein entzogen, für den Rest seiner Tage..... natürlich kann es sein, das er den Wolf mit einem Hund verwechselt hat, das mag ich durchaus glauben.

    Wenn in meinem Waldgebiet, in dem es seit 120 Jahren keinen Wolf gegeben hat, plötzlich einen gibt, denke ich sicher auch erst mal an Hund - aber - wenn ich mir nicht 100% sicher bin, Finger grade lassen..... Kein Halsband, kein rufender Mensch in der Nähe..... doch eine andere Körperform als ein Schäferhund.....

    Immerhin, er hat sich selbst gestellt, das kann man ihm anrechnen. Auch beim Schießen einer Großtrappe - Jagdschein weg, wenn zweifelsfrei fest steht, dass das Tier nicht verletzt war (kann man ja prüfen lassen) noch gehören die Trappen zum jagdbaren Wild, sind aber ganzjährig geschont.... bei uns hat einer seinen Jagdschein verloren, weil er, auf Wunsch des Besitzers, Rinder auf dessen Weide geschossen hat, die sich nicht fangen ließen. Zu Recht, meine ich.... niemand war in Gefahr, weder Menschen noch die Rinder - so etwas ist einfach ein no go.

    Und, wer das verfolgt, weiß auch, das immer wieder wandernde Jungwölfe aus Sachsen geschossen werden..... und liegen gelassen werden - da weiß doch jemand ziemlich genau, was er tut. Nen Hund würde ich nämlich vergraben, aber fix.

    Sundri

    P.S. in Schweden ist in dem Gebiet in dem wir früher in Urlaub waren, ein Jäger für 8 Jahre ins Gefängnis gekommen, weil er einen Wolf geschossen hat, der ihm mehrere seiner Schafe gerissen hatte - das finde ich zu hart, aber es war sehr abschreckend in seiner Wirkung.

    Moin,

    auch in Wildschutz- und -schongebieten darf gejagt werden. Die so ausgewiesenen Gebiete unterliegen jedoch besonderen Bestimmungen, die hauptsächlich für Spaziergänger und Freizeitsportler von Bedeutung sind. Man darf z.B. die Wege nicht verlassen..... oder muss die Hunde angeleint halten. Und, das Gebiet wird nicht landwirtschaftlich genutzt, bzw. bebaut. Die Einrichtung unterliegt meistens den Gemeinden und wird per Verordnung geregelt.

    Wenn alle gut zusammen arbeiten, die Beauftragen für diese Gebiete z.B. sehen, das die Hunde nahezu auf den Wegen bleiben, werden sie nichts dagegen sagen.... andren falls wird man bei uns schon angesprochen.

    Die Jagdzeiten werden durch das Bundesjagdgesetz geregelt, es schreibt die Zeiten vor, die Länderjagdgesetze können ihre eigenen Zeiten innerhalb der Bundesjagdzeiten regeln. So ist die Jagd auf Hasen im Bundesjagdgesetz vom 1. Oktober bis zum 15. Januar frei gegeben, die Länder brechen das dann runter, in NRW gilt etwa Hasenjagd vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember.

    Grüßle Sundri

    Moin,

    ich glaub, kleine Rassen sind nicht so für mich geeignet, einfach weil ich nicht gern über meinen Hund falle :D , meine Mum hatte einen Malteser und der war echt ne Heulsuse, okay, superklug, aber ein Schauspieler vor dem Herrn, nichts für mich..... zu klein. Obgleich isch viele tolle kleine Hunde kenne, keine Frage. Aber Hund fängt für mich so ab 50 cm Schulterhöhe an.

    Die Vizlas sind auch nicht so meins, die meisten die ich kenne, sind zu sensibel für mich. Bei Ansagen, die bei den Vizlas die Ohren hängen ließen, sprang meiner noch munter rum und meinte "alles okay....." ;)

    Hunde mit Mannschärfe sind auch nicht mein Ding, Schutzhunde.... nöööö - echt nicht. da ich wieder einen Vogel fliegen möchte, irgendwann wird es wohl wieder ein Vorstehhund werden, nur mein Liebster, der will ganz unbedingt einen Bären haben, egal ob Landseer, Neufi oder die Richtung. Gut - das bei uns zur Zeit nicht wirklich ein "neuer" Hund ansteht. Ich wehre mich tapfer gegen Bären im Haus. :gut:

    Sundri

    Moin,

    und ich wollte unbedingt einen Jagdgebrauchshund, einen, den ich überall mit hinnehmen kann und der nicht größer war, als meine Kinder damals.... :D Klein genug, um überall mit zu kommen und groß genug, für alle anfallenden Arbeiten im Revier.

    Meine Jüngste war Drei als Malik dann ins Haus kam, ein Kleiner Münsterländer Vorstehhund.

    Münsterländer haben einen großen "will to please" und sind ansonsten, wenn sie aus einer guten Zucht stammen, ruhige und wesensfeste Hunde. Malik hat mich, über all die Jahre, überall hin begleitet, ist meinen Kindern ein treuer Freund geworden und war in der Jagd ein ausdauernder und sehr verlässlicher Begleiter. Nur die Arbeit unterm Habicht hat er nicht so geschätzt, aber trotzdem gut gemacht. Nun wird er in 10 Wochen bereits 13..... und ist immer noch fit und macht so manch jüngerem Hund durchaus etwas vor.

    Noch immer zeigt er mir jede Fährte an, auch die Richtung, steht vor wie ne Eins und arbeitet, wenn ich ihn denn lasse... apportieren, Auto mit ausräumen, was so anfällt, in Alltag. Trotzdem merke ich ihm an, das er "alt" geworden ist.....

    Wenn ich einen Jagdhund brauchen würde, ich würde mich wieder für diese Rasse entscheiden..... ansonsten steht irgendwann einmal ein etwas größerer Hund an, großer Münsterländer vielleicht. Aber da ist ja auch noch Diego und der soll auch mal seine Zeit bekommen, wenn es soweit ist. Diego ist ein spanisches Urlaubsmitbringsel meiner Kinder und, wie das so ist, mittlerweile mein Hund. Bretonen-Schäfermischling, welcher Schäfer wissen wir nicht, aber dadurch ne ganz besonderen Sorte Hund.....

    Sundri

    Moin,

    falls es der Interessentin möglich ist, kann sie doch, wenn es Dir passt, mehrfach vorbei kommen? Wenn bei Ihr keine Symptome auftreten wird`s wohl klappen..... und Du kannst schauen, in welche Hände Dein Welpchen mal kommt?

    Ich wünsche Euch viel Erfolg.

    Sundri

    Moin,

    ich denke, das Sicherste ist mehrfaches Ausprobieren? Also, Pudel knuddeln, streicheln und herzen - wenn der das mag.... und abwarten. Und dann, anderer Tag, einen beliebigen anderen Hund ebenso testen....

    Alle Allergikger, die ich kenne, reagieren ziemlich sofort auf meine Hunde, von daher denke ich - keine Reaktion - Verträglich. Meine Tochter meint übrigens, man sei gar nicht auf die Haare selbst allergisch, sondern auf die Hautabsonderungen des Tieres, Schüppchen etc.

    Leider reagieren auf meinen Diego auch Katzenhaarallergiker, der ist soooo weich und kuschelig.... das kommt Katzenfell sehr nahe.

    Sundri

    P.S. Pudel haben allerdings den Ruf, das Allergikger nicht auf sie reagierne, ebenso wie Curly Horses. Ich find große Pudel toll.....