Moin,
ich schrieb an anderer Stelle ja auch, es kommt auf den Hund an, auf seinen Charakter, seine Art.
ich bin niemals in meinem leben so konsequent gewesen, wie ich es bei Malik sein musste - das war - hart für mich. Er gehörte immer zu den Hunden, die aus einer einmaligen Erlaubnis ein Gewohnheitsrecht abgeleitet haben und das bedeutete eben immer Konsequenz.
"Fuß" war eine ganz bestimmte Position, Hundekopf auf Kniehöhe - er versuchte es immer, ein klein wenig vor zu gehen, wenn man nicht darauf achtete, am zweiten Tag nahm er dann die "sich erkämpfte" Position wie selbstverständlich ein..... bei meinem Liebsten ging er irgendwann nur noch an dessen Seite.... immerhin am Bein, bei meinen Kindern irgendwo auf der Seite, Abstand bestimmte er dann selbst. Das geht noch heute so - nur und ausschließlich bei mir, weiß er plötzlich ganz genau, wo seine Postion beim "Fuß" zu sein hat, da kann er das auch. Ich fordere es aber auch, immer noch, etwas, das ihn eben auch fordert und ihm zeigt "mach mal was für mich" - heute, bald 14 Jahre später gibt es dafür dann aber auch wieder Leckerchen. 
Viele der hier aufgezählten Dinge werden im Alltag doch zu Routine und man hinterfragt sie nicht mehr oder handelt nicht mehr aufpassend, konsequent, die Dinge spielen sich auch ein. Meine Hunde wissen, das sie beim Anleinen sitzen müssen, sie gehen auf den Flur und setzen sich - ich muss das weder anordnen noch durchsetzen und ich lasse - an dieser Stelle - auch mal 5 grade sein, weil unser Flur mitunter rattig kalt ist und ich sehe, das sie sich stezen würden, aber wirklich ungern.
Es verlangt ja niemand, das Dein Hund nicht in Dein Bett darf - solange es okay ist, das er nicht in meines kommen würde.... das Schöne daran ist ja eben auch, das man eigene Regeln nach eigenen Bedürfnissen aufstellen darf, kann und auch soll. Und das es für den Hund wichtig ist, verlässlich zu sein da sind wir uns doch alle einig.
Für mich fängt verlässlich schon damit an, das er sein Futter regelmässig bekommt, egal wie der Tag gelaufen ist (ja ja hab ich tatsächlich schon anders gehört) und das es das Gleiche ist und nicht abhängig von seinem Tun, was Hunde eh nicht begreifen. Das ich gleich auf die gleiche Situation reagiere, ich lasse ihn nicht heute aus dem Napf seines Mithundes fressen, ignoriere das und morgen verhau ich ihn, weil ich das eigentlich nicht will.
Das meine ich mit Konsequenz und Berechenbarkeit.
Sundri